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Probleme über Probleme

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Hallo! =)

Ich bin 20 Jahre alt und meine Vorgeschichte ist lang. An meine frühe Kindheit habe ich nur gute Erinnerungen, obwohl ich im Nachhinein so Einiges erzählt bekommen habe. Zum Beispiel, dass meine Mutter einen Kaiserschnitt hatte und ich als Frühgeburt mit Unterernährung im Mutterleib erst sehr spät an ihr Bett gebracht wurde. Sie wird nicht müde zu erzählen, sie habe bei meinem ersten Anblick gedacht, was macht denn der Tierarzt mit dem Huhn da. In Kombination erklärt sie mir auch immer, wie sehr sie bedauert hat, dass sie mich nicht stillen konnte. Ich habe immer nur die Lippen geöffnet und gewartet, dass mir die Formula in den Mund getropft ist. Vor Kurzem hat sie begonnen anzufügen, dass ich das jetzt auch zu tun pflegte. (Witzanhangszitat: "Manche Dinge ändern sich eben nie" *lach*)

Zu Hause soll ich ein Schreibaby gewesen sein und mich nur in den Armen meines Vaters beruhigt haben. Anfangs lag ich am Fußende im Gitterbett, wurde aber sehr bald in mein eigenes Zimmer am anderen Ende der Wohnung ausquartiert. Sobald ich gehen konnte, wurde meine Tür mit einem Gitter versperrt.

Meine kleine Schwester und ich sind unter zwei Jahren auseinander. Ich erwische mich immer wieder dabei, insbesondere wenn meine Mutter wieder das mit dem Huhn und der Flasche loslässt zu denken, ich sei nur der erste Versuch gewesen und meine Schwester die Richtigstellung. Zum Beispiel wurde meine Schwester auch nie ausquartiert. Sie durfte sogar im Bett liegen, weil es für meine Mutter bequemer war, sich einfach umzudrehen und das Baby anzusetzen. Währenddessen ist sie dann auch wieder eingeschlafen. Bei mir musste halt alle 4 Stunden gefüttert werden.

Eifersüchtig war ich im Kindesalter auch. Ich habe meine Schwester ausgesetzt (Spar mit 2 Eingängen, auf die andere Seite gebracht, dort abgestellt und zurückgegangen), sie ausgehungert (Ohne Aufmerksamkeit gefüttert oder mit Trinken versorgt - ich hab's weggenommen und gegessen oder entsorgt), hab versucht sie aus dem Bett zu schieben, ihr eingeredet aufs Dach zu klettern, etc.

Außerdem habe ich meine Mutter getreten und gebissen. Das war so schlimm, dass meine Mutter mich zum Therapeuten geschliffen hat. Ich hatte einen Termin, der Mann soll mich angeschrieben haben, was mir einfiele meine Mutter so zu misshandeln. Meine Mutter erzählt, sie habe im ersten Moment den Impuls gefühlt mich zu schützen, dann aber beschlossen, dass derjenige schon wissen wird, was er tut. Jedenfalls hat es auch funktioniert. Ich hätte damit aufgehört. Ich muss unter drei Jahren gewesen sein, denn auch an dieses Erlebnis erinnere ich mich nicht. Dafür habe ich mir den Finger in den Rachen gesteckt, um zu erbrechen. Schätze, dass ich Aufmerksamkeit haben wollte...damit ist sie aber nicht zum Therapeuten gegangen. Und auch wenn ich Angst hatte, bin ich nicht wie meine Schwester ins elterliche Bett geklettert. Hauptsächlich weil meine Schwester eigentlich jede Nacht aus ihrem Zimmer in das meiner Eltern gewandert ist. Da war einfach kein Platz. xD

Aber wie gesagt, ich habe meine sehr frühe Kindheit bis Anfang der Volksschule sogar als perfekt in Erinnerung. Ich bin mir sehr klug vorgekommen (hab statt Kinderfilme lieber Dokumentationen geschaut, war sehr wissbegierig, sehr brav und wohlerzogen, hab mir angeblich selber lesen beigebracht und meine Mutter soll den Umstand erst durch meine Volksschullehrerin beim ersten Elternabend erfahren haben, galt immer als vernünftig, hatte sehr viele Freunde und keine Probleme neue zu finden). Das ging so weiter bis ich mit acht einen Autounfall hatte. Bis dahin habe ich als Kind die offenbar schlechte Beziehung zu meiner Mutter gar nicht bemerkt. Ich habe mich wohl, sicher, umsorgt, geliebt und behütet gefühlt. Ich war sogar immer froh, so eine tolle Mutter zu haben. Immer das perfekte Maß an Regeln und Freiheiten. Ehrlich, ich war echt stolz auf meine Mama.

