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Photovoltaik in Norddeutschland – Erfahrungen oder Empfehlungen?

Und, hat sich was getan? Habt ihr das Dach anschauen lassen?
Ja, ein bisschen was hat sich auf jeden Fall getan, auch wenn wir durch die Vorweihnachtszeit wieder mal wieder sehr viel anderes priorisieren mussten. Wir hatten inzwischen schon einen Beratungstermin bei einem Anbieter und den haben wir eigentlich sehr positiv wahrgenommen. Im Jänner geht’s dann erst richtig weiter, da haben wir dann einen Termin, um das Dach inspizieren zu lassen und zwei weitere Beratungsterminen bei verschiedenen Anbietern. Langsam geht’s voran. 🙂
 
Ich finde es super, dass ihr es von unabhängigen Dritten prüfen lasst!
Das ist meiner Erfahrung nach bei vielen Themen das Problem, von der Bankberatung bis zur Sanierung eines Gebäudes. Die Leute wollen verkaufen, während ein unabhängiger Berater wirklich offen berät.
 
Ja, ein bisschen was hat sich auf jeden Fall getan, auch wenn wir durch die Vorweihnachtszeit wieder mal wieder sehr viel anderes priorisieren mussten. Wir hatten inzwischen schon einen Beratungstermin bei einem Anbieter und den haben wir eigentlich sehr positiv wahrgenommen. Im Jänner geht’s dann erst richtig weiter, da haben wir dann einen Termin, um das Dach inspizieren zu lassen und zwei weitere Beratungsterminen bei verschiedenen Anbietern. Langsam geht’s voran. 🙂
ja das kann ich gut verstehen, da gehts ja ohne große Veränderungen und Entscheidungen schon drunter und drüber. Und es ist eh auch nicht ganz einfach da voranzukommen in der Zeit, weil ja auch die Firmen oft schon alles voll haben und man eh nicht wirklich einen Termin bekommt, vor allem nicht so kurzfristig. Ist dann einfach ein gutes Thema fürs neue Jahr und jetzt könnt ihr hoffentlich mit neuem Elan reinstarten 😀
Dach schon anschauen lassen? Das ist glaub ich ein sehr wichtiger Punkt, davor macht vieles andere gar keinen Sinn. Wenn das neu gemacht werden muss, verschiebt sich das mit der PV Anlage ja auch erst mal so weit nach hinten, bis man einen Termin fürs Dach bekommen hat.
Ich finde es super, dass ihr es von unabhängigen Dritten prüfen lasst!
Das ist meiner Erfahrung nach bei vielen Themen das Problem, von der Bankberatung bis zur Sanierung eines Gebäudes. Die Leute wollen verkaufen, während ein unabhängiger Berater wirklich offen berät.
find ich auch gut und ich fühl mich auch nur so dann richtig wohl mit großen Entscheidungen. Man muss sich eh auf Profis verlassen können, man kann ja schließlich nicht alles selbst wissen und einschätzen können aber irgendwie will man sich schon absichern. Deswegen muss ich mich dann schon auch immer selbst ein bisschen einlesen in so Themen, dass man sich nicht so hilflos fühlt und auch die richtigen Fragen stellen kann.
 
Ich finde es super, dass ihr es von unabhängigen Dritten prüfen lasst!
Das ist meiner Erfahrung nach bei vielen Themen das Problem, von der Bankberatung bis zur Sanierung eines Gebäudes. Die Leute wollen verkaufen, während ein unabhängiger Berater wirklich offen berät.
Bin auch sehr froh, dass wir es so machen. Das war mir auch wichtig, das Dach von jemandem anschauen zu lassen, der wirklich auf Dachsanierungen spezialisiert ist und nicht von einem Solar-Anbieter, der halt nebenbei auch noch kurz prüft, ob das Dach die Last eh auch aushält.
ja das kann ich gut verstehen, da gehts ja ohne große Veränderungen und Entscheidungen schon drunter und drüber. Und es ist eh auch nicht ganz einfach da voranzukommen in der Zeit, weil ja auch die Firmen oft schon alles voll haben und man eh nicht wirklich einen Termin bekommt, vor allem nicht so kurzfristig. Ist dann einfach ein gutes Thema fürs neue Jahr und jetzt könnt ihr hoffentlich mit neuem Elan reinstarten 😀
Dach schon anschauen lassen? Das ist glaub ich ein sehr wichtiger Punkt, davor macht vieles andere gar keinen Sinn. Wenn das neu gemacht werden muss, verschiebt sich das mit der PV Anlage ja auch erst mal so weit nach hinten, bis man einen Termin fürs Dach bekommen hat.
Ja genau, zwischen den Feiertagen ist ja überall Stille, das muss man dann auch genießen. So ein Projekt läuft einem ja auch nicht davon. Wir haben das Dach inzwischen schon anschauen lassen, glücklicherweise ist keine Generalsanierung notwendig, sondern nur ein paar kleinere Arbeiten, die hoffentlich recht schnell gehen sollten. Und wir hatten auch schon einen zweiten Termin mit einem anderen Anbieter, nächste Woche ist dann noch der dritte und dann werden wir uns nochmal alle Angebote in Ruhe anschauen und vergleichen. Jetzt ist eh kein großer Stress vorhanden, weil sowieso erstmal die Sachen beim Dach gemacht werden müssen, bevor wir mit der PV-Anlage losstarten können. 🙂
 
