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Prügel angedroht

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Gast

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Hallo,

ich suche nach einem Rat wie ich meine Familie und mich schützen kann.

Folgender Sachverhalt:

Meine Vermieterin hat einen pers. Hass auf mich. Sie will uns aus der Wohnung haben.
Die erste Räumungsklage haben sie verloren.
Jetzt möchte sie jeder Woche die Wohnung mit Kaufinteressenten besichtigen. Denen erzählt sie was ich alles kaputt gemacht hätte und wie schlimm ich wäre. Würde nichts arbeiten, wäre Schuld daran das sie ihre Arbeit verliert, würde ihrem Mann nachstellen usw.
Nichts davon stimmt. Anstatt z.B. nichts arbeiten, habe ich tatsächlich 3 Jobs... zwei davon Abends und nachts, weshalb ich tagsüber natürlich zu Hause bin.
Naja das soll auch nicht das Thema sein.
Mein Problem liegt eher darin das sie mir (bzw. uns) bei der letzten Besichtigung angedroht hat uns eigenhändig aus der Wohnung zu prügeln wenn wir nicht ausziehen.
Den Leuten, mit denen Sie zur Besichtigung kommt erzählt sie das die Wohnung leer verkauft wird... Das wiederrum geht nicht, da unser Mietvertrag sämtliche Kündigungsoptionen ausschließt.
Ich kann und möchte auch nicht ausziehen, da einer meiner Arbeitsplätze z.B. direkt um die Ecke ist. Ein anderer Arbeitsplatz ist auf meinen Wohnort bezogen, so dass ich diese Arbeit bei einem Umzug verlieren würde. Meine Kinder haben ihr soziales Umfeld hier und die Vermieter wohnen auch nicht im Haus.
Und finanziell kann ich einen Umzug auch nicht stemmen. Ich bin alleinerziehend und Kaution, Umzugskosten usw. das bekomm ich nicht hin.

Meine Frage ist, hat jemand einen Rat wie ich den angekündigten Prügel vorbeugen kann?
Und bitte keine Sprüche wie "Hunde die bellen beißen nicht!" Die Frau hat mich zu Beginn letzten Jahres 2 mal körperlich angegriffen, einmal landete ihr Fuß in meinem Bauch, also die bellt nicht bloß!

Die Angriffe habe ich zwar angezeigt, aber die Staatsanwaltschaft sah kein öffentliches Interesse, da es ein Streit zwischen Vermieter und Mieter sei. Somit hat Sie sogar noch einen "Freibrief" bekommen.

Gibt es irgend eine Organisation die z.B. bei den Besichtigungen mit anwesend wären? Kennt jemand da irgendwas?

Vielen Dank fürs lesen!
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, lieber Gast,

als erstes würde ich
- mir einen Anwalt nehmen
- gegen den Staatsanwalt Dienstaufsichtsbeschwerde einleiten
- alle Vorfälle schriftlich mit Datum protokollieren
- Kontakt mit dem weissen Ring aufnehmen

Sollten Deine Einkünfte gering sein, empfehle ich beim Amtsgericht einen Antrag auf Gerichtskostenhilfe zu stellen.

Deine Vermieterin ist ja das Letzte.
Ich hoffe, dass Du noch viele gute Tipps erhältst.


Viel Erfolg,
Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
C

chrismas

Gast
Zu dem übrigen, würde ich dir auch empfehlen, dass du dir den Namen des Interessten geben lässt, wenn deine Vermieterin so etwas sagt, denn dann hättest du hierfür auch gleich einen Zeugen.
 

TomTurbo

Aktives Mitglied
Die Frau hat mich zu Beginn letzten Jahres 2 mal körperlich angegriffen, einmal landete ihr Fuß in meinem Bauch, also die bellt nicht bloß!

Die Angriffe habe ich zwar angezeigt, aber die Staatsanwaltschaft sah kein öffentliches Interesse, da es ein Streit zwischen Vermieter und Mieter sei. Somit hat Sie sogar noch einen "Freibrief" bekommen.
Bei Körperverletzung gibt es kein "öffentliches Interesse", sondern nur dein Interesse. Und dein Interesse ist, keine Prügel zu bekommen.
Wenn das wirklich so passiert ist, dann wende dich ans Fernsehen.
 