Seit dem Unfall geht es aber ständig bergab. Ich war mit meiner Mutter allein im Auto, die mich vom Reiten abgeholt hat, habe sogar nicht auf meinem "normalen" Platz gesessen, sondern mich ausnahmsweise woanders hingesetzt. Wenn ich das nicht getan hätte, dann hätte ich mehr als eine Gesichtslähmung. (Ruhezustand sieht man nichts, kann aber nicht lachen oder die zweite Augenbraue heben) Ich wäre tot.

Kurz darauf haben sich meine Eltern scheiden lassen. Für mich war das zwar schwer, aber das Leben ging relativ normal weiter. Statt Reiten und Turnen, ging ich jetzt eben nur turnen. Ich habe die Pferde vermisst, aber auch da war ich irgendwie noch normal. Ich bin gern mit meinen Freunden unterwegs gewesen und hatte ein soziales Netzwerk, ein Leben.

Außerdem hatte ich meine Leidenschaft, das Schreiben entdeckt. Ich hab bis zu drei Stunden täglich nichts anderes gemacht und bin in meiner Altersklasse dadurch herausragend gut geworden. So gut, dass ich niemals Grammatik gelernt habe, weil ich darauf zählen konnte, dass meine Lehrer mir am Ende des Schuljahres trotzdem eine Eins geben. Mir wurde eine Autorenkarriere geweissagt, meine Aufsätze wurden hochgejubelt. Ich habe sogar veröffentlicht. Und ich dachte mir, Schreiben, das ist etwas, das kann mir niemand nehmen. Das ist meine Mauer.

Und die habe ich allmählich tatsächlich gebraucht. Zweite Klasse Gymnasium ist der Kontakt zu meinem Vater und sogar zu seiner Familie komplett abgebrochen worden. Wenn wir ehemaligen Verwandten begegneten, dann wurden wir ignoriert. Ich wurde um einiges unsicherer und bald auch wegen meiner Facialisparese gemobbt.

Meine Gewichtszunahme nach dem Unfall war zwar viel, aber noch im normalen Rahmen. Jetzt wurde ich wirklich dick, hörte zu turnen auf und begann mich nur mehr im engsten Freundeskreis zu bewegen. Plötzlich veränderte sich auch meine Mutter. Sie wurde immer aufbrausender und gereizter. Aber ich habe mich geliebt gefühlt. Und ich hatte ja meine Worte.

Nach einem Lehrerwechsel, wie es in der dritten üblich war (Spaltung in Mathe, Italienisch/Französisch), entwickelte ich eine extreme Matheschwäche. Ich hatte jedes Semester eine Prüfung. Aber in den anderen Fächern war ich weiterhin gut und die Prüfungen bestand ich auch. Anfangs lernte ich mit meiner Cousine, doch als die zu studieren begann, hatte sie keine Zeit mehr für mich. Meine Mutter beschloss ihren Part zu übernehmen. Und damit begann die Tyrannei.

Ich durfte nicht aufstehen und musste daneben sitzen, während sie die Aufgaben durchrechnete, um sie selber zu erzählen. Dann erklärte sie mir die ganzen Beispiele anhand ihrer handgeschriebenen Rechnungen. Selber gerechnet wurde kaum. Kein Wunder, dass sich das bei den Schularbeiten bemerkbar machte. Ich hatte teils fast Null Punkte...und sackte in Italienisch und Englisch ab. Alles Fächer, die ich nicht mal so nebenbei in der Pause lernen konnte. Denn das musste ich. Meine Mutter begann mein Leben vollkommen zu kontrollieren. Ich musste gleich nach der Schule nach Hause um mit ihr zu lernen. Aber das Ganze ging irgendwann darüber hinaus.

