@BertXray,
in Deutschland mag ca. 3-5 % der Bevölkerung steinreich sein aber es gibt faktisch gesehen ca. 15-20 % Arbeitslose also auch doppelt bis vierfach so viele arme Menschen. Dazu mal diesen kleinen Nachweis:
REICHTUMSVERTEILUNG IN DER WELT
Von den Reichen gehen die meisten nicht zu Huren, sie haben Frauen und Liebhaberinnen und wenn dann gönnen sie sich eher eine Hostess, also Edelhure im Stile der damaligen Hetären. Ich denke eher die Mittelschicht und Ärmeren sind Kunden im Sex-Gewerbe und die meisten Knauserbürger oder auch Leute die per se wenig Knete haben konsumieren eher Billighuren. und in diesem Bereich ist Prostitution kein Zuckerschlecken für die Sexarbeiterinnen. Dazu gibt es ja etliche Dokufilme und auch wissenschaftliche Recherchen...dort herrschen oft Gewalt, hohe Gefährdung und miese Bezahlung für die Sexarbeiterinnen etc.
Ich denke EuFranks Einschätzung, dass die allerwenigsten Prostituierten ihren Job freiwillig und gerne machen ist sehr realistisch.
Global betrachtet lebt die Mehrheit der Menschheit in Armut und Sexsklaverei (Kinder, Frauen)ist ein ernst zu nehmendes global-soziales Problem.
@Springer: dein Argument, dass quasi die Frauen Schuld daran sind oder verantwortlich dafür, wenn ihre Partner zu Huren gehen da sie bei ihren eigenen Frauen was vermissen, ist sehr frauenfeindlich.. Fakt ist dass es einfach oft eben Kerle gibt, die einfach gerne rumhuren und sich dadurch nen Kick verschaffen und dabei oft auch ihre eigenen Frauen mit netten Geschenken wie Geschlechtskrankheiten mit beehren. Eine solche recht ichzentrierte und schwanzzentrierte Einschätzung finde ich recht unreif und ich kann mir vorstellen, dass ein Typ Mann mit einer derartigen Einstellung kaum bei modernen Frauen für längere Zeit eine Chance hat, sondern dann eben eher per se bei Huren hängenbleibt. Sich Sex bei Huren ab zu holen, in der Mehrheit bei recht billigen Huren bedeutet ja oft auch keine Chancen bei anderen Frauen zu haben, oder Angst vor Verbindlichkeit zu haben und daher zur einseitigen körperlichen Bedürfnisbefriedigung Sex gegen Geld zu praktizieren.
Ich persönlich finde das generell für beide Parteien eher entwürdigend...und würdelos ist ebenfalls das Argument dass Männer ruhig zu Huren ausweichen sollen/dürfen wenn die eigenen Frauen sie langweilen oder im Bett nicht befriedigen.
Klar kann es vorkommen dass wenn Frauen gerade Kinder bekommen haben weniger Lust auf Sex haben aber sowas weiss man als Ehemann vorher und zudem kann man eben nicht immer alles haben. Wer ne feste Partnerin will der verzichtet in Anlehnung an ne Monogamieabsprache in dieser Beziehung dann eben auf Sex außer Haus und fertig. Oder man ist offen und ehrlich und regelt zusammen was anderes wobei beide Partner natürlich gleiche Rechte haben.
Und es kann natürlich krankheitsbedingt vorkommen dass einer der Partner sexmäßig gehandicapt ist und man eine zeitweilige oder längerfristige Ausweichregelung trifft..aber generell hinter dem Rücken des Partners oder der Partnerin zur H*** laufen ist totaler Bockmist in moralischer und menschlicher Hinsicht.
An sich müssten eher viele Frauen zu männlichen Huren gehen weil in der Regel sie es sind, die in Beziehungen sexuell benachteiligt sind und die Männer sich in der Regel zu wenig Mühe beim Sex geben und statt dessen ggf im "Stil" der schnellen Nummer außer Haus vögeln. Bei der Außerhausvögelei dürfte aber eher der klassische Seitensprung mit einer Nichthure vorwiegend Faktum sein, außer bei denen die bei der Frauenschaft im Umfeld weniger Chancen haben und deshalb auf Huren ausweichen.
Ich denke es ist wichtig darauf aufmerksam zu machen, dass die Nutzung von Prostitution im 'Grunde unethisch und unmoralisch ist und zudem auch in der Regel und Mehrheit gesundheitsgefährdend. Ich vermute jedoch dass gerade darin für einige Männer der Anreiz liegt....je nach geistiger Reife halt.
An sich ist nichts ge.gen faire Prostitution ein zu wenden...fair heißt in einem gepflegten Umfeld mit nachweisbar freiwilligen Prostituierten, gut gepflegt etc. die nicht ausgebeutet werden sondern wirklich was mit ihrem Job verdienen und damit ihr Auskommen haben. Diese Art der Prostitution ist aber eher selten und dürfte knapp 3-5 % des Marktanteils ausmachen und die meisten können sich diese Art der Prostituierten auch kaum finanziell leisten.
Das alles Lt. soziologischer Studien...ich habe mich ja mit diesen Themen an der Uni befaßt und hab das noch so ungefähr im Hinterkopf.
Einfach mal hingehen und sich selbst nen bild machen ist an sich ne doofe Idee...wer geht denn an sich schon freiwillig wenn ers nicht total nötig hat? Wozu sollte dazu also Interesse bestehen?
Ich denke nicht dass 90 % aller Männer einmal in ihrem Leben eine H*** aufgesucht haben...realistischer dürfte eher so 30-40 % der Männer sein.
Tyra
an dich nochmal die Frage Springer: welchen Preis hast du für eine H*** bereits gezahlt und für welche Sexdienste? Fandest du den Preis jeweils angemessen?