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Psychische Ausnahmesituation

G

Gelöscht 118161

Gast
Hallo zusammen,

wie ich ja schon öfters geschrieben habe, habe ich riesige Probleme mit meiner Großmutter. Gestern wurde sie aus dem Pflegeheim für Kurzzeitpflege geworfen weil sie abhauen wollte und extrem unruhig war. Das alles ging ganz schnell, sie wollten sie los haben.
Zu Hause angekommen ist sie komplett verwirrt, redet wirre Sache und schreit nachts herum. Wir stehen vorm Kollaps. Können wir sie, wenn wir endlich mal das Amtsgericht erreichen, in die Psychatrie einweisen lassen? Entweder sie oder meine Mutter und ich. Wir schlafen kaum, weinen die ganze Zeit. Meine Mutter hat einen Nervenzusammenbruch und ich furchtbare Magenschmerzen.
 

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Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Liebe xVelVetx,
das ist wirklich einen schlimme Situation.. .aber sicher auch für Deine Oma. Ich würde gerne wissen, was von ärztlicher Hinsicht untersucht wurde, denn nach reiner Demenz klingt das für mich nicht. Wie war Deine Oma denn früher?

Liebe Grüße, LE
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Liebe xVelVetx,
das ist wirklich einen schlimme Situation.. .aber sicher auch für Deine Oma. Ich würde gerne wissen, was von ärztlicher Hinsicht untersucht wurde, denn nach reiner Demenz klingt das für mich nicht. Wie war Deine Oma denn früher?

Liebe Grüße, LE
Da sie sich weigert zum Arzt zu gehen, wurde nichts untersucht. Der Amtsarzt hat ein psychiatrisches Gutachten nach kurzer Begutachtung gemacht und fortgeschrittene Demenz diagnostiziert.

Sie war früher auch nicht einfach im Charakter , aber hat die letzten 2 Jahre immer weiter geistig abgebaut. Aber so verwirrt war sie nur nach ihrem ersten Krankenhausaufenthalt.

Sie hatte in der Nacht mehrmals laut gerufen, wirre Sachen geredet, Sachen in ihre Tasche gepackt und wollte wieder gehen. Es ist absolut kein zusammenhängendes Gespräch möglich.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Hallo zusammen,

wie ich ja schon öfters geschrieben habe, habe ich riesige Probleme mit meiner Großmutter. Gestern wurde sie aus dem Pflegeheim für Kurzzeitpflege geworfen weil sie abhauen wollte und extrem unruhig war. Das alles ging ganz schnell, sie wollten sie los haben.
Zu Hause angekommen ist sie komplett verwirrt, redet wirre Sache und schreit nachts herum. Wir stehen vorm Kollaps. Können wir sie, wenn wir endlich mal das Amtsgericht erreichen, in die Psychatrie einweisen lassen? Entweder sie oder meine Mutter und ich. Wir schlafen kaum, weinen die ganze Zeit. Meine Mutter hat einen Nervenzusammenbruch und ich furchtbare Magenschmerzen.
Das geht mal gar nicht! Ich würde dieses Vorgehen umgehend der KK melden. Die Oma wurde ohne Blick auf die weitere Versorgung vor die Tür gesetzt? Der Sozialpsychiatrische Dienst hat euch nichts mit an die Hand gegeben?
Deine Mutter sollte heute die Hausärztin der Oma anrufen und die Situation schildern. Wo wohnt sie denn jetzt? Alleine?
Falls sie bei euch wohnt und nachts "herumschreit", könnt ihr die Rettung rufen, die sie mitnehmen. Besser wäre es, sie in einer Gerontopsychiatrie untersuchen zu lassen. Die Einweisung dafür kann die HÄ euch ausstellen.
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Das geht mal gar nicht! Ich würde dieses Vorgehen umgehend der KK melden. Die Oma wurde ohne Blick auf die weitere Versorgung vor die Tür gesetzt? Der Sozialpsychiatrische Dienst hat euch nichts mit an die Hand gegeben?
Deine Mutter sollte heute die Hausärztin der Oma anrufen und die Situation schildern. Wo wohnt sie denn jetzt? Alleine?
Falls sie bei euch wohnt und nachts "herumschreit", könnt ihr die Rettung rufen, die sie mitnehmen. Besser wäre es, sie in einer Gerontopsychiatrie untersuchen zu lassen. Die Einweisung dafür kann die HÄ euch ausstellen.
Sie wohnt bei uns. Wir versuchen das Amtsgericht zu erreichen, aber Richter sind viel beschäftigt. Hausarzt wurde gestern informiert und versucht heute was zu erreichen. Ich habe nur Angst das es nicht klappt. Weil dann wüsste ich nicht mehr weiter. Wir haben es heute Nacht beim Bereitschaftsdienst 116117 probiert, aber die fühlen sich nicht zuständig. Das Pflegeheim meinte nur sie muss in eine geschlossene Abteilung und das wars.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Warum hat das Pflegeheim euch keine Anlaufstellen genannt?
Frag die HÄ konkret nach der Einweisung in die Gerontopsychiatrie.
Die Situation ist ja für alle Beteiligten unerträglich.
Wer hat die Betreuung? Vorsorgevollmacht?
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Warum hat das Pflegeheim euch keine Anlaufstellen genannt?
Frag die HÄ konkret nach der Einweisung in die Gerontopsychiatrie.
Die Situation ist ja für alle Beteiligten unerträglich.
Wer hat die Betreuung? Vorsorgevollmacht?
Nein gar nichts gesagt. Wie gesagt nur das sie in eine geschlossene Abteilung muss und wir sie doch bitte sofort abholen.