Sie schlug mich, sie ging mit mir Einkaufen (wie immer, 10€ TG pro Monat für alles andere und Kleidung mit ihr). Sie zwang mich Hosen zu kaufen, die mir zu groß waren. Sie sagte mir, wie hässlich, dumm und faul ich doch sei. Kein Tag ging vorbei, an denen ich nicht geprügelt wurde. Ich wurde getreten, geschlagen und mir wurde an den Haaren gezogen. Aber nie fest genug um blaue Flecken zu haben. Ich kam mir echt wertlos vor und habe mich von meinen Großeltern mütterlicherseits abgewandt. Meine Schwester und ich begannen nur mehr im selben Haus zu leben. Ich traf mich kaum noch mit Freunden und hatte immer das Gefühl, dass mich Leute wegen meiner schlecht sitzenden Kleidung, der verbogenen Brille und dem Haarschnitt (von meiner Mutter geschnitten) anstarrten. Kurzum, ich bekam richtige Probleme.

Was besonders schwer war ist, dass sie von lieber Mutter urplötzlich auch grundlos in die böse Mutter wechseln konnte. Es gab keine Regeln mehr. Dafür wurden urplötzlich welche nach Gutdünken eingeführt und bestraft. Zum Beispiel alle sitzen zusammen vor dem Fernseher und ich trinke Tee, stelle die Tasse ab und will sie während der Werbung in die Küche bringen. Mutter flippt vollkommen aus, warum ich die Tasse stehen lasse.

Eigentlich wollte ich immer Ärztin werden. Und nachdem mir auch gesagt wurde, ich sei so klug, dachte ich, dass mir das auch gelingen würde. Allerdings musste ich dank der Tyrannei zu Hause von der Schule. Meine Mutter wollte mich in eine Schule ohne Matura schicken, aber dagegen wehrte ich mich noch vehement. Die Kraft hatte ich noch. Wir einigten uns schließlich wie auf dem Fischmarkt für eine Schule mit Berufsausbildung, bei der ich schon am Ende wusste, dass der Beruf nicht zu meinem Charakter passt. Aber am Ende war die Matura. Und die brauchte ich.

Allerdings war das Bildungsniveau dort auch extrem weit unten im Gegensatz zu meiner alten Schule. Alles gluckste im Zeitlupentempo dahin und obwohl ich in der Praxis überfordert war, war ich in der Theorie und Unterrichtszeit abgrundtief unterfordert. Anfangs waren meine Noten sogar in Mathe auf einer geraden Eins. Aber Hirne pflegen sich anzupassen. Und im Laufe meiner dortigen Schulzeit, begannen sich alte Muster abzubilden. Nicht so schlecht, wie auf dem Gymnasium, aber trotzdem. (Dreier und in Mathe manchmal 4 oder sogar 5, aber in "normalen" Bahnen)

Meine Mutter hatte mich in der ersten Zeit in Frieden gelassen, aber als ich in Praxis strauchelte, ging der Terror wieder los. Dieses Mal ohne mit mir lernen. Einfach so. Schreien. Prügeln. Kleinmachen. Zeit rauben.

Irgendwann kam zufällig mein Großvater vorbei und erwischte uns bei solch einem Disput. Er nahm mich sofort mit zu sich und er begann zu schlichten. Seitdem bemüht sich meine Mutter meinen Großeltern klar zu machen, wie schlecht und dumm ich doch bin.

Weil "Familie" zusammengehört, musste ich aber bald wieder zu meiner Mutter. Schließlich hat sie mich dann ziemlich bald vor die Tür gesetzt, beziehungsweise in unsere alte Wohnung. War wie ein externes Zimmer. Durchaus angenehm. Ich wurde ziemlich schnell glücklich und sowohl in Praxis als auch in der Schule besser. Wenn sie vorbei kam, dann nur kurz. Ich war sicher und ihr ständiges Sabotieren á la "Praxiswoche, aber du darfst den Drucker nicht benutzen. Und das sage ich dir genau einen Tag vor Beginn!" oder "Nein, ich du darfst den Akuschrauber nicht ausleihen. Du bringst ihn nicht zurück."

