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Probleme in der Beziehung - warum kann er Manches nicht akzeptieren?

Wofür sollte er mit ihr zusammenziehen wenn er eh im Rang als letztes kommt?
Der neue Freund oder Ehemann steht immer hinter allen Kindern zurück, die die Frau schon hat. Er ist ja nicht der Vater und hat weder Rechte noch Pflichten gegenüber diesen Kindern. Er kommt also erst an die Reihe, wenn alles andere geklärt ist.

Das ist allerdings immer so, und wenn nicht läuft es in die falsche Richtung. Und es fällt Menschen die kein behindertes Kind haben schwer, zu ermessen was man da alles leisten muss. Also Dinge, die von vornherein gar nicht verhandelt werden können.
 
Kommt sehr darauf an was im Detail damit gemeint ist.

Und das stimmt auch so nicht.
Es gibt genügend Mütter die es schaffen keine Ränge zu verteilen und die, trotz Kinder, eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen können ohne das der neue Partner das Gefühl hat, der letzte Keks in der Dose zu sein.
 
Kommt sehr darauf an was im Detail damit gemeint ist.

Und das stimmt auch so nicht.
Es gibt genügend Mütter die es schaffen keine Ränge zu verteilen und die, trotz Kinder, eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen können ohne das der neue Partner das Gefühl hat, der letzte Keks in der Dose zu sein.
Das kommt aber auch auf den Partner an.
Man muss sich doch nicht gleich total zurückgesetzt fühlen, weil ein Spontan-Wochenendtrip nicht möglich ist!
Wie ich schonmal geschrieben habe: man muss kein behindertes Kind haben, damit solche ungeplanten Reisen nicht funktionieren.
Das verstehen höchstens diejenigen Leute nicht, die ihr Leben lang von Mo-Fr von 8-16 Uhr arbeiten, und keine Wochenend-oder Schichtarbeit kennen...

Wer selbständig ist, oder auch am Wochenende arbeitet, muss solche Sachen eben vorher abstimmen und planen. Sonst darf der Partner sich nicht wundern, wenn der eine oder andere Kurztrip ins Wasser fällt.
Genauso wie wenn man Kinder hat, ob nun gesund oder nicht...

Es gibt auch keine ernsthafte Beziehung, in der man immer nur Spaß hat! Sowas wäre für mich eher eine lockere Sache ohne viel Emotionen, und in der man den Alltag konsequent ausklammern muss.
Mir wäre das auf Dauer zu blöd, ich möchte einen Partner, mit dem ich auch meine und seine Sorgen und den Alltag teilen kann.
Das ist allerdings auch möglich, wenn man nicht zusammen wohnt!
Ein Rückzugsort zum Alleinsein ist auch für mich Gold wert, das würde ich nicht aus Verliebtheit heraus einfach so aufgeben.
 
Das kommt aber auch auf den Partner an.
Man muss sich doch nicht gleich total zurückgesetzt fühlen, weil ein Spontan-Wochenendtrip nicht möglich ist!
Das ist halt die Frage, wie sich das bei der TE im Alltag gestaltet. Ich kann von hier aus nicht sagen wer sich zu Recht unfair behandelt fühlt, oder zu sensibel ist wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht.

Aber wenn ich manchmal Aussagen höre wie zb. "mein Kind geht immer vor" dann schüttelt es mich.
Wenn ein Kind krank ist oder andere, wichtige Dinge anstehen ist es logisch das man dies tun muss. Dafür muss ich mich aber nicht extra hinstellen und behaupten, dass das Kind immer vor geht.
Und ansonsten muss man es Kindern sicherlich nicht immer Recht machen. Es sind die Erwachsenen die entscheiden und Kinder müssen mitziehen.

Wenn ich unheimlich gerne mit meiner Partnerin romantisch Essen gehen würde und die Kinder sind alt genug um auch mal alleine zu bleiben und sie möchte trotzdem nicht, einfach nur deshalb weil das Kind bestimmt das es heute keine Lust hat das wir weg gehen - dann ist es auch pädagogisch total gruselig.
Eine Frau die ihre Kinder nicht im Griff hat, würde ich ohnehin nur 1x daten. Da könnte sie noch so supertoll sein.
 
Was hat das damit zu tun, mit welchen Gegebenheiten man sich kennenlernt?
Alles?
What you see ist what you get?

Diese sind außerdem total ungleich.
Schon, aber das wusste er ja.

Wofür sollte er mit ihr zusammenziehen wenn er eh im Rang als letztes kommt? Das er noch zusätzlich Verpflichtungen aufgedrößelt bekommt?

