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Plötzlich kein Lob mehr auf der Arbeit

Ich finde nicht dass sie undankbar sind, nur weil sie den TE nicht täglich loben?? Ich arbeite im Home-Office und habe manchmal wochenlang nichts mit meinen Vorgesetzten zu tun (außer den wöchentlichen Meetings mit den 40 weiteren Teammitgliedern). Alle paar Monate gibt es vielleicht mal dankbare Worte dafür, dass wir in der Abteilung gut die Stange halten aber täglich?? Ich würde mich eher verarscht fühlen, wenn man mich als 30 Jährige wie ein Kleinkind für jede gut ausgeführte Tätigkeit loben würde.
 
Lob und Anerkennung von außen sind schon toll, aber in der heutigen Berufswelt aus eigener Erfahrung und den anderen Beiträgen hier eher selten.
Wenn bei euch gerade eine Kündigungswelle läuft, hat das bestimmt Gründe. Dann gehen auch allen Beschäftigten momentan sicherlich andere Dinge durch den Kopf, als Dich zu loben.
Unabhängig davon solltest Du Deinen eigenen Stellenwert nicht primär über andere definieren.
Die Arbeit gefällt Dir gut und bereitet Dir Freude. Kenne nur ganz wenige, die das von ihrem Job sagen.
Also bestes Lob ever. Im Restaurant gibt es normalerweise sehr strukturierte Abläufe. Dann kannst Du selbst am besten beurteilen, wie geschmeidig Dir das von der Hand geht.
Deine eigene Einschätzung hat doch den höchsten Stellenwert, zumal die meisten von uns sehr selbstkritisch sind. Den Tag für sich selbst reflektieren und wenn da noch Freude übrig beleibt, einfach wow.
Für mich selbst blieb nach einem Arbeitstag meistens nur übrig: "hurra, du hast den stressigen Scheiß tatsächlich überstanden."
Habe trotzdem nicht gekündigt und für Dich gibt es doch überhaupt keine Gründe zu kündigen.
Dein Engagement noch zu steigern wird Dir irgendwann die Freude an der Arbeit nehmen.
Arbeite besser genau so weiter, wie es Dir bisher Freude gemacht hat und wie es den normalen Jobanforderungen entspricht.
 
Im Schwabenland heißt es "Nicht geschlagen ist schon zu viel gelobt" 😀

Wenn Du Deine Arbeitsleistung vom einkassierten Lob abhängig machst, dann verkomplizierst Du damit dieses Arbeitsverhältnis. Hast Du nicht so etwas wie einen "Berufsethos"? Findest Du es in Ordnung, Dich an Deinem Arbeitgeber mit "Dienst nach Vorschrift" zu rächen, weil er Dir nicht genug den Bauch gepinselt hat? Muss man aus allem ein persönliches Drama machen? Deine Teamfähigkeit und Deine persönlichen Ansprüche solltest Du etwas genauer unter die Lupe nehmen, denn da ist noch einige "Luft nach oben". Im Augenblick machst Du Dir selbst und anderen sonst wirklich unnötigen Stress.
 
Mir gefällt es, wenn ich gelobt werde, darum freue ich mich schon während der Herstellung eines Bildes, oder einer Skulptur, wenns dann heißt: darf ich das haben, das gefällt mir wahnsinnig. Mich motivieren solche Worte sehr und treiben mich zu Sorgfalt und Höchstleistung an. Mein "inneres Kind" mag das halt sehr, dieses Begeistert sein über "es", was es alles kann, was es alles vermag.
Wenn man nicht von außen lobt, dann mach ICH das, ich lobe mich dann selbst. Ich liebe es, nachher zu sehen: gut gemacht. Mir fallen auch die Bemühungen anderer auf, lass dann auch wissen, hurra, gelungen, gut gemacht.
Manche sind da weniger aufmerksam, was nicht schlimm ist, die sind dann blasphemisch..keine Kenner. Auch egal, was aber nicht bedeutet, dass ich deshalb weniger stolz bin auf meine Leistung.
 
Ich fühle mich dadurch jedenfalls nicht wertgeschätzt und sehr missachtet.
Du bist sicherlich weiblich, oder?
Ich verstehe irgendwie nicht weshalb man stets ein "das hast du aber fein gemacht" benötigt. Wie bei kleinen Kindern. Sich voll einzubringen ist nun mal dein Job.
Missachtet würde ich mich fühlen wenn ich mein Gehalt nicht mehr bekäme.
 
TE denkt ans Kündigen, da er/sie seit ein paar Tagen (! Tagen, nicht Wochen, nicht Monate) keinen Lob erhalten hat. Ich finde das ziemlich seltsam.

Ich bin mir sehr sicher, liebe/r TE, dass sie dir trotzdem dankbar für deinen Einsatz sind. Aber ich wüsste jetzt auch nicht, was man in der Gastronomie immer (täglich) loben müsste...in meinem Beruf wüsste ich das auch nicht ("Wow, du hast so toll die Daten analysiert und die Excel-Tabelle mhh perfekt im Schuss gehalten und aktualisiert!" - und das täglich? Nee... 😀)
 
Ich finde nicht dass sie undankbar sind, nur weil sie den TE nicht täglich loben?? Ich arbeite im Home-Office und habe manchmal wochenlang nichts mit meinen Vorgesetzten zu tun (außer den wöchentlichen Meetings mit den 40 weiteren Teammitgliedern). Alle paar Monate gibt es vielleicht mal dankbare Worte dafür, dass wir in der Abteilung gut die Stange halten aber täglich?? Ich würde mich eher verarscht fühlen, wenn man mich als 30 Jährige wie ein Kleinkind für jede gut ausgeführte Tätigkeit loben würde.
Es ist ein Unterschied ob man bisher nie groß gelobt wurde und jetzt auch nicht oder ob man bisher viel gelobt wurde und nun auf einmal kaum noch. Ich kann daher die Bedenken des TE verstehen.
 
Es ist ein Unterschied ob man bisher nie groß gelobt wurde und jetzt auch nicht oder ob man bisher viel gelobt wurde und nun auf einmal kaum noch. Ich kann daher die Bedenken des TE verstehen.

So wie es sich anhört (Kündigungswelle) haben die Vorgesetzten momentan andere Sorgen als das tägliche Loben von Mitarbeitern. Wir wissen nicht, woran es liegt und wenn der/die TE weiterhin den Job gut macht, dann liegt es wahrscheinlich am Stress, den die Chefs gerade haben. Sie wissen nicht, wie sie die Schichten überhaupt füllen sollen. Gut, ich persönlich finde es nicht klug, jemandem, der schon wegen sowas an sich oder der Position zweifelt, weiter einzureden, wie schlecht es dort läuft. Die/der TE scheint den Job zu mögen und war bis jetzt ziemlich zufrieden mit allem. Das ist extrem viel wert, vor allem heutzutage da Menschen generell so vieles negativ sehen. Ich gehe mit solchen Dingen eben anders um.
 

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