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Psychiatrische Fehldiagnose aus Akte löschen lassen, Erfahrungen?

Sbiggy

Mitglied
Hallo,
hat jemand Erfahrungen damit eine Fehldiagnose aus der Krankenakte löschen zu lassen?

ich war stationär in der Psychosomatik. Dort wurde eine schwerwiegende psychiatrische Erkrankung diagnostiziert.

Ich war mittlerweile bei 9 Psychotherapeuten zu Vorgesprächen und hatte telefonische Vorgespräche mit 2 Kliniken welche auf diese Erkrankung spezialisiert sind.

Beide Kliniken und 8 Therapeuten haben mir gesagt, dass sie diese Diagnose für falsch halten und ich auch nicht die Kriterien nach ICD-10 oder so erfülle um die Diagnose stellen zu können. Allerdings hat mir keiner irgendwas schriftlich mitgegeben und es hat auch niemand einen Bericht an meine Hausarztpraxis geschickt, sodass ich so direkt keine Beweise habe.

Mittlerweile wurde auch ein Hormon- und Nährstoffmangel bei mir festgestellt, behandelt und die Symptome sind weg.

Trotzdem habe ich nun immer noch diese Diagnose in meiner Akte und bei der Krankenkasse stehen. Ich möchte sie löschen lassen. Habe nun erstmal eine Kopie meiner Patientenakte bei der Klinik angefordert.

Ich will nun nicht direkt zu einem Anwalt rennen, sondern es erstmal so versuchen. Wie gehe ich nun am besten vor, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

MfG
 
Ohne stichhaltige Beweise kannst du das knicken, ein Prozess würde dich wahrscheinlich finanziell ruinieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man hat dir in Vorgesprächen gesagt, dass die Diagnose falsch war?
Ohne gründliche Untersuchung?!

Du brauchst einen schriftlichen Befund, der die Diagnose widerlegt.

Ich hatte vor Jahren auch mal eine schwerwiegende Diagnose, die mich fast ruiniert hätte. Hätte ich diese Erkrankung tatsächlich, hätte ich meinen Beruf in der Pflege nicht mehr ausüben können und zumindest für lange Zeit nicht mehr Autofahren dürfen. Zum Glück stellte sich bei einer Untersuchung in einer Uniklinik heraus, dass es eine Fehldiagnose gewesen war. Ich habe schnell dafür gesorgt, dass das aus meiner Akte beim Hausarzt gelöscht wurde.
 
Ja ich hatte bei den Kliniken ein telefonisches Vorgespräch und den Bericht vom Krankenhaus hingeschickt. Sie haben mich dann natürlich für eine Aufnahme abgelehnt da sie die Diagnose als Fehldiagnose angesehen haben.
Die Therapeuten haben auch alle schon im ersten Gespräch gesagt, dass die Diagnose nicht stimmen kann.
 
Du musst dir das schriftlich geben lassen, würde ich sagen.

Wobei mich die ganze Thematik auch interessiert.
Bei mir geht es gerade darum, dass ein bestimmtes Medikament einfach abgesetzt wurde und ein anderes nicht verschrieben wird.

Ich weiß auch nicht so wirklich, wie man gegen Entscheidungen/ Befunde von Ärzten vorgeht🤔
 
Ja ich hatte bei den Kliniken ein telefonisches Vorgespräch und den Bericht vom Krankenhaus hingeschickt. Sie haben mich dann natürlich für eine Aufnahme abgelehnt da sie die Diagnose als Fehldiagnose angesehen haben.
Die Therapeuten haben auch alle schon im ersten Gespräch gesagt, dass die Diagnose nicht stimmen kann.
Du hattest hier ja fast das gleiche Thema bereits angesprochen.
Und es wurde dir erklärt, dass kein Therapeut bei einem Vorgespräch eine Diagnose stellen kann und deshalb auch keine Diagnose verneinen kann.

Wie soll das auch funktionieren?
Ein Vorgespräch dauert meistens nicht sehr lange und da kennt man den Patienten noch überhaupt nicht.

Klar, wenn du offensichtlich blind wärst und im Bericht stünde, du wärst komplett taub, kannst dich aber problemlos mit dem Therapeuten unterhalten und austauschen, dann ist es offensichtlich, dass in deinem Bericht die falsche Diagnose gestellt wurde.

Irgendwas hast du wohl falsch verstanden? 🤔

Und bei telefonischen Gesprächen werden überhaupt keine Diagnosen festgestellt oder angezweifelt.
Wie soll das auch funktionieren?
 
Was genau soll ich denn falsch verstanden haben?
Es gibt bei vielen Krankheiten bestimmte Kriterien die erfüllt werden müssen um eine Diagnose stellen zu können. In meinem Fall fehlt das Hauptkriterium für diese Diagnose und auch noch die Symptome. Zudem wurden in der Klinik 2 Tests auf die Krankheit gemacht und beide waren negativ. Das macht es für die Psychologen mit denen ich gesprochen habe sehr eindeutig, dass diese Erkrankung bei mir eben nicht vorliegt.

Und bei telefonischen Gesprächen werden überhaupt keine Diagnosen festgestellt oder angezweifelt. Wie soll das auch funktionieren?
So wie ich es gerade beschrieben habe.
 
Was genau soll ich denn falsch verstanden haben?
Es gibt bei vielen Krankheiten bestimmte Kriterien die erfüllt werden müssen um eine Diagnose stellen zu können. In meinem Fall fehlt das Hauptkriterium für diese Diagnose und auch noch die Symptome. Zudem wurden in der Klinik 2 Tests auf die Krankheit gemacht und beide waren negativ. Das macht es für die Psychologen mit denen ich gesprochen habe sehr eindeutig, dass diese Erkrankung bei mir eben nicht vorliegt.


So wie ich es gerade beschrieben habe.
Dann hast du doch einen Bericht darüber, dass in der Klinik zwei verschiedene Teste durchgeführt wurden und diese negativ ausgefallen sind?
 

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