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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

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Tatsächlich entspricht das grob meiner aktuellen Sicht der Dinge. Ich meine, es ist aus meiner Sicht genauso viel oder wenig schlüssig, dass Geist/Bewusstsein aus Materie entsteht, wie es auch ist, dass Materie aus Geist/Bewusstsein entsteht.

Klar, die gängige Sichtweise mag sein, dass Materie der Ursprung aller Dinge ist und der Geist/Bewusstsein zwingend an Materie bzw. den Körper gebunden ist --> keine Materie, kein Geist.

Der interessantere Umstand oder Frage ist aus meiner Sicht, ob Geist vielleicht in irgendeiner Form auch unabhängig von Materie existiert?

Ich meine, wenn man bspw. stirbt und wir vom Energieerhaltungssatz ausgehen und davon, dass es im gesamten Universum kein "Nichts" gibt, kann der Geist bzw. das Bewusstsein nicht einfach verschwinden, sondern es findet eine Transformation statt. Wenn man so will, die umgekehrte Transformation dessen, wenn Materie bzw. ein Körper Geist/Bewusstsein erlangt. Umgangssprachlich könnte man das vielleicht an der Geburt festmachen.

Und ja, diese Transformation oder Energieumwandlung zwischen Geist und Materie mag holistisch gesehen ein ewig währender und sich wiederholender Prozess sein. Oder anders ausgedrückt: "Tot" ist nicht für immer tot. Man muss da auch nicht von Reinkarnation oder Wiedergeburt sprechen, aber man kann vielleicht durchaus davon ausgehen, das alles im ewigen Wandel ist und absolut gar nichts wirklich still steht.

Und ja, wenn man Tod damit definieren möchte, dass sich nichts bewegt, dann gibt es auf holistischer Basis nichts, was wirklich tot ist, sondern andersrum: Alles lebt.

~~~

Würde sagen, dass Leben bzw. Bewusstsein irgendwie in den kleinsten Bauteilen der Existenz, den Elementarteilchen, beinhaltet sein muss. Wenn nicht, kommen Leben und Bewusstsein irgendwo anders her. Woher denn?
 
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Tatsächlich entspricht das grob meiner aktuellen Sicht der Dinge. Ich meine, es ist aus meiner Sicht genauso viel oder wenig schlüssig, dass Geist/Bewusstsein aus Materie entsteht, wie es auch ist, dass Materie aus Geist/Bewusstsein entsteht.

Klar, die gängige Sichtweise mag sein, dass Materie der Ursprung aller Dinge ist und der Geist/Bewusstsein zwingend an Materie bzw. den Körper gebunden ist --> keine Materie, kein Geist.

Der interessantere Umstand oder Frage ist aus meiner Sicht, ob Geist vielleicht in irgendeiner Form auch unabhängig von Materie existiert?

Ich meine, wenn man bspw. stirbt und wir vom Energieerhaltungssatz ausgehen und davon, dass es im gesamten Universum kein "Nichts" gibt, kann der Geist bzw. das Bewusstsein nicht einfach verschwinden, sondern es findet eine Transformation statt. Wenn man so will, die umgekehrte Transformation dessen, wenn Materie bzw. ein Körper Geist/Bewusstsein erlangt. Umgangssprachlich könnte man das vielleicht an der Geburt festmachen.

Und ja, diese Transformation oder Energieumwandlung zwischen Geist und Materie mag holistisch gesehen ein ewig währender und sich wiederholender Prozess sein. Oder anders ausgedrückt: "Tot" ist nicht für immer tot. Man muss da auch nicht von Reinkarnation oder Wiedergeburt sprechen, aber man kann vielleicht durchaus davon ausgehen, das alles im ewigen Wandel ist und absolut gar nichts wirklich still steht.

Und ja, wenn man Tod damit definieren möchte, dass sich nichts bewegt, dann gibt es auf holistischer Basis nichts, was wirklich tot ist, sondern andersrum: Alles lebt.

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Würde sagen, dass Leben bzw. Bewusstsein irgendwie in den kleinsten Bauteilen der Existenz, den Elementarteilchen, beinhaltet sein muss. Wenn nicht, kommen Leben und Bewusstsein irgendwo anders her. Woher denn?
Physik und Philosophie/Religion zu vermischen hat noch nie gut funktioniert 😇
 
Waren wir nicht beim Verständnis des Lebens , dass klar ein Wunder darstellt, weil bisher niemand es erklären kann ?
Das reicht doch völlig.

Jetzt willst Du schon das Universum und alles erklärt haben, naja bei den Pflanzen dachten sie auch jahrhundertelang , die hätten kein Bewußtsein ....vielleicht hat das Universum ja auch eines .....es unterliegt ja einer gewissen Lebendigkeit....
 
Waren wir nicht beim Verständnis des Lebens , dass klar ein Wunder darstellt, weil bisher niemand es erklären kann ?
Das reicht doch völlig.

Jetzt willst Du schon das Universum und alles erklärt haben, naja bei den Pflanzen dachten sie auch jahrhundertelang , die hätten kein Bewußtsein ....vielleicht hat das Universum ja auch eines .....es unterliegt ja einer gewissen Lebendigkeit....

Ja, stimmt schon, das Leben ist voller Wunder. Oft kommt man aus dem Staunen gar nicht raus.