Die rechtliche Betreuung haben meine Mutter und ich.
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Was ich auch nicht gut fand, war das die vergessen haben ihre Medikamente wieder einzupacken. Dann gestern Abend der Anruf das die noch bei denen liegen. Sie braucht sie nur in der Früh Gott sei dank und ich hole sie am Vormittag weil ich noch dringend zum Arzt muss. Aber das darf doch nicht passieren
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Dann ist die Demenz anscheinend schon weit fortgeschritten. Habt ihr für Eure Oma einen Pflegegrad beantragt? Es gibt auch auf Demenz spezialisierte Pflegedienste, die mit diesem Krankheitsbild sehr gut umgehen können. Allerdings sehe ich eine vollständige Unterbringung für Eure Oma inzwischen für Euch und Eure Situation auch für sinnvoll. Zwar gibt es auch Einrichtungen der Tagespflege, die auf die individuellen Gegebenheiten des Demenz erkrankten Menschen eingehen, diese akzeptieren und respektieren, aber das hilft Euch in der Nacht nicht und gerade da braucht ihr Erholung für Euch selbst.

Ich hoffe der Hausarzt kann da was bewegen. Gebt nicht auf! Ruft Krankenkassen, soziale Dienste und andere Pflegedienste an - auch wenn ihr oft "tut uns leid, da können wir nicht helfen" hören könntet, denn da wird sicher irgendwo jemand dabei sein, der Euch weiterhelfen kann. Bei sowas kann ich selbst sehr hartnäckig sein. Uns - und vor allem meinen Vater - haben damals die Ärzte und Krankenkassen im Stich gelassen, aber ein privater Pflegedienst (zum Glück bereits der dritte, den wie kontakteten) war dann unser "Engel in der Not". Das Krankheitsbild Deiner Oma ist zwar ein anderes als bei meinem Vater, aber es geht mir darum, das gerade Pflegedienste oft mit solchen Situationen konfrontiert sind, denn sie unterstützen auch Demenzkranke, die irgendwann so schwer erkrankt sind, dass andere Wege eingeschlagen werden müssen. Man muss nur an den richtigen auf der anderen Seite des Hörer gelangen, der auch helfen will und Lösungen kennt.

P.S... ich lese das gerade mit den Tabletten. Nein, sowas darf nicht passieren.. leider ist uns das mit Krankenhäusern auch mehr als einmal passiert. Da könnte ich wahre Stories erzählen....
 
G

Gelöscht 118161

Gast
Dann ist die Demenz anscheinend schon weit fortgeschritten. Habt ihr für Eure Oma einen Pflegegrad beantragt? Es gibt auch auf Demenz spezialisierte Pflegedienste, die mit diesem Krankheitsbild sehr gut umgehen können. Allerdings sehe ich eine vollständige Unterbringung für Eure Oma inzwischen für Euch und Eure Situation auch für sinnvoll. Zwar gibt es auch Einrichtungen der Tagespflege, die auf die individuellen Gegebenheiten des Demenz erkrankten Menschen eingehen, diese akzeptieren und respektieren, aber das hilft Euch in der Nacht nicht und gerade da braucht ihr Erholung für Euch selbst.

Ich hoffe der Hausarzt kann da was bewegen. Gebt nicht auf! Ruft Krankenkassen, soziale Dienste und andere Pflegedienste an - auch wenn ihr oft "tut uns leid, da können wir nicht helfen" hören könntet, denn da wird sicher irgendwo jemand dabei sein, der Euch weiterhelfen kann. Bei sowas kann ich selbst sehr hartnäckig sein. Uns - und vor allem meinen Vater - haben damals die Ärzte und Krankenkassen im Stich gelassen, aber ein privater Pflegedienst (zum Glück bereits der dritte, den wie kontakteten) war dann unser "Engel in der Not". Das Krankheitsbild Deiner Oma ist zwar ein anderes als bei meinem Vater, aber es geht mir darum, das gerade Pflegedienste oft mit solchen Situationen konfrontiert sind, denn sie unterstützen auch Demenzkranke, die irgendwann so schwer erkrankt sind, dass andere Wege eingeschlagen werden müssen. Man muss nur an den richtigen auf der anderen Seite des Hörer gelangen, der auch helfen will und Lösungen kennt.

P.S... ich lese das gerade mit den Tabletten. Nein, sowas darf nicht passieren.. leider ist uns das mit Krankenhäusern auch mehr als einmal passiert. Da könnte ich wahre Stories erzählen....
Danke dir. Ich versuche heute alles was geht, wegen Corona noch viel schwieriger, weile viele einen Test wollen der nur 48 h alt ist. Und wie ich den herzaubern soll ist mir nicht verständlich. Bürokratie Deutschland
 

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