Pfefferminzdrops
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Gerade in den Nachrichten wurde von unserer neuen Gesundheitsministerin, Frau Warken, die Idee des Primärarztsystems vorgestellt, demzufolge man - mit Ausnahme von Augen-, Zahnarzt und Gyn - zukünftig grundsätzlich zuerst zum Hausarzt müssen soll, damit der dann wie ein Lotse die Weitervermittlung an den passenden Facharzt vornimmt.
Verabschiedet ist das Vorhaben zwar noch nicht, aber ich bin jetzt schon genervt. Da zeichnet sich doch bereits im Vorfeld ab, dass die Hausärzte zum überforderten Flaschenhals werden - angeblich sollen die das System aber sogar befürworten. 🤔 Dazu dann zig Hausärzte, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen und keine Nachfolger in Sicht, weil die jungen Nachwuchsmediziner keinen Bock mehr auf Selbständigkeit und den unternehmerischen Aufwand haben, während ihre Work-Life-Balance den Bach runter geht.
Da verknackst man sich also demnächst den Knöchel und muss dann zwingend erst zum Hausarzt humpeln, nur damit der einem dann völlig überraschend mitteilt, dass da wohl der Orthopäde oder Unfallarzt der richtigere Behandler wäre. 😵💫
Vor meinem geistigen Auge sehe ich proppevolle Arztpraxen, überforderte MFA, genervte Arbeitgeber, weil sich die Abwesenheit ihrer MA unnötig erhöht und all das, weil man meint, so schneller einen Facharzttermin vermitteln zu können, bei denen es ohnehin und schon jetzt dieselbe Nachfolgerproblematik gibt wie bei den Hausärzten.
Sorry, musste mal meckern. Seht ihr das positiver?
Verabschiedet ist das Vorhaben zwar noch nicht, aber ich bin jetzt schon genervt. Da zeichnet sich doch bereits im Vorfeld ab, dass die Hausärzte zum überforderten Flaschenhals werden - angeblich sollen die das System aber sogar befürworten. 🤔 Dazu dann zig Hausärzte, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen und keine Nachfolger in Sicht, weil die jungen Nachwuchsmediziner keinen Bock mehr auf Selbständigkeit und den unternehmerischen Aufwand haben, während ihre Work-Life-Balance den Bach runter geht.
Da verknackst man sich also demnächst den Knöchel und muss dann zwingend erst zum Hausarzt humpeln, nur damit der einem dann völlig überraschend mitteilt, dass da wohl der Orthopäde oder Unfallarzt der richtigere Behandler wäre. 😵💫
Vor meinem geistigen Auge sehe ich proppevolle Arztpraxen, überforderte MFA, genervte Arbeitgeber, weil sich die Abwesenheit ihrer MA unnötig erhöht und all das, weil man meint, so schneller einen Facharzttermin vermitteln zu können, bei denen es ohnehin und schon jetzt dieselbe Nachfolgerproblematik gibt wie bei den Hausärzten.
Sorry, musste mal meckern. Seht ihr das positiver?