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Photovoltaik in Norddeutschland – Erfahrungen oder Empfehlungen?

muss man dann ja auch wieder durchrechnen, ob es sich wirklich auszahlt sich von einem Auto zu trennen, das eigentlich noch ein paar Jahre fahren würde, weil man am liebsten gleich ein Elektroauto hätte. Am besten wär es wahrscheinlich, das alte Auto noch runterzufahren und dann ein E-Auto zu kaufen, wenn das alte eh ausgedient hat. Oder man verkauft das momentane, wenn sich das auch finanziell noch irgendwie "lohnt".
Ja, klar, also wenn wir uns für ein Elektroauto entschieden haben, werden wir natürlich davor unser jetziges Auto verkaufen um den Wert, den es eben noch hergibt. Daher muss man sich das ja davor gut überlegen, ob und wie sich das finanziell rechnet. Aber was uns angeht, haben wir jetzt erstmal entschieden, mit dem E-Auto noch ein bisschen zu warten, bis wir uns da auch noch mehr umgeschaut haben. So eilig haben wir es damit dann ja auch nicht, aber ich denke bis Ende des Jahres werden wir da schon eine Entscheidung getroffen haben.
Die haben einen großen Teil der Paneele nicht am Dach sondern am Zaun, hat sich irgendwie besser angeboten, wusste vorher gar nicht wirklich, dass das eine Option ist.
Und ja, stimmt, von dieser Option mit den Paneelen am Zaun habe ich auch erst gehört, als wir schon in der Beratungsphase waren, aber bei uns hat sich das am Dach doch mehr angeboten.
das ist ja eh wirklich nicht mehr lang, pünktlich zum Frühling dann eigentlich, dann merkt man gleich auch was die Anlage so drauf hat wenn die Sonne wirklich arbeitet 😀 Bei meinen Schwiegereltern geht der nicht verbrauchte Strom in die Poolheizung, dann kann man wirklich schon ab Frühling baden gehen, liebe ich! freu mich so auf den Frühling
Genau, eigentlich haben wir es jetzt zeitlich perfekt getroffen. Wir haben die Anlage inzwischen übrigens auch installieren lassen, es ist alles gut verlaufen und sie läuft jetzt schon seit ein paar Wochen und bisher sieht alles gut aus. Was den Ertrag angeht, werden wir sicher noch zumindest die nächsten paar Monate warten müssen, um da gute Zahlen zu erreichen, die man auch mit den Plänen vergleichen kann. Trotzdem ist das Projekt für uns jetzt vorerst mal abgeschlossen, bis wir eben vielleicht ein E-Auto oder einen Speicher dazuholen. Aber auf jeden Fall danke nochmal für all die Hilfe!
 
Ich wohne auch im Norden, nicht weit von der Küste, und hatte anfangs dieselben Zweifel wegen Wetter und Wolken. Unsere PV liefert aber erstaunlich konstant. Wind und kühle Temperaturen helfen den Modulen sogar. Entscheidend waren gute Ausrichtung, möglichst wenig Verschattung und ein sauberer Angebotvergleich. Einen Speicher habe ich bewusst weggelassen: zu teuer, und ohne Speicher war die Amortisation bei uns deutlich schneller. Ein Balkonkraftwerk könnte eine echte Alternative für euch sein. Schau dir mal hier diesen PvInsider Balkonkraftwerk Vergleich an.
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Das stimmt mich echt nochmal positiver, dass die Lage im Norden bei dir sogar zu helfen scheint. Bin jetzt wirklich schon gespannt, was unsere Anlage uns für Erträge bringen wird, aber wir sind eigentlich recht zuversichtlich, dass das ganze Projekt ein gute Entscheidung war. 🙂
 
Letztlich zählt aber das Gesamtkonzept: Auch, wenn es ein paar Euro mehr kostet, achten wir bei der Anschaffung von Elektrogeräten auf energiesparende Modelle. Das gilt vor allem für die klassischen Stromfresser wie Gefriergerät, Kühlschrank, Waschmaschine.
Ja, von diesem Ansatz bin ich inzwischen auch fest überzeugt. Im Endeffekt wird man immer am meisten aus der Photovoltaikanlage herausholen, wenn das restliche Haus und auch die eigenen Verhaltensweisen so gut wie möglich daran angepasst sind. Das beinhaltet dann halt auch kleinere Dinge, wie dass man darauf schaut, wann man Wäsche wäscht und den Geschirrspüler rennen lässt etc. Fußbodenheizung ist auch ein interessantes Thema, das müssen wir uns wahrscheinlich auch nochmal durch den Kopf gehen lassen, ob das nicht rentabel wäre. Da kann man wirklich an so viele Sachen denken, dass man jahrelang dran sitzt, also das ist wirklich kein Projekt, das von heute auf morgen fertig ist.
 