Extern konnte ich auch die Phasen "Wir sind beste Freunde, du kannst mir vertrauen (bis zum nächsten Ausbruch, der dir den Teppich unter den Füßen wegreist", "Ich bewundere dich und will deinen Ratschlag", "Du bist meine Erzfeindin und ich säble dich um!" besser ertragen.

Aber als meine Mutter bemerkt hat, dass ich mich normalisierte und mich gut fühlte, schritt sie von Neuem ein. Von einem Tag auf den nächsten, sollte ich die Wohnung räumen, meine nächsten Habseligkeiten mitnehmen und den Rest so lassen, dass es ausschaut als würde da niemand wohnen, denn es käme jemand, der die Wohnung begutachten würde. Und sie habe sie aus Kostenersparnis falsch angemeldet. Also zog ich zu meinen Großeltern und musste meine Ratten in der Wohnung lassen. Ich fuhr jeden Tag für mindestens zwei Stunden hin, um mich um sie zu kümmern. Es gab keinen Strom, aber Wasser. Und alles war unwohnlich und leer. Der Umstand des Zurückkehrens schmerzte extrem. Die Wohnung erinnert mich einerseits an meine Kindheit, die ja glücklich war, und andererseits an die kurzen Monate, die ich mich endlich wieder sicher fühlen durfte.

Obwohl meine Großeltern mich lieben und ich sie und ich ein eigenes Zimmer hatte und 100% unterstützt worden bin, habe ich mich irgendwie nie zu Hause gefühlt. Immer wie ein Fremdkörper, der herumgereicht wird. Auch weil ich finanziell immer noch von meiner Mutter getragen wurde und meine Großeltern ständig auf Versöhnung zwischen meiner Mutter und mir gepocht haben und auch noch pochen.

Um das Ganze hinter mir zu lassen, bin ich schließlich mit einer Freundin nach Wien zum Studieren gezogen. Doch es kam anders als gedacht.

Wir sind zuerst in eine vorhandene WG gezogen, zu einem älteren Studenten. Wir haben extra schon zwei Monate im Vorhinein gemietet, damit dann alles glatt läuft. Nach dem Einzug beschloss der besagte Student jedoch, dass er doch lieber mit älteren und männlichen Studenten zusammen wohnen wolle und wir mögen die Zimmer doch bitte binnen einer Woche geräumt haben, er würde sonst die Schlösser wechseln und die Sachen für uns kostenpflichtig einlagern lassen. Daraufhin haben wir die Mietervereinigung angerufen, die uns dann erklärt hat, dass er das sowieso nicht darf.

Wir haben dann eine Wohnung gesucht als sämtliche Studenten auf Wohnungssuche waren und unsere Eltern gaben uns noch den Auftrag keinen Makler zu nutzen. Der Streit mit unserem Untervermieter zehrte besonders an Lisas Nerven. Sie schlief fast den ganzen Tag und weil wir aufgrund von Kostenersparnis dann nur noch einen Raum mieteten, sodass der Untervermieter sich schon nach einem weiteren MB umsehen konnte, ich zwangsweise auch. Kurz vor Prüfungsbeginn sind wir Erstsemester also doch noch fündig geworden und in die Wohnung gezogen. Ich dachte, endlich ist das Happyend da.

Nein, nachdem wir unsere Zimmer eingerichtet hatten, bekam meine Mitbewohnerin plötzlich schreckliche Prüfungsangst und komische Zusammenbrüche, in denen sie nur geweint hat. (Sie hat sich in der Studienwahl vertan und fand nichts Passendes) Bei so einem Anfall habe ich ihr dann mein Handy gegeben und sie mit dem psychologischen Zentrum (oder wie das heißt) verbunden und das Zimmer verlassen. Während des Gesprächs habe sie erklärt, sich zu wünschen tot zu sein. Daraufhin wurde sie von der Rettung geholt und ins Krankenhaus gebracht. Es kam sogar die Polizei vorher vorbei.

Im Krankenhaus wurde sie nur ruhig gestellt und dann in die Psychiatrische nach Graz transferiert. Ich machte meine Prüfungen. Mir wurde immer wieder gesagt, sie komme wieder und auch die Miete wurde beglichen. Nachdem sie meine Freundin ist, fand ich mich damit ab und glaubte ihr.

