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Pornographie/Prostitution - Pro/Contra

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Das liegt ja lediglich im Auge des Betrachters.

Ich stelle mir nicht vor, dieses schöne Land einzumauern ( denn das wäre die Konsequenz, die hier natürlich verschwiegen wird ) und eine Art "DDR" drauszumachen. ( um uns die Mauer udn wir sind alle ja sauber, keine Prostitution, keine Kriminalität usw. usw. )

In meinen Augen ist H*** ein ganz normaler Beruf. Ich vergleiche das nicht mit irgendwas, was anderen Leuten geradeso mal in den Sinn kommt. Ich habe - berufsbedingt - eine ganze Menge Leute in diesem Milieu kennengelernt. Wurde nie betrogen und besonders die Damen waren allesamt glänzende Unterhalterinnen.
 
Mord oder das Überfahren einer roten Ampel wird man auch nicht so schnell ausrotten können. Sollte man dann auf ein Verbot von Mord oder bestimmten Verkehrsregeln verzichten? Nein!

Bei Verboten geht es also nicht um eine 100%ige Durchsetzbarkeit.

Einen anderen Menschen umbringen ist kaum das arterhaltende Grundbedürfnis des Menschen, genausowenig wie über eine rote Ampel fahren, oder?

Was mir in dem Thread fehlt, ist eine fundierte Argumentation, warum dieses Gewerbe von Grund auf verderblich ist.

Nicht die Kriminalität, nicht die Jugendschutzproblematik oder der Zwang, sondern Geschlechtsverkehr gegen Bezahlung auf freiwilliger Basis.
Nein, ich möchte diesen Beruf nicht ausüben, fühle mich aber als Frau nicht weniger wert, weil es andere gibt, die diese Dienstleistungen anbieten... und zwar aus dem Grunde, weil meine Würde sich nicht an diesem Einzelaspekt festmachen läßt. Es wird viel darüber mokiert, daß Sexualität ein zu großen Stellenwert in Gesellschaft zukommt. Dem stimme ich zu, bin jedoch der Meinung, daß gerade die Menschen, die die Würde des Menschen an P und P festmachen, diese Stellung der Sexualität eher untermauen als schwächen.
 
also meine gründe gegen die pr. sind folgende:

vermittlung falscher werte an die jüngere generation
gefährdung der seelischen gesundheit der huren
gefährdung der körperlichen gesundheit "aller" menschen(aids, tripper, etc...)
anreiz zum fremdgehen für verheiratete männer
das degradieren des weiblichen körpers zur "ware"
 
@mikenull:

wie stellst du dir denn die ganze geschichte vor?
soll prostituition ein beruf werden der genauso anerkannt ist wie z.b architektin?

Prostituierte ist eine offiziell anerkannte Tätigkeit für die sogar ein eigenes Gesetz erlassen wurde.

Mit einer Architektin kann man den Beruf nicht vergleichen, denn die muss eine Prüfung dafür bestehen, aber vielleicht mit einer Ministerin, dazu braucht man auch keinerlei Vorkenntnisse oder Prüfungen 🙂
 
also meine gründe gegen die pr. sind folgende:

vermittlung falscher werte an die jüngere generation
Ich bin auch der Meinung, daß Sexualität etwas besonderes ist, das ich nicht mit jedem Horst teile und mit wem ich es teile ist meine Entscheidung.
Wenn sich Menschen frei dazu entschließen, so etwas gegen Geld anzubieten, ist das deren Sache... vorausgesetzt es passiert in einem möglichst sicheren, etabliertem Rahmen. Für mich zählt das dazu, meine Freiheit, nicht über die anderer Menschen zu stellen... finde ich vielleicht nicht die erhabenste Moral aber umsetzbar🙂


gefährdung der seelischen gesundheit der huren

Das sehe ich auch so. Ich stelle mir diese Beschäftigung als immens belastend und kräftezehrend vor. Ein Grund mehr, den Damen nicht noch ein zusätzliches Stigma zu verpassen.

gefährdung der körperlichen gesundheit "aller" menschen(aids, tripper, etc...)

