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Philosophie-Hausarbeit zum Thema Hoffnung

hallo Rhenus,
ich erfahre, dass in der kath. Kirche verschiedene Standpunkte vertreten werden.
Die Deutungshoheit sehe ich auch als falsch bzw. unbiblisch an.
Deinen letzten Satz verstehe ich nicht.

Dass Menschen dabei sind, sich innerkirchlich zu wehren, finde ich gut, nur bisher mit wenig Erfolg.

Der letzte Satz, ich hoffe wir meinen den Gleichen, bezieht sich auf das Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, [...] die heilige [katholische] / [christliche*] Kirche [...]

Dazu kommt das kanonische Recht wo die Deutungshoheit in Glaubensfragen alleinig beim Papst liegt.
Und das Recht ist reichlich missbraucht worden, weil die "Ur-Bibel" massiv verfälscht und zensiert wurde.
Zudem gibt es für mich nicht die automatische Rechtsnachfolge Jesu durch Päpste!

 
Ich denke, es wäre notwendig die Position Kants zu genau dieser Frage heraus zu arbeiten. Ich werde es nicht machen, aber dir und für die Hausarbeit könnte es etwas bringen.

Ich wünsche Dir Viel Erfolg und frohes arbeiten. 😀


Du wirst es nicht machen? Na kommt schon, such mir das Werk und die Textstelle 🙂 Nein, ich bin derzeit dabei "Die Religion innerhalb der Grenzen, der bloßen Vernunft" von Kant zu lesen, aber ob ich da etwas zu Kants Haltung bezüglich der Kirche finde, weiß ich nicht - schön und nützlich wärs.

Kant spricht von der Moral die unweigerlich in die Religion führt. Die Moral erweitert sich (durch das Kollektiv vermutlich) zu einem "machthabenden moralischen Gesetzgeber". Moral ist mit Vernunft und damit auch mit Reflexion verbunden. Das also zu Kants Meinung und der Kirche Widersprüche bestehen ist offensichtlich - geil wäre es aber, wenn Kant sein Wort in einer der Schriften direkt an die Kirche wenden würde, was ich aber nicht glaube, dafür wäre er wohl direkt am Galgen geendet.

Ich werds also rausarbeiten müssen, ja das ist das Ziel, klar.

Grüße
 
Hallo Ccs

Wikipedia schon geschaut?

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft


"Kant lehnt alles an der Religion ab, was mit Offenbarung, Dogmen, Wunderglauben oder „himmlischen Einflüssen“ zu tun hat. Dazu zählt er auch Gebete, kirchliche Liturgien, Wallfahrten oder Beichten.[SUP][2][/SUP] Dies fasst Kant in dem Grundsatz zusammen:

„alles, was, außer dem guten Lebenswandel, der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“
– RGV. Viertes Stück. Zweiter Teil. §2.

Das Ziel der Vernunftreligion Kants ist damit nicht primär die Erlösung oder andere Formen der Belohnung für eine gute Lebensführung, sondern allein der moralische („gute“) Lebenswandel selbst."



Viele Grüße
 
Hallo Ccs

Wikipedia schon geschaut?

Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft


"Kant lehnt alles an der Religion ab, was mit Offenbarung, Dogmen, Wunderglauben oder „himmlischen Einflüssen“ zu tun hat. Dazu zählt er auch Gebete, kirchliche Liturgien, Wallfahrten oder Beichten.[SUP][2][/SUP] Dies fasst Kant in dem Grundsatz zusammen:
„alles, was, außer dem guten Lebenswandel, der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes.“
– RGV. Viertes Stück. Zweiter Teil. §2.

Das Ziel der Vernunftreligion Kants ist damit nicht primär die Erlösung oder andere Formen der Belohnung für eine gute Lebensführung, sondern allein der moralische („gute“) Lebenswandel selbst."

Viele Grüße

Hallo Foris,
die Interpretation, der ein Zitat folgt, kann ich nicht als eindeutig richtig erkennen.
Ist eigentlich geklärt, wer aus Sicht von Kant wen belohnt? Wird - nach Auffassung von Kant - wirklich der gute Lebenswandel belohnt?
 
Dass Menschen dabei sind, sich innerkirchlich zu wehren, finde ich gut, nur bisher mit wenig Erfolg.