Somit steht er sich besser wenn seine eigene Wohnung hat und zu Recht meinte er möchte seinen Rückzugsort erhalten. Treffen kann man sich für die schönen Momente des Lebens. Zumindest wenn sie mal Zeit dafür hat.
Er will ja gar nicht mit ihr zusammenziehen.

Wäre sein Leidensdruck so groß, könnte er sich auch trennen.
 
Sie haben auch getrennte Wohnungen. Das ist genauso klar und nirgends steht das man das ändern muss. Es bleibt seine Entscheidung. Sie kann das akzeptieren oder sein lassen.

Das hat sie doch auf Seite 6 schon akzeptiert.

Aber anhand eurer Beiträge merke ich schon, dass mein Wunsch nach einer festen Beziehung, in der man wie eine kleine Familie zusammen lebt, wohl illusorisch bleiben wird.

Nicht falsch verstehen, ich genieße sehr wohl die Beziehung die wir im Moment haben, vor allem weil wir uns nach wie vor gegenseitig anziehend finden und sexuell / erotisch läuft es immer nochwunderbar.

Ich hätte ihn wohl gerne als „richtigen“ Mann, der rund um die Uhr für uns da ist, werde aber auch die momentane Situation akzeptieren, sofern die Priorität für meine Tochter von seiner Seite genauso auf Augenhöhe akzeptiert wird.
Zumal meine Tochter immer selbstständiger wird, und sich die Situation in Zukunft noch etwas vereinfachen wird.
 
Das ist halt die Frage, wie sich das bei der TE im Alltag gestaltet. Ich kann von hier aus nicht sagen wer sich zu Recht unfair behandelt fühlt, oder zu sensibel ist wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht.

Aber wenn ich manchmal Aussagen höre wie zb. "mein Kind geht immer vor" dann schüttelt es mich.
Wenn ein Kind krank ist oder andere, wichtige Dinge anstehen ist es logisch das man dies tun muss. Dafür muss ich mich aber nicht extra hinstellen und behaupten, dass das Kind immer vor geht.
Und ansonsten muss man es Kindern sicherlich nicht immer Recht machen. Es sind die Erwachsenen die entscheiden und Kinder müssen mitziehen.

Wenn ich unheimlich gerne mit meiner Partnerin romantisch Essen gehen würde und die Kinder sind alt genug um auch mal alleine zu bleiben und sie möchte trotzdem nicht, einfach nur deshalb weil das Kind bestimmt das es heute keine Lust hat das wir weg gehen - dann ist es auch pädagogisch total gruselig.
Eine Frau die ihre Kinder nicht im Griff hat, würde ich ohnehin nur 1x daten. Da könnte sie noch so supertoll sein.
Mit dem Ausspruch "mein Kind kommt zuerst" sollte natürlich nicht gemeint sein, daß man dem Kind jeden Wunsch erfüllt.
Daß so eine "Erziehung" verdammt ungesund für das Kind ist, sollte man inzwischen wissen, und nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern und anderen Personen, die mit dem Kind zu tun haben.
Denn ein Kind, das sich alles erlauben darf, wird natürlich bald zum Familientyrann, und das macht eine Beziehung zur Mutter eines solchen Kindes auf Dauer unerträglich.

Aber natürlich sollte der Vater oder die Mutter die Bedürfnisse des Kindes nicht vernachlässigen, wenn ein neuer Partner auftaucht.
Wenn für das Kind auf einmal kaum noch Zeit da ist, und Termine mit dem Kind vergessen oder dauernd verschoben werden, dann kann das Kind natürlich auch keine gute Beziehung zum Partner oder Partnerin aufbauen.
Kinder merken das ja auch, wenn sie vom Partner des Elternteils nur als lästiges Anhängsel wahrgenommen werden.
Und noch schlechter wird die Situation eines Kindes in so einer Partnerschaft dann, wenn berechtigte(!) j Klagen des Kindes über den Partner/in vom Elternteil ignoriert, oder als Eifersucht abgetan werden.
Sowas sollte man seinem Kind auf keinen Fall zumuten...

Ich habe nie etwas dagegen gehabt, wenn mein Partner Kinder hat, denn ich konnte leider keine bekommen.
Außerdem kann man durch den Umgang eines Partners mit seinem Kind ja auch viele Charaktereigenschaften des Partners kennenlernen, die er sonst eher nicht so offen zeigen würde! 😉

Ich hätte jedenfalls meine Zweifel an einer Beziehung bekommen, wenn ich z.B. gemerkt hätte, daß mein Partner sich gegenüber seinem Kind als antiautoritärer Fuzzie oder gehorsamer Kammerdiener verhalten hätte, der niemals nein sagen kann.
Und noch mehr bei so einem Vater, der das Kinderzimmer mit einem Elite-Internat, oder einer Kaserne verwechselt...
 

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