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Projekt: Persönliche Weiterentwicklung

Kleines Update von meiner Seite.

Ich räume gerade ein wenig mein Leben auf.
Teilweise wortwörtlich. Habe in der Wohnung aufgeräumt, alte Sachen bei Ebay verkauft und bin in mich gegangen was ich im Leben kann und möchte.

Ich habe dazu Bücher gekauft, sowohl klassische als auch Hörbücher und habe Spass dabei. Ein schöner Satz "Man muss keinen Sinn im Leben finden - die Suche danach ist schon Sinn". Mir selber geht es besser wenn ich nicht zu viel über Sinn grübel.

Ich treibe fast täglich Sport, was mir gut tut. Es ist jedes Mal eine Überwindung, aber oft fange ich ein 1-stündiges Programm an und denke nach 20 Minuten "och naja geht doch!"

Im Sozialbereich... naja...

Würdest du sagen, dass du sie auch nicht gut spürst? Oder zeigst du sie nur nicht?

Ich hatte vor einiger Zeit mir hier die Frage gestellt, ob ich autistische Züge habe, Asperger o.ä. eben weil mir Emotionen fehlen und mir Kommunikation schwer fällt.
Ich glaube heute, dass ich eher als Schutzreaktion wenig Gefühle zeige. Und wenn ich Gefühle zeige dann eher um bestimmte Erwartungen zu erfüllen (Lachen über Witze etc.).

Ich konnte schon in der Schule Dinge sehr rational analysieren. Deswegen steckt man mich oft in die Schublade "rationaler fleißiger Zahlenmensch". So sehe ich mich selber aber nicht. Im Gegenteil, ich hasse eigentlich Zahlen. Ich mag einfach nur gerne in großen Zusammenhängen denken. Deswegen interessiert mich zb warum ein Unternehmen Erfolg hat oder pleite geht, aber ich hab keinen Bock auf Buchhaltung.

Partnerschaft? Ist doch der Verlust der Damenwelt wenn sie den reichen Bodybuilder Andreas nicht will (Anmerkung: Reichtum und Muskeln noch in Planung 😀)

Es geht mir aktuell ganz gut und ich habe Ziele (körperlicher und finanzieller Natur). Überhaupt glaube ich dass Ziele im Leben wichtig sind.
 
Ich in einem Buch gerade auf eine schöne Philosophie der Veränderung gestoßen.

Sein -> Handeln -> Ziel

Die meisten Menschen haben ein Ziel und richten ihr Handeln darauf aus.
Sie essen weniger weil sie abnehmen wollen.
Sie sparen, weil sie Geld brauchen.

Irgendwann stellen sie ihr Handeln aber wieder ein, weil entweder das Ziel erreicht ist oder sie es leid sind.
Sie sind nicht gesundheitsbewusst, sie nehmen nur ab.
Sie sind nicht sparsam, sie sparen nur.

Wer sich nachhaltig ändern will, muss sein SEIN ändern - und damit seine Werte und sein Mindset - dauerhaft.

Die Frage ist nie wie werde ich zb reich oder gesund, sondern welcher Mensch muss ich sein damit ich diese Ziele erreichen kann.

Möchte ich beruflich erfolgreich sein, muss ich nicht fleißig arbeiten, sondern Fleiß als Persönlichkeitsmerkmal annehmen, sowie weitere Persönlichkeitsmerkmale, die beruflichen Erfolg begünstigen: Eigenverantwortung, Mut, Führungsstärke, Teamfähigkeit etc.

Ein Anleger am Kapitalmarkt wird nicht reich, weil er sein Geld anlegt, sondern weil er das richtige Mindset dafür mitbringt: Rationalität, Interesse, emotionale Ruhe etc.

Man findet auch keinen Partner nur weil man danach sucht, sondern weil man Qualitäten mitbringt, die erfolgsversprechend sind: Humor, Überzeugungskraft, körperliche Attraktivität, Treue etc.

Dabei geht es vor allem um innere Werte und deren Präsentation.
Dazu fällt mit Johnny´s Thread ein, der sich um Dinge wie Aussehen und Intelligenz dreht. Das ist gar nicht so wichtig. Ihr erinnert euch an mein Beispiel "reich werden"? Intelligenz habe ich hier bewusst nicht genannt, denn viel wichtiger sind andere Stärken, zb aus seinen Fehlern lernen zu können und Rückschläge verkraften zu können.

Alle messen ihren IQ und gehen auf die Wage. Ich sage: Ja macht das ruhig, aber das sind einfache oberflächliche Dinge. Sie sagen kaum was über den Charakter aus.

Was heißt das für mich konkret?
Ich muss mir Werte aneignen, die mir persönlich wichtig sind!
- Ich WILL sportlich werden (nicht nur gezwungenermaßen Sport machen)
- Ich WILL sparsam sein (ich muss es nicht als Notwendigkeit sondern als Hobby ansehen)
- Ich WILL selbstbewusst sein (nicht für andere, sondern weil ich es mir selber WERT bin)
- Ich WILL geduldig sein (ich vertraue auf meine Entscheidungen und dass sie sich auszahlen werden)
- Ich WILL mutig sein (weil ich daran glaube, dass Mut belohnt wird und Veränderung etwas gutes ist)

Ändere dein Sein und nicht nur dein Tun!
 
