Hallo ihr Lieben,
ich bin 23 Jahre alt und ich habe Angst, dass ich nicht genug esse. Ich war schon immer dünn, sobald ich Stress habe oder traurig bin, schlägt es bei mir auf den Margen, dann esse ich auch mal drei Tage lang nichts und trinke nur Tee. Sonst esse ich einmal am Tag, allerdings bemerke ich, dass ich in letzter Zeit abends und morgens immer länger ausgezogen vor dem Spiegel stehe und darüber nachdenke, wie ich noch dünner werden könnte.
Gestern hat mich eine Freundin in der Mensa gefragt, wieso ich mein essen gar nicht angerührt habe, ich habe ihr daraufhin lange erzählt, dass ich gerade Stress habe und erfunden, dass ich schon am Morgen viel gegessen hätte. In Wahrheit aber hat sich ein Ekel gegenüber vielem Essen in mir aufgebaut. Fettige Sachen oder Lebensmittel die Zucker enthalten meide ich komplett, wenn der Hunger groß wird, dann trinke ich einen Tee und esse manchmal auch eine Banane. Ich bin auf jeden Fall untergewichtig, aber mein Hausarzt bezeichnet meine Figur zum Beispiel immer nur als sportlich. Nur habe ich Angst, dass sich in meinem Kopf etwas geändert hat. Ich denke in letzter Zeit so viel über Essen nach, bzw. darüber, wie ich es schaffen kann weniger zu essen. Seit einem halben Jahr ernähre ich mich auch vegan, wegen der Tiere aber ein bisschen auch, damit ich eine Begründung habe, wenn ich nicht mit meinen Freunden esse oder nur wenig.
Ich schäme mich, dass ich lüge wenn es um Essen geht und dass ich so viele Gedanken und Recherche für ein so eigentlich unwichtiges Thema aufwende. In meinem Freundeskreis aus der Schulzeit war ein Mädchen magersüchtig, sie hat damals auch die Schule gewechselt aber ich weiß noch, dass viele ihr vorgeworfen haben zu lügen. Ich habe Angst, dass ich vielleicht auch ein Essproblem habe und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Es ist mir unangenehm, ich habe das Gefühlt dass das eine geheime Sache ist die ich irgendwie für mich behalten will, denn wenn ich es geschafft habe meine Essenpläne einzuhalten, dann gibt mir das auch immer ein starkes Gefühl.
Kann mir vielleicht jemand von euch helfen, vielleicht hatte ja schonmal jemand eine Essstörung oder glaubt ihr eher, dass das gerade nur eine kurze Phase ist.
Liebe Grüße und danke dafür, dass ich meine Gedanken hier loswerden kann
Marlene
ich bin 23 Jahre alt und ich habe Angst, dass ich nicht genug esse. Ich war schon immer dünn, sobald ich Stress habe oder traurig bin, schlägt es bei mir auf den Margen, dann esse ich auch mal drei Tage lang nichts und trinke nur Tee. Sonst esse ich einmal am Tag, allerdings bemerke ich, dass ich in letzter Zeit abends und morgens immer länger ausgezogen vor dem Spiegel stehe und darüber nachdenke, wie ich noch dünner werden könnte.
Gestern hat mich eine Freundin in der Mensa gefragt, wieso ich mein essen gar nicht angerührt habe, ich habe ihr daraufhin lange erzählt, dass ich gerade Stress habe und erfunden, dass ich schon am Morgen viel gegessen hätte. In Wahrheit aber hat sich ein Ekel gegenüber vielem Essen in mir aufgebaut. Fettige Sachen oder Lebensmittel die Zucker enthalten meide ich komplett, wenn der Hunger groß wird, dann trinke ich einen Tee und esse manchmal auch eine Banane. Ich bin auf jeden Fall untergewichtig, aber mein Hausarzt bezeichnet meine Figur zum Beispiel immer nur als sportlich. Nur habe ich Angst, dass sich in meinem Kopf etwas geändert hat. Ich denke in letzter Zeit so viel über Essen nach, bzw. darüber, wie ich es schaffen kann weniger zu essen. Seit einem halben Jahr ernähre ich mich auch vegan, wegen der Tiere aber ein bisschen auch, damit ich eine Begründung habe, wenn ich nicht mit meinen Freunden esse oder nur wenig.
Ich schäme mich, dass ich lüge wenn es um Essen geht und dass ich so viele Gedanken und Recherche für ein so eigentlich unwichtiges Thema aufwende. In meinem Freundeskreis aus der Schulzeit war ein Mädchen magersüchtig, sie hat damals auch die Schule gewechselt aber ich weiß noch, dass viele ihr vorgeworfen haben zu lügen. Ich habe Angst, dass ich vielleicht auch ein Essproblem habe und weiß nicht recht an wen ich mich wenden kann. Es ist mir unangenehm, ich habe das Gefühlt dass das eine geheime Sache ist die ich irgendwie für mich behalten will, denn wenn ich es geschafft habe meine Essenpläne einzuhalten, dann gibt mir das auch immer ein starkes Gefühl.
Kann mir vielleicht jemand von euch helfen, vielleicht hatte ja schonmal jemand eine Essstörung oder glaubt ihr eher, dass das gerade nur eine kurze Phase ist.
Liebe Grüße und danke dafür, dass ich meine Gedanken hier loswerden kann
Marlene