... und nicht von einem Solar-Anbieter, der halt nebenbei auch noch kurz prüft, ob das Dach die Last eh auch aushält.
Vielleicht noch ein paar kleine Hinweise von meiner Seite (ich war mal kurzzeitig im Außendienst bei einem Solar-Anbieter als Test und habe dafür eine ausführliche Schulung mitgemacht):

Die "Last" einer PV-Anlage ist selten das Problem, außer bei sehr alten Dächern, aber dann sind die meist nicht mehr eben und eine PV-Anlage kann nicht montiert werden. Bei einem Wohnhaus sollte das Dach stabil genug sein, um noch die Panele zu tragen. Kritisch ist eher die Elektrik im Haus. Da gibt es oft Kostenfallen, z. B. wenn der Stromkasten zu alt ist oder die Leitungen den teilweise ja sehr hohen Stromfluss nicht packen. Oder die Anlage ist nicht dafür geeignet, Strom ins Netz einzuspeisen. Dann heißt es plötzlich: Ah, das müssen wir jetzt doch neu machen, das kostet Sie 5000 Euro zusätzlich. Und schwupp ist die ganze Kalkulation über den Haufen.

Dann beim Angebote vergleichen: Bei der Montage müssen die Arbeitenden durch ein Gerüst gesichert sein. Manche Billiganbieter verzichten darauf und wenn dann einer runterfällt, ist die Firma bankrott und du hast eine halbfertige Baustelle und vielleicht noch einen Prozess am Hals. Also immer schauen, ob sie wirklich das Gerüst mit anbieten und dann auch aufbauen! Idealerweise lässt man eine PV-Anlage montieren, wenn sowieso schon ein Gerüst steht, z. B. wenn das Dach saniert oder das Haus neu verputzt wird. Dann spart man sich die Extrakosten.

Wenn dir jemand einen Speicher anbietet, weil du sonst deinen Strom nicht verbrauchen kannst – rechnet sich in aller Regel nicht! Lieber direkt ins Elektroauto speichern. Und natürlich schauen, dass du zeitprogrammierbare Großverbraucher hast (Waschmaschine, Backofen), die du dann – auch aus der Ferne – anschaltest, wenn die Sonne dir den Strom kostenlos liefert.

Falls du ein Foto von deinem Dach hast (mit einem Hinweis, wo Süden ist, möglichst ein Satellitenbild), kannst es mal hier posten oder mir per PN schicken, dann kann ich mal draufschauen, was mir noch dazu einfällt. Und dazu noch, wie groß die Anlage sein soll und wieviel Strom ihr verbraucht – das Verhältnis zwischen beiden Größen sollte optimal geplant werden.

Und erst bezahlen, wenn das Ding wirklich vom Netzbetreiber freigegeben ist und tatsächlich funktioniert. Da lohnt es sich auch mal vorab anzufragen, ob die überhaupt Strom abnehmen. In manchen Gegenden sind zu viele PV-Anlagen im Netz, dass es einen Stopp gibt. Und du willst ja sicher den Strom verkaufen, der zu viel anfällt und nicht selbst verbraucht werden kann – auch das ist ein wichtiger Faktor in der Kalkulation!
 