~~~

Was die Erklärbarkeit des Universums betrifft, nun, ich denke, dass wir noch relativ weit weg von einer vollständigen Erklärung sind. Vielleicht werden wir auch niemals an diesen Punkt gelangen. Nichtsdestotrotz, würde sagen, dass sich die Menschheit auf dem ständigen Weg befindet, ein paar neue Dinge zu entdecken und zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.
 
Da hast Du recht, viele Dinge , die bisher als Wunder durchgingen, weil sie nicht erklärbar waren, sind heute erklärbar ....https://de.wikipedia.org/wiki/Hummel-Paradoxon.
 
Naja, weil Wahrheit und Liebe ja hochkomplexe Dinge sind, mit ganz vielen Schattierungen und ineinander vernetzt..
Also einerseits ist es nicht einfach, all das zu erkennen, falls überhaupt möglich, und andrerseits kommt dann auch noch die Sprache dazu, mit der man diese Frage beantworten müsste - und Sprache ist eigentlich ein sehr beschränktes Instrument, finde ich. Sie kann immer nur 1 Sache gleichzeitig ausdrücken..
Wären Wahrheit und Liebe eindimensionale Sachen, sollte es sich natürlich einfach beantworten lassen. Ist es aber ja nicht.

Zum Beispiel Wahrheit: jeder Mensch kann ja nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Ganzen sehen.. Was ist dann Wahrheit - der kleine Ausschnitt, den du siehst oder das große Ganze, das aber niemand vollständig erkennen kann? Oder ein anderer kleiner Teil, den ein anderer erkennt - den du glauben kannst oder auch nicht/der falsch oder richtig sein kann.. ?
Und was ist damit, wenn man etwas Falsches sagen muss, damit es der Wahrheit entsprechend beim Anderen ankommt - was es ja auch gibt.. ?


Ich denke, das Schwierige ist, das Leben zunächst so zu akzeptieren, wie es ist. Das dürfte relativ vielen Menschen schwerfallen.
Das trifft auf mich zumindest sicher zu..
Ist aber wieder etwas Anderes, meines Erachtens nach
 
Und was ist damit, wenn man etwas Falsches sagen muss, damit es der Wahrheit entsprechend beim Anderen ankommt - was es ja auch gibt.. ?
Gib mal ein Beispiel dafür.


Zu den anderen Fragen bezügl. Liebe und Wahrheit.

Was ist Wahrheit - Wahrheit ist ja vielleicht gar nicht Wahrheit, denn wenn die Zeit im Raum unterschiedlich schnell vergeht und das tut sie nachweislich, so bleibt es aber ja doch die Zeit, für die man einen klaren Referenzwert braucht, um die Abweichung zu erkennen.

Man hat herausgefunden, auf dem Mond altert man weniger schnell und auf der Erde schneller, im direkten Vergleich.

Man hat herausgefunden in der Quantenphysik die Teilchen verhalten sich so , messen wir sie oder starten den Versuch, verhalten sie sich anders ...ähnlich wie die Zeit, die woanders anders vergeht.