Ein Mittel dagegen wären z.B. eine Stärkung des Selbstbewußtseins und der Stellung der Damen, damit sie es nicht mehr ohne Gummi machen (müssen), bessere gesundheitliche Überwachung durch Fachpersonal.

anreiz zum fremdgehen für verheiratete männer

Die gibt es überall... und einer H*** erzählt der Gute immerhin nicht, daß er sie liebt, um sie ins Bett zu bekommen.
Außerdem finde ich das den Männern gegenüber gleichzeitig abwetend und entschuldigend. (Ist ja auch nur ein Mann, der kann ja nicht anders!)

das degradieren des weiblichen körpers zur "ware"

Ja, das gefällt mir auch nicht. Vor allem nicht, wenn es von den Nutznießern so gesehen wird. Als Freier kaufe ich nicht den Körper und die Frau, sondern die sexuelle Dienstleistung... nicht ganz wie bei einer Pflegekraft, aber in die Richtung

Kena, ich kann deine Gründe gut verstehen und mir wäre es auch lieber, wenn es diese Nachfrage nicht gäbe. Da sich die aber nie ändern wird, ist die einzige Möglichkeit, das Geschäft aus dem Dunstkreis von Kriminalitär und schmieriger Geschäfte zu holen... und die Menschen nicht zu ächten, die so ihr Geld verdienen.
 
als beispiel führe ich einfach mal "youporn" an!

gehe auf "youporn.de" und du siehst einpaar nette bilder...
gehe auf "youporn.com" und du siehst knallharte videos!

jede gesellschaft (jedes land) geht damit anders um.... !

aber im endeeffekt ist es schon so dass wenn man es verbieten wollte, die ganze welt mitspielen müßte...denn ich als deutscher gehe dann halt über y.com! so einfach ist das!

im iran (teheran) gibt es schon strafen dafür wenn das kopftuch verrutscht...!

das ganze thema ist einfach schwierig!
 
Einen anderen Menschen umbringen ist kaum das arterhaltende Grundbedürfnis des Menschen, genausowenig wie über eine rote Ampel fahren, oder?
Ist Prostitution ein Grundbedürfnis des Menschen? Natürlich nicht.

Du vermengst hier zwei verschiedene Sachen. Im einen Falle ging es einfach nur um den zeitlichen Aspekt einer Sache. Hier hat jemand argumentiert im Sinne: Prostitution wird es immer geben. Dagegen kann man nichts tun, also wozu sich drüber aufregen.

Da kann man genauso sagen. Krebs wirds immer geben. Finde Dich damit ab!

Nene. Ich wiederhole: es gibt schlimme Dinge, die kaum auszurotten sind und dennoch ist man dazu verpflichtet, dagegen anzugehen. Oder sollen wir die Polizei abschaffen, weil es immer Kriminalität geben wird?

Konstruktive Folgerung: einen Gegner, den man nicht abschaffen kann, muss man zumindest bekämpfen und in seinem Einfluss klein halten. Und dazu gehört auch die Ausnutzung von Frauen, die aus Gründen einer Notlage dazu gewungen sind, in die Prostitution zu gehen.

Prostitution trägt zu 98% die Fratze des Bösen. Und gegen die muss man sich wehren.

Wer anders denkt, soll sich mal überlegen, ob er der Vielzahl der Huren mit seiner positiven Einstellung zur Prostitution wirklich einen Gefallen tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
@springer: ich erspar mir das Buch und bin auch nicht der Typ der beim Lesen eines Buches einer abgeht oder sich danach erleuchtet fühlt oder so.
Ich denke die Interpretation der Domentat passt in dein Weltbild und deine Sicht dieser Dinge und du hast dir dort die entsprechenden Sachen raus gepickt. Ist ja auch o.k. wenn du damit dein Selbsbild ein wenig stabilisieren kannst.

Im Übrigen verbleibe ich der Meinung das die Befriedigung seiner menschlichen Grundbedürfnisse nicht allen Kram legitimiert. Das WIE also wie man seine Bedürfnisse befriedigt zeigt aus welchem Holz man geschnitzt ist.

Nochmal zur Würde des Menschen: was magst du an der Kindergärtnerin, wie schätzt du sie als Mensch ein oder interessiert dich in erster Linie nur ihr Bezug auf dich also jobmäßig als verfügbare Pussy? Ich vermute schon.
Bist du hier ehrlich zu dir selbst und auch zu dieser Frau?
Kommt es dir nicht ein wenig komisch vor dass ihr ne Geschäftsbeziehung habt die daraus besteht dass sie dir die Nudel poliert?