Danke an dich @Sunray324 !
Es gibt genügend Fragesteller, die nach ihrer Fragestellung verschwinden. Umso schöner wenn man das Feedback bekommt, dass Ratschläge geholfen haben! 🙂

Ich habe selber gerade einen Vertrag für eine PV Anlage unterschrieben und bin noch im Lernprozess. Für mich war z.B. neu, dass ein Speicher eine maximale Entladegeschwindigkeit hat. Wer also an seiner Wallbox sein E-Auto mit DC Schnelladefunktion läd, dürfte hier zu 90% städtischen Strom tanken, egal wie voll der eigene Speicher ist.

Deswegen ist es völlig richtig wie du sagst, dass man sein Verhalten auf die PV Anlage anpassen sollte wenn man es wirtschaftlich optimieren möchte.

Ich persönliche habe lange gegen PV Anlagen argumentiert, deswegen war meiner erste Antwort hier auch sehr konservativ, vor allem bei weniger günstigen Lagen wie deiner in Norddeutschland. Aufgrund gefallener Modulpreise sehe ich aber heute PV Anlagen schneller als wirtschaftlich an. Selbst bei ungünstigem Ost/West Ausrichtung, haut man sich halt zig Module aufs Dach und es geht. Die großen Kosten sind eh Speicher und Montage, nicht die Module.

Berichte aber wenn du magst gerne in Zukunft nochmal wie das ganze im Echtbetrieb nach nem Jahr oder so aussieht.
 
Ich habe selber gerade einen Vertrag für eine PV Anlage unterschrieben und bin noch im Lernprozess. Für mich war z.B. neu, dass ein Speicher eine maximale Entladegeschwindigkeit hat. Wer also an seiner Wallbox sein E-Auto mit DC Schnelladefunktion läd, dürfte hier zu 90% städtischen Strom tanken, egal wie voll der eigene Speicher ist.
Hi Andreas. Glückwunsch zur neuen PV-Anlage. Aber der Gedanke, ein E-Auto über den Speicher zu laden, halte ich einerseits angesichts der doppelten Verluste für zumindest ineffizient. Darüber hinaus wird der Akku des Autos in der Regel deutlich größer sein, als der Speicher im Haus. Heißt, das Auto ist mariginal geladen, der Akku im Haus ist leer und dann beziehst Du nachts (wenn dieses Szenario eigentlich nur zutrifft) Netzstrom.
Selbst jemand in meinem nahem Umfeld mit 80 kwh Akku im Keller kommt nicht auf die Idee das Auto damit zu laden.
Von daher meiner Meinung nach nur theoretisches Problem.
 
Hi Andreas. Glückwunsch zur neuen PV-Anlage. Aber der Gedanke, ein E-Auto über den Speicher zu laden, halte ich einerseits angesichts der doppelten Verluste für zumindest ineffizient. Darüber hinaus wird der Akku des Autos in der Regel deutlich größer sein, als der Speicher im Haus. Heißt, das Auto ist mariginal geladen, der Akku im Haus ist leer und dann beziehst Du nachts (wenn dieses Szenario eigentlich nur zutrifft) Netzstrom.
Selbst jemand in meinem nahem Umfeld mit 80 kwh Akku im Keller kommt nicht auf die Idee das Auto damit zu laden.
Von daher meiner Meinung nach nur theoretisches Problem.
Danke dir 🙂

Soweit mir bekannt gibt es allerdings intelligente Ladesäulen/Wallboxes, die nur laden wenn Solarstrom "übrig" ist. Also nehmen wir an, aus einem Speicher kann man maximal 5 kwh entnehmen und dein Haus verbraucht für den laufenden Betrieb 3 kwh, dann tankt dein Auto nur mit den übrigen 2kwh - oder eben das was die PV Anlage mittags an Überschuss produziert. Aber im Ergebnis hast du Recht.

Es ist ein Märchen, dass man ein E-Auto zuhause dank PV Anlage kostenlos laden kann. Bestenfalls schafft man es ein paar wenige kwh zu sparen indem man in sonnigen Mittagszeiten läd, aber da stehen viele Autos nicht zu hause.

Meiner Meinung nach ist eine Wärmepumpe ein Gewinn für eine PV Anlage, weil diese vor allem in den Übergangszeiten (Frühling/Herbst) den Grad der Selbstnutzung des PV Stromes erhöht. Auch eine Klimaanlage, die läuft wenn die Sonne scheint, kombiniert sich gut mit PV Anlagen.

Beim E-Auto sehe ich das nach wie vor skeptisch. Es ist teuer in der Anschaffung, muss viel gefahren werden bis ein Break Even Point erreicht wird und wird in der Praxis kaum durch PC Strom sondern vorwiegend durch städtischen Strom geladen. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr ergibt sich bei den Kraftstoffkosten eine Ersparnis von ca. 700 € bis 900 €. Das klingt nach viel, aber ein E-Auto kostet oft auch 10.000 € mehr in der Anschaffung und nicht jeder fährt 15.000 km. Zudem: Wer ausschließlich an teuren Schnellladern (DC) lädt, halbiert diese Ersparnis nahezu. So dass selbst mit einer PV Anlage imho ein E-Auto für nur sehr wenige Menschen wirtschaftlich ist.
 

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