Ja genau, zwischen den Feiertagen ist ja überall Stille, das muss man dann auch genießen. So ein Projekt läuft einem ja auch nicht davon. Wir haben das Dach inzwischen schon anschauen lassen, glücklicherweise ist keine Generalsanierung notwendig, sondern nur ein paar kleinere Arbeiten, die hoffentlich recht schnell gehen sollten. Und wir hatten auch schon einen zweiten Termin mit einem anderen Anbieter, nächste Woche ist dann noch der dritte und dann werden wir uns nochmal alle Angebote in Ruhe anschauen und vergleichen. Jetzt ist eh kein großer Stress vorhanden, weil sowieso erstmal die Sachen beim Dach gemacht werden müssen, bevor wir mit der PV-Anlage losstarten können. 🙂
das stimmt wohl, ist gleichzeitig Fluch und Segen, dass einem so ein Projekt für immer da bleibt, ob man nun will oder nicht 😀
das klingt ja eh schon mal ganz gut und auch schon relativ konkret eigentlich. Ohne jetzt wirklich eine richtiger Profi zu sein, würde ich sagen, dass sich das nach vernünftig gesetzten Schritten anhört, gut durchdacht aber auch nicht all zu langsam und ängstlich 🙂 da neige ich dazu, alles bis in den letzten Millimeter zu zerdenken, bis es einem vorkommt wie eine unlösbare Aufgabe. Kann ich nicht empfehlen 😀
Und wann kann's losgehen mit dem Dach? Ist glaub ich extrem unterschiedlich von Region zu Region, wie schnell man einen Termin bei Handwerkern bekommt momentan, oder? Hab da schon wilde Geschichten gehört aus dem Bekanntenkreis, da gibt es ja teilweise wirklich extrem lange Wartezeiten, hätte da so nicht damit gerechnet. Bin aber auch weit davon entfernt selbst ein Haus zu haben, bin nur interessierte Zuseherin haha 🙂
 
Vielleicht noch ein paar kleine Hinweise von meiner Seite (ich war mal kurzzeitig im Außendienst bei einem Solar-Anbieter als Test und habe dafür eine ausführliche Schulung mitgemacht):

Die "Last" einer PV-Anlage ist selten das Problem, außer bei sehr alten Dächern, aber dann sind die meist nicht mehr eben und eine PV-Anlage kann nicht montiert werden. Bei einem Wohnhaus sollte das Dach stabil genug sein, um noch die Panele zu tragen. Kritisch ist eher die Elektrik im Haus. Da gibt es oft Kostenfallen, z. B. wenn der Stromkasten zu alt ist oder die Leitungen den teilweise ja sehr hohen Stromfluss nicht packen. Oder die Anlage ist nicht dafür geeignet, Strom ins Netz einzuspeisen. Dann heißt es plötzlich: Ah, das müssen wir jetzt doch neu machen, das kostet Sie 5000 Euro zusätzlich. Und schwupp ist die ganze Kalkulation über den Haufen.
Danke dir für deine ausführliche Antwort. Es hat sich ja jetzt bei uns auch herausgestellt, dass das Dach bzw. die Last der PV-Anlage kein Problem darstellen werden. Wir haben uns jetzt auch noch einen zweiten Termin bei der Norddeutschen Solar ausgemacht, da kommt dann jemand noch vorbei und schaut sich das Haus und eben vor allem die Elektrik noch genau an ob da eh alles kompatibel mit der Anlage wäre. Wenn das nicht der Fall ist bzw. die Kosten für die Änderungen zu hoch sind, werden wir uns das nochmal ganz genau überlegen.
Das mit dem Gerüst für die Montage ist tatsächlich interessant, daran haben wir noch gar nicht gedacht aber wir werden jetzt auf jeden Fall darauf achten, also danke für’s drauf aufmerksam machen. Ich würde ungern ein Bild von unserem Haus oder Dach im Internet verschicken, auch wenn’s privat ist, ich hoffe, das verstehst du, aber danke fürs Angebot. Ich glaube, wir haben auch so eine gute Beratung vor Ort, mir geht es hier eben vor allem darum, eine Idee zu bekommen, woran man alles denken muss bevor man sich für ein Angebot entscheidet und so viel Geld ausgibt.
Wir haben auch nicht vor, im Moment gleich einen Speicher einzubauen, aber wir wollen, dass die Anlage zumindest so installiert wird, dass wir ihn problemlos nachrüsten könnten, wenn wir doch einen wollen. Ein E-Auto ist bei uns nämlich noch nicht da sondern erst in Planung aber wir werden uns demnächst mal ausrechnen, ob es sich finanziell nicht gleich auszahlt, Anlage und Auto auf einen Schlag zu machen.
Und wann kann's losgehen mit dem Dach? Ist glaub ich extrem unterschiedlich von Region zu Region, wie schnell man einen Termin bei Handwerkern bekommt momentan, oder? Hab da schon wilde Geschichten gehört aus dem Bekanntenkreis, da gibt es ja teilweise wirklich extrem lange Wartezeiten, hätte da so nicht damit gerechnet. Bin aber auch weit davon entfernt selbst ein Haus zu haben, bin nur interessierte Zuseherin haha 🙂
Ich glaub, wenn mal alle Entscheidungen getroffen wurden, kann das schon recht schnell gehen eigentlich. Kommt natürlich sicher auch auf den Anbieter an. Bei uns wird’s wohl noch ein wenig dauern, aber ich hoffe, dass die Anlage in spätestens ein bis zwei Monaten läuft und glaube auch, dass das realistisch ist. 🙂
 