Der letzte Satz, ich hoffe wir meinen den Gleichen, bezieht sich auf das Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, [...] die heilige [katholische] / [christliche*] Kirche [...]

Dazu kommt das kanonische Recht wo die Deutungshoheit in Glaubensfragen alleinig beim Papst liegt.
Und das Recht ist reichlich missbraucht worden, weil die "Ur-Bibel" massiv verfälscht und zensiert wurde.
Zudem gibt es für mich nicht die automatische Rechtsnachfolge Jesu durch Päpste!


Verstehe. Ich finde, dass das innerkirchliche sich Wehren noch ausbaufähig ist. Das Glaubensbekenntnis lehne ich schon deshalb ab, weil glauben "sich anvertrauen" bedeutet und der kath. Kirche kann ich nicht trauen, übrigens nicht nur ihr. Daher bin ich auch nirgendwo Mitglied, was nicht bedeutet, dass es keine Kirchen gibt, in denen sich sogar ein Christ wohlfühlen kann.
 
Hallo Foris,
die Interpretation, der ein Zitat folgt, kann ich nicht als eindeutig richtig erkennen.
Ist eigentlich geklärt, wer aus Sicht von Kant wen belohnt? Wird - nach Auffassung von Kant - wirklich der gute Lebenswandel belohnt?

Hallo Nordrheiner

Ich habe das Zitat auch dir zum Wohlgefallen reingesetzt. Bitte vergib' mir.

In Wikipedia steht du deiner Frage:

"Einen Erlösungsgedanken wie beispielsweise im Christentum kennt Kants Religionsphilosophie nicht, da die Seele laut Kant auch nach dem körperlichen Tod weiterhin um Moralität bemüht sein muss. Die Seele wird also nicht erlöst, sondern muss bis ins Unendliche danach streben, moralisch zu sein."

Viele Grüße von
kobaltblau
 
Du wirst es nicht machen? Na kommt schon, such mir das Werk und die Textstelle 🙂 Nein, ich bin derzeit dabei "Die Religion innerhalb der Grenzen, der bloßen Vernunft" von Kant zu lesen, aber ob ich da etwas zu Kants Haltung bezüglich der Kirche finde, weiß ich nicht - schön und nützlich wärs.

Kant spricht von der Moral die unweigerlich in die Religion führt. Die Moral erweitert sich (durch das Kollektiv vermutlich) zu einem "machthabenden moralischen Gesetzgeber". Moral ist mit Vernunft und damit auch mit Reflexion verbunden. Das also zu Kants Meinung und der Kirche Widersprüche bestehen ist offensichtlich - geil wäre es aber, wenn Kant sein Wort in einer der Schriften direkt an die Kirche wenden würde, was ich aber nicht glaube, dafür wäre er wohl direkt am Galgen geendet.

Ich werds also rausarbeiten müssen, ja das ist das Ziel, klar.

Grüße

Ja, ja, Faule Schäfer haben gute Hunde... oder Schreiber...? 🙂

Ich habe aber erklärt, dass es für Kant lebensgefährlich gewesen wäre, das zu tun.
Zudem bestände jetzt kaum eine Motivation, dir als Lehrer, eine solche Aufgabe zu stellen... Oder? 😀
 
Hallo Nordrheiner

Ich habe das Zitat auch dir zum Wohlgefallen reingesetzt. Bitte vergib' mir.

In Wikipedia steht du deiner Frage:

"Einen Erlösungsgedanken wie beispielsweise im Christentum kennt Kants Religionsphilosophie nicht, da die Seele laut Kant auch nach dem körperlichen Tod weiterhin um Moralität bemüht sein muss. Die Seele wird also nicht erlöst, sondern muss bis ins Unendliche danach streben, moralisch zu sein."

Viele Grüße von
kobaltblau

Oh, danke Kobaltblau. Du hast aber mit dem Zitat nichts getan, was einer Vergebung bedarf.
LG, Nordrheiner
 
[SUP]Ich würde Ernst Blochs "Prinzip Hoffnung" sowie dessen "Konkrete Utopie" verarbeiten. Qua: "Handelt es sich bei Hoffnung um eine - im Blochschen Sinne - forwärtsgerichtete Bewegung ins Leben?" Oder: "Kann Hoffnungslosigkeit als "Das dem Menschen Unerträglichste, gar Unaushaltsamste" bewertet werden?" [/SUP]
 

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