Ich bin nicht der Typ der verteufelt und die meisten Menschen tun das ebenfalls nicht...die Domentat tut an sich nur so und logisch dass wenn man "Feuer!!" ruft alles hinguckt...zunächst und einige fangen dann Feuer und andere zucken mit den Achseln und interessieren sich nicht sonderlich für ihre Meinung.

Ich sehe die Dinge eher kritisch und ich mag halt Pornokram nicht, das dort vertretene Männerbild und Frauenbild nicht, ist mir alles zu narzisstisch und oberflächlich. Aber jedem Tierchen halt sein Pläsierchen denke ich mir und mit Pornofans oder Prostituiertengängern muss ich ja auch nix zu tun haben somit ist es mir an sich relativ gleich-gültig.
Ich sehe aber auch andere Aspekte...mit zunehmender Pornografierung des Menschenbilds und reinem Hedonismus tut sich die Menschheit generell keinen Gefallen.

Ich denke nicht dass der Beruf der H*** ein normaler Beruf ist....sonst würde er ja auch ähnlich bewertet wie andere Handwerke....hihi...netter Vergleich. Was diesen Beruf von allen anderen Berufen unterscheidet ist dass hier der eigene Körper Werkzeug ist, mit der man eine Dienstleistung am Kunden verrichtet.
Was wäre ein vergleichbarer Beruf?

Mag sein dass einige stark trieb-narzisstisch orientierte Männer es gerne sähen wenn sich der Sprung um die Ecke auf eine H*** als normal und legitim angesehen würde aber die Mehrheit der Bevölkerung, egal ob Männer oder Frauen dürfte das ein wenig anders bewerten.

Auch die Freiwilligkeit bei der Ausübung dieser Tätigkeit ist nach wie vor in den allermeisten Fällen zu bezweifeln. Stünde allen eine Alternative zur Verfügung wette ich drauf dass dieser Berufsstand kaum noch Zugänge hätte und die Preise im Sektor enorm steigen würden. Könnte auch durchaus sein dass der soziale Frieden ein wenig gefährdet wäre da in einer Massenpopulation, die eher schwachen Männchen mit weniger Fitnesseigenschaften unruhig würden und aggressiver....keine Ahnung.

Der Dienst am männlichen Schwanz als soziale Tätigkeit zu interpretieren ist recht narzisstisch. Und natürlich passiv-aggressiv denn im Umkehrschluss bedeutet das ja: wenn die Frau die Beine nicht breit macht ist sie unsozial. Recht darwinistisch und unkultiviert meiner Empfindung nach...damit ist die Freiwilligkeit ja per se fusch.
Ich sage mal provokativ nietzschemäß ausgedrückt: ein solches Argument (= das der Dienst am männlichen Geschlechtsteil sozial ist) ist Herrenmoral der die Frau in die Rolle der Sexsklavin herunterwürdigt.

Unsere Gesellschaft ist an sich dadurch gekennzeichnet dass die Sexualität vorwiegend in monogamen Zweiterbeziehungen ausgelebt wird und Sexbedürfnisse bei einer H*** zu befriedigen dürfte eher eine Ausnahme darstellen.
In einer Massenpopulation wie unserer mit Frauenmangel sind natürlich einige Männer die weniger Glück damit haben eine Frau ab zu kriegen auf Huren angewiesen...es wirkt aber ein wenig sich selbst und auch diese Prostituierte herabwürdigend dann von sozialem Dienst am Mann zu reden. Ich würde an sich jedliche Bewertung da raus lassen und schlicht von Sexdienstleistung reden ohne diese auf nen Thron zu setzen (wie du es mit deiner Positivwertung tust springer) noch sie zu verteufeln.

In Bezug darauf schreibt die Domentat natürlich recht unreif und schwarz weiss gedacht....es geht an sich auch mittiger. Die Autorin ist Journalistin und die journalistische Schreibweise ist ja per se populatistisch angelegt....spielt also mit Bewertungen etc...ich bin da eher für neutralere Sachlichkeit und wissenschaftliche Interpretation...mittels systemtheoretischer Analyse und sowas...also durch einige Neutralitätsfilter gefiltert. Klar bleibt immer auch noch subjektive Meinung mit enthalten aber das GAnze wird dann doch etwas reiner und klarer vom Gehalt als wie in Büchern ala Domentat denke ich.
Ich bin mir sicher dass diese Autorin auch durchaus interessante Aspekte mit beleuchtet...aber was ich so in der Rezension gelesen habe zeigt dass mich das GAnze nicht sonderlich interessiert.

