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Philosophie - die Liebe zur Weisheit

Nun ich meine damit dass man sich Privilegien kauft, die dazu führen, dass man sein Leben so leben kann, wie man möchte.
Ich gebe Dir ein Beispiel .

Du wohnst in einer Wohnung und musst daher mit den direkten Wohnungsnachbarn klarkommen.
Das stört, weil Du feststellst, die Leute sind grundlegend verlogen hören 12 Stunden am Tag Schlagermusik und treffen sich am WE regelmässig mit gröhlenden und besoffenen Fußballfreunden um ins Stadion zu ziehen.
Du musst es hinnehmen.

Du wohnst in einem Eigenheim mit Grundstück und Zaun drum, die gehen außen um Dein Grundstück und Du hörst nix. Du hast Dir das Privileg des eigenen Besitzes geleistet, um das Privileg zu haben, Dich von solchen Menschen fern zu halten.

Da fallen mir ganz viele Dinge ein, weil eben die Welt vom Geld regiert wird.
Oder Du hast keinen Bock selbst zu kochen, sondern willst bekocht werden, stellst Du eine Person ein die kocht ...oder holst Dir gekochtes Essen, was Du bezahlen musst.

Du willst die Privatsphäre beim reisen, kaufst Du Dir ein Wohnmobil hast Du nur Deine Klamotten dabei, worin besteht der Unterschied , je privilegierter desto teurer - autarke Stromversorgung ? Klar kein Problem ,wenn Du es bezahlst ....ich hätte gerne 2 Pferde - kauf sie Dir .....

da hängt doch vieles dran ...so und nun stell Dir vor Du hast mit Geld kein Problem
sagen wir mal Du jede Menge davon, wie damals der Guru dem heute noch die Idioten nachlaufen , der hatte 52 Rollsr.fahrzeuge .....für jedes WE einen ....

Das System ist so ausgelegt - Menschen mit geringen Einkommen können sich weniger Privilegien kaufen , Menschen mit mehr Einkommen mehr.

Wenn Du willst das alle auf Dich hören , werde Chef....wenn Du mit denen nix zu tun haben willst, lebe dein Leben abseits , alles machbar - wenn Du es bezahlst.

Beispiel Job - wenn Du auf den Job angewiesen bist wirst Du ggf. zur Lüge greifen, um ihn nicht zu verlieren, wenn nicht, gibt es keinen Grund zu lügen ....

von daher , wenn Du es Dir leisten kannst, kannst Du viele Dinge oder Privilegien kaufen....

Das ist doch Usus in unserer Welt......
 
Tja , wenn eine ganz Menschheit sich vom Besitzdenken , der Habgier, dem Geld regieren lässt, muss es nicht weise sein, die können sich auch komplett irren.

Es könnte aber auch sein, das die Entscheidung sich dahingehend auszurichten von einer weisen Überlebensstrategie getragen wird, die sich bspw. mir noch nicht erschlossen hat.
 
Klar, aus meiner Sicht sollte Geld nicht der wichtigste Faktor im Leben sein. Hat aus meiner Sicht auch nicht besonders viel von Weisheit.

Dann wiederum, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass bei manchen Menschen ein Kontostand von bspw. 1 Million EUR das Leben komplett "drehen" würde. Sie würden sich dann anders verhalten und anders sein, vermutlich auch anders denken und fühlen. Ob das Ganze dann aber in eine gute oder schlechte Richtung geht, in eine weise oder dumme Richtung, ist damit noch nicht ganz klar. Da gibt's ja auch diese Geschichten von diesen ganzen Lotto-Millionären. Das ist wohl teils oder oft recht "kurios" verlaufen.

~~~

Geld macht Dinge in guter und schlechter Weise möglich. Ich persönlich würde sagen, dass eher der Mangel an Geld ein Problem ist. Ich meine, was würde denn passieren, wenn ganz hypothetisch jedem, also wirklich jedem Menschen 1 Million EUR auf das Konto überwiesen wird - bspw. könnte ein "Super-Hacker" oder eine KI das vielleicht hinkriegen. Was wäre das Resultat? Wäre die Welt im Gesamten dann besser oder schlechter?

~~~

Alternativ könnte man Geld natürlich auch "einfach ein bisschen umverteilen". Diverse Ansichten und Bestrebungen dazu gibt es ja durchaus, auch wenn das wohl nicht die Massenbestrebung widerspiegelt.
 
Ne die Massenbestrebung ist Habgier....

die haben nur die wenigsten , die meisten finden es das gut, wie es ist , denke ich ....Habgier halt...