Was ein Stress...
Ich stelle mir das total schwierig und anstrengend vor, wenn ich plötzlich so leben und umdenken müsste...

Im Gegenteil.
Es ist doch viel stressiger ein Tun, welches man nicht will, von sich regelmäßig zu erzwingen.

Wenn du Gemüse haßt, aber um abzunehmen (Ziel) immer wieder Gemüse in dich reinfutterst (Tun), macht dich das doch total unglücklich.

Jetzt stell dir vor, du änderst dein Sein bzw. deine Werte und kommst zum Schluss, dass dir deine Gesundheit viel wichtiger ist als der Genuss täglich Pommes zu futtern.
Wenn du diese Einstellung schaffst (ja das ist schwer), wirst du Pommes und Gemüse anders betrachten.

Ich esse heute viel mehr Gemüse und mehr Proteine als früher. Das bunte Gemüse auf dem Teller lacht mich richtig an. Ich esse immer noch auch Pizza und Pommes, aber wenn ich heute Gemüse esse, dann nicht mehr unter Zwang.
 
Ich in einem Buch gerade auf eine schöne Philosophie der Veränderung gestoßen.
(...)
Wer sich nachhaltig ändern will, muss sein SEIN ändern - und damit seine Werte und sein Mindset - dauerhaft.

Die Frage ist nie wie werde ich zb reich oder gesund, sondern welcher Mensch muss ich sein damit ich diese Ziele erreichen kann.

Ich sehe darin die Gefahr, jemand sein zu wollen, der man nicht ist. Du kannst vielleicht jemand werden, dem seine Gesundheit wichtiger als Genuß ist, aber du kannst deinen Geschmack nicht komplett ändern. Wenn du Pommes magst, dann magst du sie. Wenn du ein ängstlicher Mensch bist, kannst du auch mal mutig sein, aber es wird dir immer schwerer fallen als Menschen, die von Natur aus mutig sind. Auch ein von Natur aus schüchterner Mensch kann auf Menschen zugehen, aber auch ihm wird es schwerer fallen als von Natur aus selbstbewussten.

Dieser Tipp, das Sein zu ändern, erscheint mir ein bisschen banal bis falsch - wie so vieles, das von irgendwelchen Gurus in Blogs, Youtube-Videos oder Büchern verkündet wird, die gerne das Wort "Mindset" verwenden. Klar reicht es nicht, sich 20 Kilo runterzuhungern und danach wieder zu fressen wie vorher. Klar muss man etwas grundlegend ändern, muss neue Gewohnheiten und Rituale etablieren. Aber das Sein ändern? Ich denke, man kann das dort, wo es um Wissen oder Fähigkeiten geht. Die kann man sich aneignen. Aber Vorlieben oder Willenskraft lassen sich nur begrenzt ändern.
 
Der Gedanke, anders sein zu wollen - als anders zu handeln - hat etwas.
Kennt Ihr das vom Sport? Es ist doch motivierender, sich vorzustellen, man habe sein Pensum erreicht als dass man sich mit Gedanken traktiert wie 'Ich muss schneller laufen/schwimmen etc.'.

Andererseits verstehe ich Deine Bedenken auch, HalliGalliSuperstar.
 
Kennt Ihr das vom Sport? Es ist doch motivierender, sich vorzustellen, man habe sein Pensum erreicht als dass man sich mit Gedanken traktiert wie 'Ich muss schneller laufen/schwimmen etc.'.

Kleiner Nachtrag: Ich habe diese Technik ein bisschen abgewandelt.
Wenn ich keine Lust habe, denke ich [Sport|Arbeit|Sozialisieren|etc.] wird mir gut getan haben.
Ich nenne diesen Trick die Futur II-Technik.

Funktioniert bei mir besser als das einfache Futur ('wird mir gut tun').
 
Ich sehe darin die Gefahr, jemand sein zu wollen, der man nicht ist. Du kannst vielleicht jemand werden, dem seine Gesundheit wichtiger als Genuß ist, aber du kannst deinen Geschmack nicht komplett ändern. Wenn du Pommes magst, dann magst du sie. Wenn du ein ängstlicher Mensch bist, kannst du auch mal mutig sein, aber es wird dir immer schwerer fallen als Menschen, die von Natur aus mutig sind. Auch ein von Natur aus schüchterner Mensch kann auf Menschen zugehen, aber auch ihm wird es schwerer fallen als von Natur aus selbstbewussten.

Dieser Tipp, das Sein zu ändern, erscheint mir ein bisschen banal bis falsch - wie so vieles, das von irgendwelchen Gurus in Blogs, Youtube-Videos oder Büchern verkündet wird, die gerne das Wort "Mindset" verwenden. Klar reicht es nicht, sich 20 Kilo runterzuhungern und danach wieder zu fressen wie vorher. Klar muss man etwas grundlegend ändern, muss neue Gewohnheiten und Rituale etablieren. Aber das Sein ändern? Ich denke, man kann das dort, wo es um Wissen oder Fähigkeiten geht. Die kann man sich aneignen. Aber Vorlieben oder Willenskraft lassen sich nur begrenzt ändern.
Ich in einem Buch gerade auf eine schöne Philosophie der Veränderung gestoßen.

