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Probleme mit den Nachbarn wegen Schallübertragung

cordstoff

Neues Mitglied
Hallo,
wir haben seit einigen Jahren Probleme mit unseren direkten Nachbarn unserer Doppelhaushälfte, die mich schwer belasten und ich würde gerne eure Meinung, Hilfe hören.
Jede Partei hat ihre Doppelhaushälfte vor wenigen Jahren eigenständig bauen lassen, also quasi 2 komplett separate Häuser mit 8cm Luft dazwischen. Meine Nachbarn haben als zweites gebaut und haben dann auch die "Schließung" dieses Spaltes veranlasst.
Wir hatten dann lange das Problem, dass wir von den Nachbarn insbesondere den Bass ihrer Musik sehr laut gehört haben und sogar die Gläser in unserem Schrank haben vibriert. Gemessen mit dem Handy habe etwas über 70dB bei uns im Haus.
Beschwert haben sich aber irgendwann unsere Nachbarn, weil sie das Gehen auf unserer Treppe so laut hören würden. Die Treppe ist tatsächlich vermutlich nicht ideal mit Metallwangen, die an unserer Außenwand hin zu den Nachbarn befestigt ist. Wir haben dann aber sofort Maßnahmen eingeleitet (zb die Metallwangen getrennt und mit Spezialgummi ummantelt).
Als sie sich weiter beschwert wurde haben wir einen Gutachter eingeschaltet und alleine bezahlt (sie wollten ihn aber nicht für Messungen in ihr Haus lassen). Er sagt, es dürfte bei tatsächlich getrennten Häusern nichts von der Treppe zu hören sein, sieht eher das Problem von Schallbrücken und dies wurde auch zur Musikübertragung passen, sowie das man das Klopfen der Nachbarn (mit dem sie sich beschweren) so laut zu hören ist, als sei es nur eine Wand.
Wir schleichen die Treppe mittlerweile, ermahnen unsere und fremde Kinder. Häufig ist in unserem Haus wirklich rein gar nichts von der Treppe zu hören, dennoch scheint etwas beim Nachbarn zu hören sein.
Ich wollte mich bisher nie auf das Niveau mit absichtlichem Lärm, wie ebenfalls gegen die Wand hämmern herunterlassen, weiß aber echt nicht mehr weiter.
Jeder sagt, dass der andere Schuld ist. Einen externen Dritten zur Klärung lassen sie nicht zu. Wir versuchen möglichst zu kuschen und dennoch beschweren sie sich und sobald sie Klopfen oder die Musik aufdrehen schnürt sich mein Hals zu und mein Puls steigt.
Was würdet ihr machen?
 
G

Gelöscht 117789

Gast
Hallo,
wir haben seit einigen Jahren Probleme mit unseren direkten Nachbarn unserer Doppelhaushälfte, die mich schwer belasten und ich würde gerne eure Meinung, Hilfe hören.
Jede Partei hat ihre Doppelhaushälfte vor wenigen Jahren eigenständig bauen lassen, also quasi 2 komplett separate Häuser mit 8cm Luft dazwischen. Meine Nachbarn haben als zweites gebaut und haben dann auch die "Schließung" dieses Spaltes veranlasst.
Wir hatten dann lange das Problem, dass wir von den Nachbarn insbesondere den Bass ihrer Musik sehr laut gehört haben und sogar die Gläser in unserem Schrank haben vibriert. Gemessen mit dem Handy habe etwas über 70dB bei uns im Haus.
Beschwert haben sich aber irgendwann unsere Nachbarn, weil sie das Gehen auf unserer Treppe so laut hören würden. Die Treppe ist tatsächlich vermutlich nicht ideal mit Metallwangen, die an unserer Außenwand hin zu den Nachbarn befestigt ist. Wir haben dann aber sofort Maßnahmen eingeleitet (zb die Metallwangen getrennt und mit Spezialgummi ummantelt).
Als sie sich weiter beschwert wurde haben wir einen Gutachter eingeschaltet und alleine bezahlt (sie wollten ihn aber nicht für Messungen in ihr Haus lassen). Er sagt, es dürfte bei tatsächlich getrennten Häusern nichts von der Treppe zu hören sein, sieht eher das Problem von Schallbrücken und dies wurde auch zur Musikübertragung passen, sowie das man das Klopfen der Nachbarn (mit dem sie sich beschweren) so laut zu hören ist, als sei es nur eine Wand.
Wir schleichen die Treppe mittlerweile, ermahnen unsere und fremde Kinder. Häufig ist in unserem Haus wirklich rein gar nichts von der Treppe zu hören, dennoch scheint etwas beim Nachbarn zu hören sein.
Ich wollte mich bisher nie auf das Niveau mit absichtlichem Lärm, wie ebenfalls gegen die Wand hämmern herunterlassen, weiß aber echt nicht mehr weiter.
Jeder sagt, dass der andere Schuld ist. Einen externen Dritten zur Klärung lassen sie nicht zu. Wir versuchen möglichst zu kuschen und dennoch beschweren sie sich und sobald sie Klopfen oder die Musik aufdrehen schnürt sich mein Hals zu und mein Puls steigt.
Was würdet ihr machen?
Auf solche Diskussionen würde ich mich gar nicht mehr einlassen und nicht mehr diskutieren und auch nicht extra leise sein.
Wenn die denken , es wäre zu laut, können die ja ihren eigenen Gutachter beauftragen und bezahlen.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Ach jaaaa. Dazu könnte ich jetzt loslegen. Ich hatte sowas auch...