Kurz nach Beginn meines zweiten Semesters hat sie dann beschlossen, sie wolle ihr Studium nicht mehr fortführen und habe ihren Teil des Mietvertrages gekündigt. In drei Monaten sei ich alleinige Hauptmieterin.

Ich hatte mir gerade wieder eine Insel aufgebaut, Gitarrenunterricht genommen, einen Hund aufgenommen. Allerdings war auch ich mit der damals schnellen Studienwahl nicht ganz zufrieden und spielte mit dem Gedanken die Aufnahmeprüfung für Medizin zu machen.

Als sich dann niemand für das Zimmer fand, musste ich selber nach einer Wohnung suchen. Mit Hund und ohne Makler unmöglich. Für mich allein zu teuer.

Also habe ich mich mit meiner Mutter, der ich wieder einmal zu vertrauen gelernt hatte, beraten. Gemeinsam beschlossen wir, dass ich wieder in unsere alte Wohnung ziehen sollte und in Graz studieren solle. Da jetzt so oder so ein Wechsel gerechnet würde, meldete ich mich auch für die Medprüfung an und begann zu lernen.

Als dann die Kündigung schon unterzeichnet und akzeptiert war, sowie die Frist von drei Monaten schon fortgeschritten, bekam ich einen Anruf von meiner Mutter. Diese verbat mir plötzlich in die Wohnung zu ziehen. Ich habe ja Haustiere. (Ratten und Hund waren zur Vereinbarung ja schon da und bekannt gewesen.)

Das traf mich hart und kurzfristig musste ich mich wieder auf Wohnungssuche begeben. Diesmal in Graz. Das hin und her fahren musste ich selber mit meinem Nebenjob finanzieren. Auch den Umzug mit den fast neuen Möbeln. Meine Mutter zahlte mir nur die Miete. Immerhin hatte sie aufgrund der in weniger als zwei Wochen endenden Auszugsfrist eingewilligt einen Makler hinzuzuziehen, deren Gebühren sie sich annehmen wollte und es zum Glück auch tat.

Dieses Mal schlichtete sie mich total weg. Nach Einzug half sie mir mit nichts. Sie lieh mir nicht ihr Auto, sie gab mir für drei Monate etwas mehr als tausend Euro und meldete sich nicht mehr. Das Geld reichte genau für drei Monatsmieten. Ich hatte zum Glück noch etwas beiseite gelegt, aber seither hungert sie mich aus und das obwohl ich immer noch keinen Job gefunden habe. Ich lebe von Erspartem und weiß nicht was ich machen soll. Die Arztprüfung habe ich nicht geschafft. Dafür habe ich Jus angefangen, weil ich mir damit einmal Jobaussichten ausrechne. Germanistik ohne Lehramt ist dahingehend ja nicht so prickelnd und ich habe es satt am Hungertuch zu nagen.

Am meisten aber ärgert mich, dass meine Mutter mich kaputtgefahren hat und dass es sich anfühlt, als habe sie das mit Absicht gemacht. Ich trage zerschlissene Hosen, habe kaum mehr Kontakt zur Außenwelt. Ich hätte so gern Bildung und bekomme sie nicht. Ich kann meine Mutter nicht einmal auf regelmäßigen Unterhalt klagen, weil ich ja eine fertige Ausbildung hätte. Ich habe Angst vor der Zukunft und nachdem ich miterlebt habe, wie es meiner Freundin ergangen ist, möchte ich mich nicht in medizinische Behandlung begeben. Allein schon wegen meinen Haustieren und weil das extra kostet.
Es ärgert mich, dass ich nicht aus meinen Fehlern lernen kann. Aber ich dachte wirklich, ich könne meiner Mutter vertrauen. Aber das darf ich nicht. Jedes Mal, wenn ich einen Berg erklommen habe, stößt sie mich ins Tal. Sie will das ich scheitere...
 

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Nein ich denke deine Mutter will das du endlich auf deinen eigenen Füßen stehst sie wird nicht immer für dich da sein können, es ist schwer doch Lerne alleine klar zu kommen,du bisst wie ein Vogel der von der Vogel Mutter aus dem nest gestoßen wurde,Ich glaube wen du deiner Mutter beweist das du es schaffen kannst wird sie dir auch gerne wieder helfen
 

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