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Porno in beziehung

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 128353
  • Datum Start Datum Start
Liebe TE,
meiner Erfahrung nach hat Sexualität verschiedene Ebenen und Menschen entscheiden sehr unterschiedlich, welche Ebenen sie bedienen wollen.
Sexualität im Sinne von Druckabbau kann alleine oder mit Partner/in stattfinden. Wenn der Trieb im Sinne der Verrichtung einer Notdurft ausgelebt werden soll, finde ich Masturbation besser. Ich möchte keine solche Reduktion, ich will Sex mit Sinnlichkeit und auf einer "persönlichen" Ebene.
ICH will gemeint sein.
Es tut weh zu erkennen, dass eine geliebte Person maschinell masturbiert auf Bilder, die fern sind der eigenen Wirklichkeit und sich dann romantisch annähert.
Ich glaube, dass Masturbationsfantasien Schlüssel zum Unterbewussten sein können. Dann geht es aber um EIGENE fantasien, nicht um den Konsum von Pornoindustrieprodukten.
Wenn frau einen Partner hat, der auf eine Weise pornomasturbiert, die persönlich abstößt, dann muss sie gehen. Denn solche Dinge kann man nicht verbieten. Ein Verbot ändert ja nichts an der inneren Haltung.
 
Ich finde, im Leben sollte Raum sein für viele unterschiedliche Facetten der Sexualität.
Für unkomplizierten Druckabbau alleine ebenso wie für gemeinsamen Druckabbau, wenn das für beide passt und ganz andere Fornen von Paarsex, die ein anderes Erleben bieten, doch durch das aufeinander Eingehen auch anstrengender sind als Solosex.

Der Ausschluss der Nutzung von Bild-/Videomaterial verhindert weder Fremdsex noch Fremdverlieben.
 
Es ist meiner Ansicht nach nicht zwingend eine frage des Selbstwertgefühls, wenn es als irritierend erlebt wird, den eigenen Partner als rein triebigen Steinzeitmenschen mit klebrigen Fingern vor dem Monitor zu wissen.
Es hat eventuell auch etwas mit Sinn für Sinnlichkeit und Ästhetik zu tun.
Zudem denke ich nicht, dass eine Handlung besser wird, nur weil viele sie ausüben.
Zu deiner Frage: Ich gucke tatsächlich keine Pornos. Ich bevorzuge persönlich maßgeschneidert, keine Phantasien von der Stange. Auch habe ich große Probleme mit der Darstellung weiblicher Sexualität/Lust in Pornofilmen. Aber da empfindet jede/r anders.
 
Es ist auch ein bisschen demütigend. Und man kommt sich als Frau komisch vor.
Wieso das?
Als ob nur Männer Pornos konsumieren.
Ich habe mich noch nie gedemütigt gefühlt, wenn ein Mann sich einen Porno reinzieht. Ebenso wie es keine Demütigung für einen Mann ist, wenn eine Frau sich einen Porno reinzieht.
Porno bleibt Porno, nicht mehr, nicht weniger und sagt absolut nichts über Treue oder sonstige Verhaltensweisen / Charaktereigenschaften aus.
 
Oje, ist dir das passiert?


Sieht so aus … so etwas ist niemandem zu wünschen. Ein Leben im Ungewissen und bohrenden Fragen, die einem niemand beantworten kann. Vom besten Leben und der liebevollsten Beziehung die man je hatte über Nacht in einen Alptraum.
Jeder Mensch geht von einem durchschnittlichen Pornokonsumenten aus. Da es weltweit ähnliche Fälle gibt zeigt es aber, man kann sich nie zu 100% sicher sein wer oder was ein Mensch ist. Sowas kündigt sich nicht an. Es kann eigentlich jedem passieren der mit einem Menschen zusammen ist.
 
den eigenen Partner als rein triebigen Steinzeitmenschen mit klebrigen Fingern

Auf diese Weise möchte ich weder einen Mann, Körpersekrete noch generell Sex betrachten.
Sinnlichkeit bliebe da auf der Strecke.

Sex, der auf Ästhetik ausgerichtet sein soll, kann eher kein guter Sex sein; dabei lasse ich mich fallen und denke nicht darüber nach, welchen optischen Eindruck ich hinterlasse.
 
Ich finde, im Leben sollte Raum sein für viele unterschiedliche Facetten der Sexualität.
Für unkomplizierten Druckabbau alleine ebenso wie für gemeinsamen Druckabbau, wenn das für beide passt und ganz andere Fornen von Paarsex, die ein anderes Erleben bieten, doch durch das aufeinander Eingehen auch anstrengender sind als Solosex.

Der Ausschluss der Nutzung von Bild-/Videomaterial verhindert weder Fremdsex noch Fremdverlieben.
Was bedeutet dein letzter Satz?
 
Was bedeutet dein letzter Satz?

Dass es sinnlos ist eine Beziehung dadurch erhalten zu wollen, indem man dem Partner Pornokonsum etc. verbieten möchte.
Er kann dennoch fremdgehen wollen oder sich in einen anderen Menschen verlieben.
Es könnte sogar eher befeuert werden. Förderlich für eine vertrauensvolle, respektvolle Beziehung sind solche Gedanken jedenfalls nicht.
 
Dass es sinnlos ist eine Beziehung dadurch erhalten zu wollen, indem man dem Partner Pornokonsum etc. verbieten möchte.
Er kann dennoch fremdgehen wollen oder sich in einen anderen Menschen verlieben.
Es könnte sogar eher befeuert werden. Förderlich für eine vertrauensvolle, respektvolle Beziehung sind solche Gedanken jedenfalls nicht.
Und was soll dadurch befeuert werden?
 

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