Man könnte natürlich einfach jedes Mal, wenn sie die Musik so aufdrehen die Polizei rufen. Alles, was über Zimmerlautstärke geht, ist eben nicht zu dulden, wenn es vermeidbar ist. Und Bassmusik ist vermeidbar. Treppensteigen nicht.
Aber die Frage ist, was dir das auf lange Sicht bringt. Vielleicht hören sie dann mit ihrem Geklopfe irgendwann auf, weil sie auch nicht mehr ständig die Polizei wegen ihrer Musik vor der Tür haben wollen.
Es ist aber leider auch gut möglich, dass die Lage dann eskaliert und es in Terror ausartet.

Ich würde es noch Mal mit einer freundlichen Kontaktaufnahme versuchen. Einen netten Brief. Eine Bestechung in Form von Whiskey, Schokolade, sonst was. Erklärt, dass es euch nicht möglich ist, NICHT Treppen zu steigen und ihr das Problem gerne beseitigen würdet, aber sie dabei mitwirken müssen, weil ihr nun Mal nicht wissen könnt, was sich bei ihnen wie anhört, genauso wie sie ja nicht wissen, wie laut die Musik bei euch ankommt. Man sollte sich an einen Tisch setzen und das mit dem Lärmgutachter besprechen, wieso sie das nicht wollten und man könnte sie ja auch fragen, was ihrer Meinung nach nun getan werden muss, da es ja nicht geht, dass ihr euch in eurem Haus einfach nicht bewegt. Ich würde ihnen auch schön Honig ums Maul schmieren, dass ihr sie eigentlich immer als Nachbarn geschätzt habt, dies und jenes. Irgendwie muss ein Gespräch her. Durch Geklopfe wird das nichts.:confused: Mein Beileid für die Situation jedenfalls.
 

klecksfisch

Aktives Mitglied
Auf die Diksussionen, wenn sie niemanden ins Haus lassen der messen kann, würde ich mich überhaupt nicht einlassen. Sie kooperieren nicht = ihr Problem. IN dem Haus würde ich mich so aufhalten, wie man sich in einem Haus verhält und keine Rücksicht mehr nehmen. Ihr wart bereit, den Zustand zu verändern, sie machen nicht mit. Wenn mit ihnen nicht zu reden ist, dann müssen sie sehen, wie sie klarkommen.
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Jegliche Diskussionen vermeiden. Da hilft nur die rechtliche Schiene.

Ab 22 Uhr hat es leise zu sein - sofort die Polizei rufen, wenn man Bass wahr nimmt.
Treppenlaufen und normal wohnen ist nicht verboten - ein Baumangel ist das Problem.
Wenn sie nicht kooperieren möchten - Pech gehabt. Ihr seid nicht zu Rücksicht verpflichtet.

So wie es beschrieben ist, handelt es sich um eine Art Trittschallbrücke. Da wurden die Wände eben nicht korrekt entkoppelt bzw. sogar zusammen geschlossen. Da hört man dann leider sehr viel.