Ich denke, dass es noch sehr viel zu erforschen gibt , nimmt man als Referenz , was der Mensch bisher erforscht hat.
In der Bibel wird eine ähnliche Aussage getroffen - jetzt erkennt der Mensch nur teilweise und irgendwann erkennt er aber wieder das Ganze .....wohl eine Folge der Macht, die der Widersacher Gottes ausübt.
Wenn ich Liebe definiere , als Mensch, kann ich je nach Menschenanzahl unterschiedliche Definitionen aufschreiben......jeder Mensch ist ein Individuum und wird wahrscheinlich Liebe aus der subjektiven Warte definieren.
So ähnlich wie Wahrheit.

Aber hast Du schon mal Liebe ohne Frieden gesehen ? Ich nicht !
Kann man Wahrheit in der Lüge verstecken ? Ich denke nicht!

Kann man Neid und Gier mit Besitzdenken leben oder mit Liebe leben ?

Liebe ist da frei von, deshalb ist es ja Liebe.

Die Ewigkeit der Liebe: Während alles Wissen und alle Gaben „Stückwerk“ sind und vergehen, bleibt die Liebe ewig bestehen.
Die Eigenschaften der Liebe: Sie wird als geduldig, freundlich und nicht eifersüchtig beschrieben. Die Liebe sucht nicht den eigenen Vorteil und rechnet Fehler nicht auf.
Die Bedeutung der Liebe: Ohne Liebe sind selbst die größten menschlichen Fähigkeiten, wie Engelszungen, Prophetie oder das Versetzen von Bergen, völlig wertlos.

Die Liebe rechnet das böse nicht an, warum sollte sie ?
 
Gib mal ein Beispiel dafür.
Also ein perfektes Beispiel fällt mir gerade nicht ein, aber ein unperfektes wäre, wie uns ein Professor mal erklärt hat: manchmal muss man den Eltern sagen, ihr Kind wäre in der Schule gut drauf, fleißig, begabt,.., auch wenn es das - noch - nicht ist, damit sie das Kind so sehen und ihm damit die Chance geben, so zu werden, also das zu werden, was ihn ihm wirklich steckt, aber noch nicht verwirklicht wurde. Denn es gibt ja dieses Prinzip der self-fulfilling prophecy und Eltern, die ihr Kind als schlecht in der Schule sehen und damit leicht auch leicht Angst bekommen, dass es dumm sein könnte, projizieren dann oft genau das auf das Kind.. Und verhindern damit, dass die Wahrheit in Form der eigentlichen Fähigkeiten ihres Kindes, die in ihm stecken, zum Tragen kommt
(Ich hab sogar mal von einer Studie gehört, dass Lehrer*innen Kinder mit Namen wie zB 'Kevin' anders behandeln..)



Was ist Wahrheit - Wahrheit ist ja vielleicht gar nicht Wahrheit, denn wenn die Zeit im Raum unterschiedlich schnell vergeht und das tut sie nachweislich, so bleibt es aber ja doch die Zeit, für die man einen klaren Referenzwert braucht, um die Abweichung zu erkennen.
Wäre das nicht auch ein gutes Beispiel dafür?😉
 
Was Du da beschreibst ist für mich Manipulation.
Der Lehrer belügt sozusagen die Eltern.

Das verdeckt auch das sinnlose Drumherumgerede nicht , wenn das Kind Potential hat , bekanntlich hat jeder Mensch anderes und man als Lehrkraft das nachweislich erkennt, so sagt man doch " Liebe Eltern von ....habt ihr mal darüber nachgedacht, das Euer Kind ...Potential hat ???"

Und dann versucht man doch als Lehrkraft, dass Kind bestmöglich zu fördern, damit sich sein Potential bestmöglich entwickeln kann , dachte ich ....dazu ist doch eine ehrliche Kommunikation viel wichtiger, als so zu tun als ob....

denn wenn ich denen sage Ihr Kind ist hochbegabt und sie das testen lassen, das Kind es aber nicht ist ( oder noch nicht ist ) dann halten die doch nicht nur das Kind für blöd , sondern mich genau so...

Na und wenn ich denen sage , wie ich bestmöglich die Entwicklungsstufe des Kindes sehe, ist es doch auch ausschlaggebend , wie bspw. die Eltern gestrickt sind.....
Wenn die dem Kind erklärt haben " Wenn Du eine Flasche wegbringst ist das Einweg und wenn Du mehr Flaschen wegbringst ist das Mehrweg " ....dann sag ich dazu besser gar nix und rede mit dem Kind ....
 

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