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Plötzlich kein Lob mehr auf der Arbeit

Dann sind meisten hier in schlechten Firmen oder haben schlecht geschulte FK.

Es gehört schon zur Grundschulung das man MA motivieren und auch loben soll und Feedback geben soll.
Manchmal hat man halt Glück 😀

In Grundschulungen lernt man so einiges 😉

In dem Thread geht es aus meiner Sicht auch um die Art und die Häufigkeit.
 
Wertschätzung und mal ein Lob sind wichtig, keine Frage, und der Grundsatz "Nicht gemeckert ist genug gelobt" ist veraltet. Aber mal ehrlich, das ist - wie so ziemlich alles im Leben - eine Frage der Dosierung. Jeden Tag - vielleicht noch mehrfach und für Selbstverständlichkeiten? - loben wäre für mich ziemlich schnell unglaubwürdig und total unecht - so nach dem Motto "Oh, der Chef hatte ein Kommunikations-Seminar".
 
Dann sind meisten hier in schlechten Firmen oder haben schlecht geschulte FK.

Es gehört schon zur Grundschulung das man MA motivieren und auch loben soll und Feedback geben soll.
Finde ich nicht. Sondern nur dann wenn auch eine außerordentliche Leistung erzielt wurde. Die meisten Jobs werden in täglicher Routine erledigt, ohne nennenswerte Ausreisser die Heldentaten erfordern.
Ich würde es sehr seltsam empfinden, hierfür dann mehrfach in der Woche gelobt zu werden und das immer für die gleiche Sache.

Klingt für mich wie die Menschen die meinen sich für alles permanent entschuldigen zu müssen. Wirkt irgendwann nur noch unglaubwürdig.
 
Mitarbeitermotivation ist extrem wichtig und sollte innerhalb des Betriebes zu einem guten Qualitätsmanagement und internen Marketing gehören. Genauso wie ein gutes Konfliktmanagement. Warum? Weil sonst genau das passiert: Die Mitarbeiter werden unproduktiv und machen dann nur noch das, was eben gerade so zu tun ist. Gerade wenn es um stupide Arbeiten geht, wo man sich eben nicht kreativ ausleben kann und Erfolgserlebnisse hat ist es extrem wichtig, dass Feedback durch Vorgesetzte kommt. Das hat rein gar nichts mit kindisch zu tun, sondern so ist der Mensch nun mal. Und es ist erwiesen, dass dann die Mehrzahl der Belegschaft nur noch Dienst nach Vorschrift schiebt. Und wie schon gesagt: Die Mitarbeiter springen irgendwann ab. Das ist extrem teuer für das Unternehmen, weil dann wieder Stellen ausgeschrieben, neue Mitarbeiter eingearbeitet werden müssen. Das wissen die Unternehmen auch. Aber es schert sich noch immer keiner darum.

So, nachdem der TE aber nicht im Management sitzt und auch nicht für die eigene Mitarbeiterführung verantwortlich ist das ganze mal aus seiner Perspektive betrachtet: Wenn das QM und interne Marketing schlecht ist, andere Kollegen einen anrotzen, kein Feedback mehr kommt, dann würde ich zum Wechsel raten. Wirtschaftlich gesehen ist hier das Unternehmen "kindisch", weil es an reifen Strategien fehlt. Schlussendlich ist dann die Produktivität schlecht, was sich wiederum auf die eigenen Lohn- und Karrierechancen negativ auswirkt, weil es schlichtweg an Kohle mangeln wird Fortbildungen usw. zu zahlen. Wenn ein Betrieb schon bei den Basics nicht investiert, dann wird da auch wenig an anderer Stelle für Mitarbeiter gemacht werden. Das ist eine logische Konsequenz.
Sorry aber dann müssten Millionen Arbeitnehmer kündigen, denn in den meisten Betrieben wird ganz normal gearbeitet und die Mitarbeiter sind schon froh, wenn sie überhaupt einen festen Arbeitsvertrag erhalten und die Mindeststandards eingehalten werden.
 