Vom Lebenskontext her bewerte ich natürlich auch anders..ich habe viele Bekannte, junge Familien mit Kindern und so und ich denke auch immer so für die Kids mit...meine Mutterinstinkte also und ehrlich gesagt behagt es mir gar nicht diese in einer medial verzahnten Welt aufwachsen zu sehen in der die menschliche Sexualität vermarktet wird und ein zunehmender auch auf menschliche Körper ausgedehnter Materialismus sich mittels der Technik und Medien rascher und breitflächliger ausdehnt.

Die Beratungsstellen und therapeuten sind übrigens total überlaufen von Menschen mit Sexualproblemen..also offenbar führt diese Entwicklung weniger zu Lösungen sondern verschärft ggf bereits vorher bestehende Grundsatzprobleme eher.

@Tuesday: Männer die Frauen schlecht behandeln werden an sich in den meisten Pornos idealisiert ...
Und logisch ist dann auch dass Huren schlecht behandelt werden. Das eine zieht das andere nach sich. Den Preis den man dafür bezahlt dass man denkt Huren zu brauchen ist dass man sich deshalb oft selbst verachtet und seine Verachtung auf diese Frauen abwirft. Der Preis für häufigen Pornokonsum ist dass das Frauenbild ungünstiger wird und eine Schwanzidealisierung abfärbt....Das verteufle ich nicht sondern stelle es einfach fest.
Mit deinem Ächtungsansatz bist du zu dominant und an sich ist das übertrieben.

Im Augenblick ist es aber so, dass die geächteten die Frauen sind.

tja und warum ist das wohl so? Weil sowas wie Pornografie (insbesondere Männerhardcorepornos) und Hurenkonsum dazu beiträgt....Da hilft es auch wenig krampfhaft zu versuchen aus nen hübschen geblümten Umhang über nen Misthaufen zu hängen in der Hoffnung dass dieser dann weniger stinkt.
Es gibt so viel Elend in der Welt und hierzulande in einem der reichsten Länder der Erde denken einige vorwiegend an ihre Fickbedürfnisse und kriegen es nicht auf die Kette über den Tellerrand ihrer eigenen Bedürfnisse hinaus auf die weiterreichenden Folgen zu sehen....ich finde das stinkt.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Bis vor wenigen Jahrenzehnten war Pornographie überall verboten!

Sie haben dadurch eine nie geahnte Lawine von geistig-seelischen ekelerregendem Schmutz und Schund losgetreten, der auch von den Kinderzimmern nicht halt macht und deren Auswirkungen wir erst in einigen Jahrzehnten in ihrer vollen, schrecklichen Tragweite zu spüren bekommen werden!

Es ist immer noch Aufgabe der Eltern, ihre Kinder vor so etwas zu schützen und nicht Aufgabe der Gesellschaft... Eltern geben diese Verantwortung gern an Erzieher oder Lehrer ab, lassen Waffen in der Gegend herumstehen... das finde ich verantwortungslos, hat aber nichts mit der puren Existenz von P und P zu tun.

Glaubst du wirklich, das Jahrzehnte/-hunderte, in denen Kriegsheimkehrer als Helden verehrt wurden und sich damit brüsteten, wie sie anderen in den Allerwertesten getreten haben, besser waren?
 
.

Was ist mit dem Bedürfnis nach Liebe? Bei dieser Kindergärtnerin und bei dir? Was mit Partnerschaft? Ehe? Traust du dir das zu und traut sich deine Bekannte das zu?

Nochmal zur Würde des Menschen: was magst du an der Kindergärtnerin, wie schätzt du sie als Mensch ein oder interessiert dich in erster Linie nur ihr Bezug auf dich also jobmäßig als verfügbare Pussy? Ich vermute schon.
Bist du hier ehrlich zu dir selbst und auch zu dieser Frau?
Kommt es dir nicht ein wenig komisch vor dass ihr ne Geschäftsbeziehung habt die daraus besteht dass sie dir die Nudel poliert?

das waren noch Fragen an dich Springer. DAzu würde mich deine Antwort interessieren.
 
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