Außer das baulich korrigieren lassen (mit Kosten auf beiden Seiten), fällt mir da leider nicht viel ein :(
 

cordstoff

Neues Mitglied
Vielen Dank schonmal für eure Rückmeldungen.
Ein paar Rückmeldungen dazu:
- Die Situation mit den Nachbarn war schon während der Planungsphase vor dem Bau schwierig, so dass es eigentlich nie eine gute Nachbarschaft gab. Wir haben uns da schon immer versucht "ruhig" (nicht im Sinne von Lärm) und unauffällig zu verhalten, dennoch wurde man (aber auch die anderen in der Nachbarschaft) angeschrien und Dinge vorgeworfen.
-Rechtliche Schritte per Gerichtsverfahren hatten wir auch bereits gemeinsam mit dem Gutachter überlegt, um Klarheit zu schaffen. Ein Anwalt wies in dem Zusammenhang aber daraufhin, dass die Kosten für ein solches Verfahren locker 10T€ betragen würden, welches wir zunächst vorzustrecken hätten. Im Falle, dass den Nachbarn das volle Versäumnis nachgewiesen wird, müsste man es sich von dort wieder zurück holen. Das scheuen wir bisher.
-Die Polizei gerufen wegen Lärm haben wir bereits. Damals haben sie die Musik aber generell länger laufen lassen (max. 1 h). Aber selbst da war die Polizei dann erst vor Ort, als es wieder ruhig war. Derzeit läuft die Musik meist kürzer so laut, vielleicht mal 15 Minuten.

Ich scheue mich tatsächliche rechtliche Schritte einzuleiten (wie das oben beschriebene Beweissicherungsverfahren oder was es sonst so gibt), hätte aber kein Problem damit z.b. an unserer Treppe weitere kostspielige Veränderungen vornehmen zu lassen, wenn es dadurch besser wird. Aber aufgrund der fehlenden Expertenmeinung und -messung macht dies auch laut unserem Gutachter keinen Sinn. Er konnte sich nur die Situation von außen bzw. von unserer Seite ansehen, Pläne und Bilder aus der Bauphase studieren.
Eine Lösung MIT den Nachbarn halte ich für unrealistisch, es sei denn sie bieten auch mal eine fachliche Klärung an.

Aber wie würdet ihr z.b. darauf reagieren, wenn offensichtlich als Beschwerdeausdruck von ihnen gegen die Wand gehämmert oder die Musik laut gedreht wird? Und immer beachten, was könnten die dann wieder Verrücktes zurück machen, woran man als normaler Mensch gar nicht denkt? ;-)
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Aber wie würdet ihr z.b. darauf reagieren, wenn offensichtlich als Beschwerdeausdruck von ihnen gegen die Wand gehämmert oder die Musik laut gedreht wird? Und immer beachten, was könnten die dann wieder Verrücktes zurück machen, woran man als normaler Mensch gar nicht denkt? ;-)
Ja, das ist es eben. Wenn man das eskalieren lässt, dann muss man mit den Konsequenzen leben. Wegen so einem Blödsinn konnten wir mal ein halbes Jahr nicht in unserem Haus wohnen. Polizei, Gutachter und Co konnten nicht helfen. Wenn du nicht von ihnen angezeigt oder sonst irgendwie belangt wirst, gibt es ja auch nichts, was du vor Gericht beweisen oder widerlegen kannst, wofür sie dann die Kosten erstatten müssten (was sie vielleicht gar nicht können).
In unserem Fall hat nach eineinhalb Jahren Terror und einem halben Jahr unbewohnbarem Haus letztendlich nur der Brief eine Erleichterung gebracht. Es war vorher auch kein Verhältnis zu den Nachbarn da, das man hätte wieder herstellen können, aber zumindest hat der Terror aufgehört. Ich würde es probieren, du hast ja nichts zu verlieren.
 

Hajooo

Sehr aktives Mitglied
Es ist schwierig versuche aber "Nichts" zu machen.

Mit unserem Nachbarn haben wir auch Probleme.

Letztens klingelte die Polizei "grundlos", da bin ich dann aufs Ordnungsamt, wo er auch schon "offensiv" vor Ort war.
Jetzt macht er halt seinen "Auto-parken-Krieg".
Seine Meinung Frauen gegenüber ist: "Er hat Recht, weil er ein Mann ist"

Was willst du da noch machen ?

Also versuche das Feuer so klein wie möglich zu halten.
ganz aus
wirst du/werden wir
es wohl nicht bekommen :(;):)

Gruß Hajooo
 

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