Hallo, ich bin wieder da
ich habe alle Antworten gelesen und viel drüber nachgedacht.

Ich kann alle Seiten gut verstehen.
Ich möcht ja nicht für jedes Fünzchen gelobt werden, das erwarte ich nicht.

Mir ist die letzten Tage aufgefalln, dass es wohl auch sehr von der Person der jeweiligen Führungskraft abhängt, was das angeht.
Von manchen kommt was und von manchen nicht - vielleicht weil sie es einfach nicht können oder mitm Kopf woanders stecken.
Letzten Samstag war der diensthabende Schichtführer gestresst und unzufrieden, weil er für einen Azubi - welcher wegen des guten Wetters und den damit einhergehenden hohen Temperaturen ein Kollaps erlitten hat und damit fürn Rest der Schicht ausfiel - auf die Schnelle kein adäquaten Ersatz bekam, obwohl er mehrere Kollegen abtelefoniert hatte.
Das kann ich menschlich nachvollziehen.
 
Letzten Samstag war der diensthabende Schichtführer gestresst und unzufrieden, weil er für einen Azubi - welcher wegen des guten Wetters und den damit einhergehenden hohen Temperaturen ein Kollaps erlitten hat und damit fürn Rest der Schicht ausfiel - auf die Schnelle kein adäquaten Ersatz bekam, obwohl er mehrere Kollegen abtelefoniert hatte.
Das kann ich menschlich nachvollziehen.
Da hat er ja nochmal Glück gehabt das es an dem einen Samstag für dich akzeptabel gewesen ist, dich ausnahmsweise mal nicht zu loben.
Lobst du umgekehrt deine Vorgesetzten eigentlich auch permanent?
 
Hallo, ich bin wieder da
ich habe alle Antworten gelesen und viel drüber nachgedacht.

Ich kann alle Seiten gut verstehen.
Ich möcht ja nicht für jedes Fünzchen gelobt werden, das erwarte ich nicht.

Mir ist die letzten Tage aufgefalln, dass es wohl auch sehr von der Person der jeweiligen Führungskraft abhängt, was das angeht.
Von manchen kommt was und von manchen nicht - vielleicht weil sie es einfach nicht können oder mitm Kopf woanders stecken.
Letzten Samstag war der diensthabende Schichtführer gestresst und unzufrieden, weil er für einen Azubi - welcher wegen des guten Wetters und den damit einhergehenden hohen Temperaturen ein Kollaps erlitten hat und damit fürn Rest der Schicht ausfiel - auf die Schnelle kein adäquaten Ersatz bekam, obwohl er mehrere Kollegen abtelefoniert hatte.
Das kann ich menschlich nachvollziehen.

Du bist viel zu sehr von Lob abhängig. Hast du keine normale Motivation und willst deine Arbeit gut machen? Das sollte eigentlich reichen.
 
Ich möcht ja nicht für jedes Fünzchen gelobt werden, das erwarte ich nicht.
Irgendwann wirst du merken, dass 'keine Reaktion' ein unausgesprochenes Lob ist. Dann sind die Leutchen zufrieden. Sind sie nicht zufrieden mit deiner Arbeit, lassen sie es dich umgehend wissen.

Ich arbeite in der EDV. Da kommt es schon mal vor, dass ich mitten in der Nacht den Server wieder zum laufen bringen muss bevor die Mitarbeiter eintrudeln. Hat mir schon einmal irgendjemand dafür gedankt? Nö, denn sie haben den grossen GAU noch nicht einmal mitbekommen. Ich habe nur meine Arbeit gemacht für die ich bezahlt bin. Ich erwarte keinen Dank. Die zufriedenen Gesichter der PC-Benutzer sind mir Dank genug.
 
Ich selber lob meine Kollegen auch, zum Beispiel wenn mir toll geholfen wurde
Die Vorgesetzten machen auch ein tollen Job

Und? Ihr seid alle so drauf, dass ihr totunglücklich seid, wenn euch nicht ständig der Kopf gestreichelt wird? Habt ihr auch sowas wie ein normales Arbeitsethos? Also für Lohn das beste geben?
 

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