Wir haben auch nicht vor, im Moment gleich einen Speicher einzubauen, aber wir wollen, dass die Anlage zumindest so installiert wird, dass wir ihn problemlos nachrüsten könnten, wenn wir doch einen wollen. Ein E-Auto ist bei uns nämlich noch nicht da sondern erst in Planung aber wir werden uns demnächst mal ausrechnen, ob es sich finanziell nicht gleich auszahlt, Anlage und Auto auf einen Schlag zu machen.
muss man dann ja auch wieder durchrechnen, ob es sich wirklich auszahlt sich von einem Auto zu trennen, das eigentlich noch ein paar Jahre fahren würde, weil man am liebsten gleich ein Elektroauto hätte. Am besten wär es wahrscheinlich, das alte Auto noch runterzufahren und dann ein E-Auto zu kaufen, wenn das alte eh ausgedient hat. Oder man verkauft das momentane, wenn sich das auch finanziell noch irgendwie "lohnt". Haben meine Schwiegereltern so gemacht, die haben zwei Autos und eins von verkauft um es gegen ein Elektroauto zu tauschen quasi, eben auch im Zuge dessen, dass sie sich eine große PV Anlage installieren lassen haben. Sind glaub ich zufrieden mit der Entscheidung. Die haben einen großen Teil der Paneele nicht am Dach sondern am Zaun, hat sich irgendwie besser angeboten, wusste vorher gar nicht wirklich, dass das eine Option ist.
Ich glaub, wenn mal alle Entscheidungen getroffen wurden, kann das schon recht schnell gehen eigentlich. Kommt natürlich sicher auch auf den Anbieter an. Bei uns wird’s wohl noch ein wenig dauern, aber ich hoffe, dass die Anlage in spätestens ein bis zwei Monaten läuft und glaube auch, dass das realistisch ist. 🙂
das ist ja eh wirklich nicht mehr lang, pünktlich zum Frühling dann eigentlich, dann merkt man gleich auch was die Anlage so drauf hat wenn die Sonne wirklich arbeitet 😀 Bei meinen Schwiegereltern geht der nicht verbrauchte Strom in die Poolheizung, dann kann man wirklich schon ab Frühling baden gehen, liebe ich! freu mich so auf den Frühling
 
Ich wohne auch im Norden, nicht weit von der Küste, und hatte anfangs dieselben Zweifel wegen Wetter und Wolken. Unsere PV liefert aber erstaunlich konstant. Wind und kühle Temperaturen helfen den Modulen sogar. Entscheidend waren gute Ausrichtung, möglichst wenig Verschattung und ein sauberer Angebotvergleich. Einen Speicher habe ich bewusst weggelassen: zu teuer, und ohne Speicher war die Amortisation bei uns deutlich schneller. Ein Balkonkraftwerk könnte eine echte Alternative für euch sein. Schau dir mal hier diesen PvInsider Balkonkraftwerk Vergleich an.
 