Sein -> Handeln -> Ziel

Die meisten Menschen haben ein Ziel und richten ihr Handeln darauf aus.
Sie essen weniger weil sie abnehmen wollen.
Sie sparen, weil sie Geld brauchen.

Irgendwann stellen sie ihr Handeln aber wieder ein, weil entweder das Ziel erreicht ist oder sie es leid sind.
Sie sind nicht gesundheitsbewusst, sie nehmen nur ab.
Sie sind nicht sparsam, sie sparen nur.

Wer sich nachhaltig ändern will, muss sein SEIN ändern - und damit seine Werte und sein Mindset - dauerhaft.

Die Frage ist nie wie werde ich zb reich oder gesund, sondern welcher Mensch muss ich sein damit ich diese Ziele erreichen kann.

Möchte ich beruflich erfolgreich sein, muss ich nicht fleißig arbeiten, sondern Fleiß als Persönlichkeitsmerkmal annehmen, sowie weitere Persönlichkeitsmerkmale, die beruflichen Erfolg begünstigen: Eigenverantwortung, Mut, Führungsstärke, Teamfähigkeit etc.

Ein Anleger am Kapitalmarkt wird nicht reich, weil er sein Geld anlegt, sondern weil er das richtige Mindset dafür mitbringt: Rationalität, Interesse, emotionale Ruhe etc.

Man findet auch keinen Partner nur weil man danach sucht, sondern weil man Qualitäten mitbringt, die erfolgsversprechend sind: Humor, Überzeugungskraft, körperliche Attraktivität, Treue etc.

Dabei geht es vor allem um innere Werte und deren Präsentation.
Dazu fällt mit Johnny´s Thread ein, der sich um Dinge wie Aussehen und Intelligenz dreht. Das ist gar nicht so wichtig. Ihr erinnert euch an mein Beispiel "reich werden"? Intelligenz habe ich hier bewusst nicht genannt, denn viel wichtiger sind andere Stärken, zb aus seinen Fehlern lernen zu können und Rückschläge verkraften zu können.

Alle messen ihren IQ und gehen auf die Wage. Ich sage: Ja macht das ruhig, aber das sind einfache oberflächliche Dinge. Sie sagen kaum was über den Charakter aus.

Was heißt das für mich konkret?
Ich muss mir Werte aneignen, die mir persönlich wichtig sind!
- Ich WILL sportlich werden (nicht nur gezwungenermaßen Sport machen)
- Ich WILL sparsam sein (ich muss es nicht als Notwendigkeit sondern als Hobby ansehen)
- Ich WILL selbstbewusst sein (nicht für andere, sondern weil ich es mir selber WERT bin)
- Ich WILL geduldig sein (ich vertraue auf meine Entscheidungen und dass sie sich auszahlen werden)
- Ich WILL mutig sein (weil ich daran glaube, dass Mut belohnt wird und Veränderung etwas gutes ist)

Ändere dein Sein und nicht nur dein Tun!
Ich finde das so schön gesagt, es liess sich wie von einem Menschen der durch eine Heilung ist und die ich noch vor mir habe. Danke für die Worte. wobei ich das Wort "muss" nicht mag, bzw nicht gut finde. lieber "ich möchte weil ich es will"
 
Dazu fällt mir der Witz ein, wo eine Henne prahlt: haha, ich lege Güteklasse A Eier und du nur B!!!

Sagt die andere drauf, ich werde mir doch nicht wegen zwei Cent den Hintern aufreissen...


Es würde sich lohnen, sich zu fragen, wieso man den Ehrgeiz hat, ""ein toller Hecht" zu sein.
 
Danke für die Worte. wobei ich das Wort "muss" nicht mag, bzw nicht gut finde. lieber "ich möchte weil ich es will"

Ich nehme an, du weißt nicht, dass du genug bist für jemanden, der sich nie wohl fühlen würde neben einem "Platzhirsch". Der genau so braucht, wie du es hast und bist. Ob Freund, oder Freundin, Betrieb oder Verkauf- so wie du hast und bist, bist du gefragt und gebraucht. Jetzt schon.
 
Ich nehme an, du weißt nicht, dass du genug bist für jemanden, der sich nie wohl fühlen würde neben einem "Platzhirsch". Der genau so braucht, wie du es hast und bist. Ob Freund, oder Freundin, Betrieb oder Verkauf- so wie du hast und bist, bist du gefragt und gebraucht. Jetzt schon.
Danke für die guten Worte, muss ich noch lernen, bzw merke gerade wie alles anfängt, durcheinander bin. Nein ich weiss nicht (genau). oder glaube es nicht. besser gesagt mein Kopf/sagt, doch logisch schau sie lächeln auch zurück wenn du lächelst, aber mein Nervensystem ist noch so in Zweifel.
 

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