Ja, weiß nicht. Ich denke, viele finden sich einfach in das bestehende System ein, passen sich an, machen sich gar nicht groß Gedanken darüber. Irgendwie funktioniert es ja - zumindest solange man auf der "Sonnenseite" des Lebens steht.

Wenn man überhaupt auf den Gedanken kommt, das System zu hinterfragen, zu kritisieren und womöglich zu einer Veränderung beizutragen, mag das eine Menge Kraft und Mut benötigen.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass der Mensch per se dumm ist, sondern, er passt sich insbesondere den materiellen Umständen an und schaltet seinen Geist dabei irgendwie aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
schaltet seinen Geist dabei irgendwie aus.

bis auf die Habgier, die hat er angeschaltet, das macht auch keinen Halt vor Arm oder Reich, dick oder dünn, alt oder jung ,stark oder schwach ....manche
mögen aber keine Habgier, meist mögen die auch keine Lüge und die meinen das so, im Gegensatz zu den anderen , die das nur so sagen.
 
Ja, weiß nicht. Ich denke, viele finden sich einfach in das bestehende System ein, passen sich an, machen sich gar nicht groß Gedanken darüber. Irgendwie funktioniert es ja - zumindest solange man auf der "Sonnenseite" des Lebens steht.

Wenn man überhaupt auf den Gedanken kommt, das System zu hinterfragen, zu kritisieren und womöglich zu einer Veränderung beitragen, mag das eine Menge Kraft und Mut benötigen.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass der Mensch per se dumm ist, sondern, er passt sich insbesondere den materiellen Umständen an und schaltet seinen Geist dabei irgendwie aus.

Soll heißen, dass der Mensch teilweise seine mächtigste Ressource nicht oder nicht besonders effizient nutzt, sondern nur in der einfachsten Form, um eben "ein bisschen Materie hin- und herzuschieben", ohne sich dabei groß Gedanken um Motivationen, Folgen oder irgendeinen Sinn zu machen.

Das wiederum ist dem Menschen aber nicht komplett freigestellt. In der "Steinzeit" oder so haben die das auch nicht anders gemacht. Nun könnte man meinen, dass wir zeitgenössisch etwas weiter sind bzw. sein sollten. Ist ja auch so, allerdings recht divers bzw. ungleich über die Welt verteilt.
 
Also was die in der Steinzeit gemacht haben, vermuten die bestenfalls ....da könnte es sein, die in den letzten 200 Jahren angeblich entdeckte Vergangenheit, hat sich ganz anders abgespielt.
Beispiel Neandertaler
da hieß es vor 30 Jahren noch - viel dümmer als der Homo sapiens - sie vermuteten affenähnliche Lautsprache .....bestenfalls ....

heute ist klar - die Annahme war falsch .
 
Soll heißen, dass der Mensch teilweise seine mächtigste Ressource nicht oder nicht besonders effizient nutzt, sondern nur in der einfachsten Form, um eben "ein bisschen Materie hin- und herzuschieben", ohne sich dabei groß Gedanken um Motivationen, Folgen oder irgendeinen Sinn zu machen.

Das wiederum ist dem Menschen aber nicht komplett freigestellt. In der "Steinzeit" oder so haben die das auch nicht anders gemacht. Nun könnte man meinen, dass wir zeitgenössisch etwas weiter sind bzw. sein sollten. Ist ja auch so, allerdings recht divers bzw. ungleich über die Welt verteilt.

Mal angenommen, man meint, dass man selbst etwas "weiter" als andere sei, wobei ich mit einer solchen Behauptung vorsichtig wäre, so mag es ungleich schwerer sein, anderen das eigene Lebenskonzept zu vermitteln, so dass es für andere auch verständlich ist oder gar übernommen werden kann. Da sind naturgemäß viel zu viele Variablen.

Ich meine, ich hatte aus beruflichen Gründen, aber auch in der Freizeit sehr viel Austausch mit den unterschiedlichsten Menschen. Klar, man beeinflusst sich da gegenseitig - mal mehr, mal weniger -, aber so besonders viel mehr ist es in aller Regel nicht. Es ist also eher nicht weltverändernd in einem sehr großen Maßstab, so gerne man das manchmal vielleicht möchte.

Würde meinen, dass das auch so ein Art Sicherheitsmechanismus der Natur ist - also, dass ein Einzelner nicht das Ganze ändern kann. Wie viele Leute gab's da schon, die vermutlich zurecht gescheitert sind?
 

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