G

Gast

Gast
Für die angedrohten Prügel habe ich 4 zeugen. Die beiden Interessenten nicht mitgezählt. Einen Anwalt habe ich, aber er sagt das reicht nicht. Wir haben kein Recht ihr den Zutritt zur Wohnung zu verbieten.

In Polizei und Staatsanwaltschaft habe ich kein vertrauen mehr. Die Polizei hat damals die aussagen von mir und meiner Zeugin verfälscht. Und dies ziemlich plump! Sie hsben uns worte in den mund gelegt, die wir nie gesagt haben. Zum Beispiel solle ich zugegeben haben die vermieterin geschlagen uu haben und meine zrugin solle ausgesagt haben das sie das gesehen habe.... Ich lag nach dem tritt in den bauch am boden wie hätte ich die frau geschlagen haben sollen? Wir konnten dies anhand der Tonbandaufnahme die Polizei beweisen. Irgendwie glaub ich das alles nicht mehr...
 
G

GrayBear

Gast
Ich wünsche Dir Gelassenheit und Kraft, denn darauf baut sie: Dich aus der Ruhe zu bringen und zu überstürztem Handeln zu verleiten. Die Tipps von Nordrheiner finde ich gut. Gerichte lieben zeitnah geschriebene Protokolle. Vielleicht kannst Du sogar, aufgrund der körperlichen Angriffe eine einstweilige Verfügung erwirken, die ihr einen Abstand zu Dir auferlegt. Die Begründung des Staatsanwaltes scheint mir auch sehr fragwürdig. Ein Anwalt an Deiner Seite läßt Dich einem solchen Druck leichter standhalten. Eventuell hat auch der Mieterschutzbund gute Tipps und Adressen, an die Du Dich wenden kannst. Zeugen mit schriftlich niedergelegten Aussagen sind hilfreich oder auch eine Anzeige wegen übler Nachrede. Auf der anderen Seite magst Du wahrscheinlich nicht zu dem werden, was sie in Dir sieht. Eskalation ist nicht immer die beste Taktik und manches spült auch einfach der nächste Regen wieder weg.



Viel Kraft und Geduld.
 
G

Gastin100

Gast
Hallo,
dreh den Spiess doch einfach um und erzähl den Wohnungsinterresenten dass die Vermieterin Gewaltpotenzial in sich trägt und über deine Vormieter das gleiche erzählt hat wie jetzt über Dich und beides vor Gericht ging. Das die Wohnung schimmelig ist und nur übergestrichen ist. Das die Nachbarn im Haus jedes WE laut Party machen mit 30 Freunden, von Freitags bis Montagmorgen um 5Uhr. Das gegen die Rattenplage im Keller nichts unternommen wird, die Wohnung alle 4 Monate teurer geworden ist durch Mieterhöhung, der Nachbar kette raucht und schon mit Zigarette im Bett eingeschlafen ist und dei Feuerwehr 2 mal kommen musste und und und.
All die schönen Dinge die Nachmieter auf keinen Fall hören wollen :)

Kannst Dich so richtig schön austoben und Quatsch erzählen. Mal gucken wie oft sie dann noch neue Mieter in die Wohnung schleppt...

Alles gute!
 
G

Gast

Gast
Vielen dank für eure antworten!

Strafanträge hatte ich gestellt!

Nachdem wir mit der Einsicht in die Ermittlungsakten feststellen mussten dass die Polizei aussagen verfälscht hat, habe ich den glauben an Polizei und Justiz verloren.

Einen Anwalt habe ich, der tut auch was er kann für uns, aber er sagt das reicht alles nicht. Seine Taktik ist abzuwarten bis sie die Wohnung verkauft hat und sich dann mit den neuen Vermietern auseinander zusetzen. Nur die Vermieterin sagt klar das sie die Wohnung nur leer verkauft. Also wird die Wohnung nie verkauft...
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Da du ja offensichtlich bei jeder Besichtigung dabei bist, sag doch den Kaufinteressenten ganz klar, dass du nicht ausziehen wirst und deine Vermieterin mit dem Leerverkauf der Wohnung lediglich Wunschdenken äußert. ;)
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Was mir ergänzend auffällt: Sind Protokolle bei der Polizei nicht zu unterschreiben?
Hier hast Du Gelegenheit, Fehler zu korrigieren, handschriftliche Anmerkungen zu machen und ggf. Deine Unterschrift zu verweigern.
 

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