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Psychisches Problem Essen

Michael91

Neues Mitglied
Hi Leute,

ich hab mich heute hier angemeldet weil ich ein echt großes Problem habe.
Und zwar meine Psyche. Dazu muss man sagen dass ich vllt "vorbelastet bin" da meine Mutter seit 20 Jahren unter Panikattacken leidet.

Nun zu mir. Und zwar wiege ich nur 65kg bei 1,78. Also untergewicht.
Ich habe das Problem, dass wenn ich Huger habe einfach nur wenig essen kann,
da ich mich reinsteigere, dass ich alles essen muss weil ich so dünn bin. Dann wird mir schlecht und wenn ich nicht aufpasse spucke ich. Sprich ich esse immer nur ca die Hälfte.

Habe das Problem seit ca. 2 Jahren schon aber hab noch nie mit jemand darüber geredet.

Hab auch schon versucht langsamm zu machen aber mein Kopf will einfach nicht mitmachen. Ich denke wieder drann und dann gehts wieder los erst Herzklopfen dann Übeleit.

Meint Ihr ich sollte einen Psychologen aufsuchen? Kann der mir eventuell bei meinem Problem helfen?

ich danke schonmal für Antworten

Gruß Michi
 

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so_bin_ich

Neues Mitglied
Du hast ein psychisches Problem, das stimmt.

1. Du hast absolutes Normalgewicht, einen BMI von 20,5, da brauchst du dir gar keine Sorgen zu machen. Vielleicht hat dir jemande(deine Mutter?) diesen Gedanken eingepflanzt.

2. Was genau sind denn noch deine Symptome ausser dieses Hadern mit Mahlzeiten.
 

cryptorchid

Mitglied
Hallo Michi,

toll, dass Du den Mut gefunden hast, Dein Problem hier zu schildern.

Für meine Ohren hört sich das nach einer Essstörung an,
die professionell behandelt werden sollte. Auch wenn Du Dich durch die tragischen
Panikattacken Deiner Mutter als vorbelasteten Menschen siehst,
gibt es für Essstörungen kein allgemeingültiges Erklärungsmodell.
Das heißt, Deine Mutter trifft keine Schuld,
auch wenn ererbte Faktoren für eine Essstörung relevant sein können,
kann sie auch durch ein geringes Selbstwertgefühl, Selbstzweifel, Perfektionismus und viele andere Faktoren hervorgerufen werden.
Ich würde zunächst ein Gespräch mit einem geschulten Psychologen suchen,
um möglicherweise einen Therapiebeginn zu planen.

Der Weg dahin ist ganz einfach.
Zunächst würde ich an Deiner Stelle mit Deinem Hausarzt darüber sprechen.
In der Regel verfügen Allgemeinmediziner über eine Empfehlungsliste von Psychologen in der näheren Umgebung. Achte darauf, dass es ein staatlich geprüfter Psychologe ist.
Du solltest am besten bei mehreren Fachkräften einen Gesprächstermin vereinbaren.
Laß Dich nicht auf den Erstbesten ein, das bringt weder Dir noch ihm etwas.
Nimm Dir Zeit und achte auf Deine Emotionen.
Du wirst selber merken, wenn Du "den Richtigen" gefunden hast, zu dem Du Vertrauen schöpfen kannst. Derjenige wird dann Deine Krankenkasse anschreiben und eine entsprechende Zahl von Therapiesitzungen für Dich beantragen.
Das wars schon.

Ich möchte Dich bitten, nicht zu lange damit zu warten, denn eine Essstörung entwickelt sich unter Umständen sehr schnell und kann ernsthafte, gesundheitliche Konsequenzen
nach sich ziehen.

Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen.
Mit den besten Grüßen!
 

Michael91

Neues Mitglied
Hi danke das Ihr mich gleich Antwortet.
Das ich eine Esstörung habe dachte ich mir schon.
Meine Symptome sind einfach wenn ich anfange zu essen: Starke innere Unruhe bis bin zu Herzklopfen und Übelkeit.

Ja kann sein das es mit dem BMI noch kein Untergewicht ist, aber habe leider durch dieses Problem in den 2 Jahren jetzt 10 Kilo verloren.
Ich habe einfach Angst das ich aus diesem Kreislauf nicht mehr herauskomme und es immer schlimmer wird.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen dass ich das Problem im Urlaub zwar auch habe, aber nicht so ausgeprägt.
 
G

Gast

Gast
Der BMI ist sehr umstritten und auch aus meiner Sicht zu recht. ;-))

Bei 1,78 m bist Du relativ untergewichtig, ich kann Dich mit einem Mann 'vergleichen', der ist 1,72 und wiegt 65 kg und ist sehr sportlich [läuft, fährt viel Rad], drahtig, einen flachen Bauch, ziemlich zierlich, sieht eher aus wie ein Junge, ist 43. Es kommt aber immer auf die Proportionen an, das ist klar, aber Du bist tendentiell untergewichtig und ein paar kg mehr würden Dir wahrscheinlich gut stehen. ;-) Wie gesagt, der BMI gilt als umstritten und ich kann das nur wenn auch Laie nur bestätigen.
Richtiges Eßverhalten kannst Du lernen, das ist wichtig. Und eine weitestgehend gesunde Ernährung ist natürlich wichtig, bloß keine Diät, also einseitig, machen. Viel Erfolg. ;-)
 

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