Wir haben in den letzten Jahren unseren Altbau (1960er Jahre) mit Wärmepumpe / Gas-Hybridheizung und einer 8 kW-Peak Solaranlage ausstatten lassen. Zusätzlich noch ein kleiner Speicher. Als Berufspendler lege ich täglich etwa 80 bis 180 km zurück (wechselnde Einsatzorte) und zwar in der Regel mit einem vollelektrischen Fahrzeug, das mittlerweile schwer auf die 100.000 km zuläuft.
Die Solaranlage habe wir über die örtlichen Stadtwerke beschafft, alles andere über Handwerker unseres Vertrauens.
Speziell für´s E-Auto lohnt sich die Anlage, allein deswegen, weil ich meinen "Sprit" zumindest teilweise selbst erzeuge. Das Haus ist von der Ausrichtung nicht ganz optimal, trotzdem leisten die modernen Panel erstaunlich viel. Ich empfehle da, nicht zu sparen. Es gibt moderne Panels, die bei Teilverschattung nicht komplett abschalten, was die Ausbeute natürlich erhöht und auch eine etwas ungünstige Lage oder einen nicht optimalen Dachaufbau (z.B. Erker) ausgleichen.
Unser Dach wurde von der ausführenden Firma geprüft und wir haben einen Teil der Dachziegel noch ersetzen lassen, weil die schon ziemlich durch waren und ein späterer Wechsel mir Demontage der Anlage natürlich aufwendiger wäre. Hat nochmal etwas extra gekostet, hielt sich aber in Grenzen.
In der Übergangszeit und speziell im Sommer sorgt die Wärmepumpe auch im isolierten Altbau für ausreichende Wärme und Warmwasser. Die Gasheizung schaltet lediglich zu, wenn es im Winter zu kalt wird.
Unter dem Strich sparen wir einiges an Energiekosten. Mit einer Fußbodenheizung und entsprechend geringerer Vorlauftemperatur wäre es noch optimaler, aber nachdem wir gerade erst teilrenoviert hatten und es insgesamt zu aufwendig geworden wäre, haben wir es bleiben gelassen.
Zugegeben: Im Winter, insbesondere wenn Schnee auf den Panels liegt, kommt nicht viel rüber. Aber unter dem Strich haben wir - wenn man mal das Elektroauto rausrechnet - einen enorm geringen Stromverbrauch aus dem Netz. Rechnet man dann noch die Ersparnis durch das Elektroauto raus (E-Antrieb ist im Vergleich zu Benzin oder Diesel konkurrenzlos günstig und mit einer eigenen Wallbox ist so ein Fahrzeug durchaus praktikabel), nimmt man auch hier einiges mit. Ja, wenn ich leergefahren ankomme, zieht das E-Auto den Speicher ratz-fatz leer, aber in Urlaub oder am Wochenende profitiert man dann doch mal, wenn man Wäsche waschen möchte, oder ähnliches.

Letztlich zählt aber das Gesamtkonzept: Auch, wenn es ein paar Euro mehr kostet, achten wir bei der Anschaffung von Elektrogeräten auf energiesparende Modelle. Das gilt vor allem für die klassischen Stromfresser wie Gefriergerät, Kühlschrank, Waschmaschine.
Unter dem Strich amortisieren sich die Anschaffungskosten locker über die Laufzeit der Anlage und auch im laufenden Betrieb profitiert man (auch in Norddeutschland) von einer halbwegs gut geplanten Anlage.
Falls die Dachstellung wirklich grauenhaft ist oder man wirklich och das letzte Quentchen herausholen will, gibt es z.B. auch Panels, die automatisch mit der Sonne mitlaufen. Wir haben seinerzeit nicht nur Erfahrungen mit einer 5 kW-Peak Anlage ind Süddeutschland gehabt, sondern auch mal eine Fachmesse besucht, um uns die verschiedenen Möglichkeiten anzusehen.
Nebenher: Ich habe seinerzeit für eine 5 kW-Peak-Anlage ohne Speicher in bester Südlage in Süddeutschland etwa den gleichen Betrag hingelegt, wie zehn Jahre später für eine 8 kW-Peak-Anlage mit Speicher. Und trotz etwas ungünstigerer Lage bringt letztere Anlage dank der modernen Panels (und natürlich der größeren Fläche) eine bessere Leistung als die alte, kleinere Anlage.

Aber wie gesagt: Betrachte die Solaranlage nicht isoliert, sondern baue sie in ein - ggf. auch langfristig angelegtes - Modernisierungskonzept ein. Eine Wärmepumpe nützt wenig, wenn das Haus nicht halbwegs isoliert ist, eine Solaranlage lohnt nicht, wenn die Elektrogeräte noch von anno dunnemals sind und sich Strom reinziehen, wie ich Schokolade 🙂
Photovoltaik ist nicht zwangsläufig das allein seligmachende. Auch Solarthermie hat ihren Reiz. Hier kann man nicht nur das Brauchwasser erhitzen (das funktioniert mit entsprechendem Speicher im Sommer hervorragend), sondern auch die Heizung vorwärmen und damit Energie sparen.
Also schaue rechts und links, lass Dich beraten und überlege Dir, was das sinnvollste Konzept ist (und was vermutlich auch in Zukunft gut läuft). Viele Stadtwerke bieten hier recht interessante Beratungen und Projekte an, die weniger vertriebsorientiert sind, als die von großen Anbietern, die lediglich Solaranlagen verbauen wollen.
 

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