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Pool der Unendlichkeit

Das mit dem Sinn ist schon geklärt?
Naja, ich für mich habe das schon lange geklärt 🙂 – und auch verstanden, dass ich es nicht für andere klären kann oder andere für mich.
Wie auch immer, Lernen bedeutet irgendwie auch immer ein bisschen "Kopfzerbrechen". Wenn du aber nun gar nicht lernst, wer bist du dann? Was kannst du dann? Wo willst du hin?
Bei mir würde ich das Gegenteil einschätzen: Ich habe eher zu viel gelernt, zu viel Kopfzerbrechen. Das kann auch hinderlich sein beim praktischen Leben.
~~~

Mir geht es nicht darum, irgendwas schlechtzureden oder so, aber ja, wenn du deinen Körper und/oder Geist über alle Maßen degenerieren lässt, wirst du nicht viel tun können. Deine Basis ist marode, vielleicht schon eine Ruine - und das vielleicht, wenn du alle Fähigkeiten benötigen würdest.
Neben Körper und Geist würde ich noch das soziale Netz als wichtige Säule ergänzen. Ich achte da schon auf eine Ausgewogenheit und dass alle Bereiche möglichst gut aufgestellt sind – das ist ja das "gute Leben", von dem die Philosophen sprechen.
 
Ich denke, dieser Pool der Unendlichkeit ist ein Teil der Selbstüberschätzung des Menschen.

An anderer Stelle wurde schon nach dem Sinn des Lebens gefragt.
Nehmen wir an, der Sinn besteht darin, ein Teil der Unendlichkeit der Natur zu sein.
Wenn dem so ist (wovon ich ausgehe), ist es vollkommen gleichgültig, ob wir uns aus dem Pool oder dem Eimer bedienen.
Im Angesicht des Ganzen ist das vollkommen nebensächlich, denn wir alle sind es auch.

Ich denke, dass ich verstehe, was du meinst - und ich stimme dir da auch zu.

Gleichfalls denke ich, dass es da verschiedene Perspektiven gibt, die man einnehmen kann. Die Perspektive, die aus meiner Sicht seltener ist, ist die, dass man sich als winziges Sandkorn im Gesamtablauf der Dinge sieht - wobei dann auch das persönliche Leid und die persönliche Freude einigermaßen relativ sind. Das kann auch sehr befreiend sein - wenn man gewissermaßen sich selbst, seine persönlichen Umstände, den Status und die Absichten nicht so wichtig nimmt.

Die andere, etwas populärere Sichtweise ist aus meiner Sicht anders - auch das zurecht. Zwar schöpfen wir alle aus diesem gleichen Pool der Unendlichkeit, aber das macht uns bzw. jeden einzelnen Menschen ja nicht belanglos bzw. irrelevant. Unsere ganze Existenz - das ganze Handeln, Denken und Fühlen - ist zumindest für uns selbst wichtig. In gewisser Weise ist man selbst das Wichtigste überhaupt - weil es die einzige Arbeitsgrundlage ist, die man überhaupt hat.

Mit einem selbst steht und fällt gewissermaßen alles - spätestens mit dem Tod -, ob man sich dabei nun als wichtig sieht oder nicht.
 
Ich denke, dass ich verstehe, was du meinst - und ich stimme dir da auch zu.

Gleichfalls denke ich, dass es da verschiedene Perspektiven gibt, die man einnehmen kann. Die Perspektive, die aus meiner Sicht seltener ist, ist die, dass man sich als winziges Sandkorn im Gesamtablauf der Dinge sieht - wobei dann auch das persönliche Leid und die persönliche Freude einigermaßen relativ sind. Das kann auch sehr befreiend sein - wenn man gewissermaßen sich selbst, seine persönlichen Umstände, den Status und die Absichten nicht so wichtig nimmt.

Die andere, etwas populärere Sichtweise ist aus meiner Sicht anders - auch das zurecht. Zwar schöpfen wir alle aus diesem gleichen Pool der Unendlichkeit, aber das macht uns bzw. jeden einzelnen Menschen ja nicht belanglos bzw. irrelevant. Unsere ganze Existenz - das ganze Handeln, Denken und Fühlen - ist zumindest für uns selbst wichtig. In gewisser Weise ist man selbst das Wichtigste überhaupt - weil es die einzige Arbeitsgrundlage ist, die man überhaupt hat.

Mit einem selbst steht und fällt gewissermaßen alles - spätestens mit dem Tod -, ob man sich dabei nun als wichtig sieht oder nicht.

Und ja, wenn wir es mal ganz realistisch betrachten, die meisten Menschen posaunen das zwar eher nicht heraus, aber ich glaube, dass die meisten Menschen sich selbst zumindest insgeheim für sehr wichtig halten.

Natürlich gibt es da Unterschiede. Wenn wir es bspw. mal auf Basis von Land oder Kulturkreis betrachten, so mögen bspw. ein "typischer" US-Amerikaner oder ein "typischer" Chinese das mit der persönlichen Wichtigkeit jeweils etwas anders sehen, empfinden und ausleben.
 

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