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Pegida

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Re: Pegida
Hallo Rascas,

schau mal hier:
Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es gibt nicht nur Lutz Bachmann bei Pegida. Das ist keine Führerfigur, sondern nur ein Mitglied des Orgateams, das sich am besten durch den Kakao ziehen lässt, um so die ganze Bewegung zu demaskieren.

Hier mal ein interessantes Interview mit zwei weiteren Organisatoren:

Pegida-Gründer im blu-News Interview | blu-News

Ich such ja wie blöd, aber wo sind da jetzt die rechtsradikalen, fremdenfeindlichen Äußerungen versteckt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt nicht nur Lutz Bachmann bei Pegida. Das ist keine Führerfigur, sondern nur ein Mitglied des Orgateams, das sich am beste durch den Kakao ziehen lässt, um so die ganze Bewegung zu demaskieren.

Hier mal ein interessantes Interview mit zwei weiteren Organisatoren:

Pegida-Gründer im blu-News Interview | blu-News

Ich such ja wie blöd, aber wo sind da jetzt die rechtsradikalen, fremdenfeindlichen Äußerungen versteckt?

Konnte auch keine finden.
Aber man suche den Fehler beim Volk statt politisches Fehlverhalten ein zu gestehen, ist doch viel praktischer.
 
@cloudy
Diesem Hetzblatt glaube ich schon mal gar nicht. Dass die nichts mit objektiver Berichterstattung zu tun haben, sollte doch wohl inzwischen klar sein. Wer noch den Spiegel liest, ist schon etwas von vorgestern.

Es würde Sinn machen, sich auf ein Medium zu berufen, das bisher weniger durch Hetze aufgefallen ist. Oder persönliche Erfahrung.

Ich meine schon konkret das Interview. Belege doch mal den Rechtsradikalismus an den direkten Aussagen der Gründer. Welche bessere Grundlage will man denn noch?
 

Niemand bestreitet das es auch unter Pegida rechte Tendenzen gibt, die jedoch in einer Minderheit vorhanden sind.
Die Demos selber verliefen immer rel. ruhig ab.
Mehrheitlich hat weder Pegida noch ihre Anhänger rechte Gesinnung, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Rechte Meinungen gibt es aber auch in der Bundespolitik, nur werden diese nie Publik gemacht.
 
Wenn die Pegida-Mitlieder heute Abend nun mit Trauerflor durch die Straßen ziehen, dann sollte man davon ausgehen, dass sie demonstrativ um die Franzosen und/oder die Meinungs- bzw. Pressefreiheit trauern.

Aus irgendeinem Grunde scheinen aber gerade die "doppelt Betroffenen", also französische Karikaturisten (wie zuvor gepostet), das als nicht "koscher" zu sehen. Warum eigentlich?

Die Vermutung, die dem einen oder anderen Franzosen nahe liegt, ist wahrscheinlich, dass es bei einem solchen Traueraufzug der Pegida-Mitglieder nicht tatsächlich um das Trauern um Franzosen oder Meinungs- bzw. Pressefreiheit geht, sondern viel mehr die Ereignisse dazu zu instumentalisieren, Angst, Antipathie und Hysterie gegenüber Ausländern, Flüchtlingen und Muslimen zu erzeugen.

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Demnächst sollen schärfere Anti-Terror-Gesetze vorgelegt/verabschiedet werden. Ist doch gut. Generell sollten Hetze und Idiotie verboten werden, aber da man einem Menschen nicht hinter die Stirn gucken kann, ist das manchmal schwierig. An öffentlichen Äußerungen oder Handlungen kann man andere "dingfest" machen. Aber auch hier: Ein zweischneidiges Schwert.

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Der Trick oder die "Quadratur des Kreises" dürfte für die Politik nicht zuletzt darin bestehen, den Gleichheitsgrundsatz insoweit in der Waage zu halten, als dass ein Ausländer aufgrund seiner Nationalität/Religion nicht benachteiligt und ein Deutscher aufgrund seiner Nationalität/Religion nicht bevorteilt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lieber macht man sich die Mühe in Untiefen zu wühlen um jemandem etwas anzudichten anstatt irgendeine Antwort auf die offenen Fragen der Bürgerbewegung an sich, zu liefern. Wie erbärmlich...

Daran sieht man bereits wer Unrecht hat.
 
Wir, die französischen und frankofonen Zeichner, sind entsetzt über die Ermordung unserer Freunde. Und wir sind angewidert, dass rechte Kräfte versuchen, diese für ihre Zwecke zu instrumentalisieren", heißt es in dem Flugblatt. Die klare Aussage: "Pegida, verschwinde!"

Ich hatte in jungen Jahren einen Freund, der war das Kind einer katholischen Familie und wurde an einer entsprechend kurzen Leine gehalten.

Als die ersten türkischen Familie in unsere Siedlung zogen und völlig ungehindert ihr Anderssein lebten, erzählte mir dieser Junge mit verschmitztem Lächeln einen "witzigen Reim":

"Allah ist groß, Allah ist mächtig, wenn er auf einem Stuhl steht, ist er einen Meter sechzig."

Wir waren damals wohl so um die neun oder zehn Jahre alt und im Gegensatz zu meinem streng katholisch erzogenen Freund war ich von religiöser Erziehung weitestgehend verschont geblieben.

Dennoch empfand ich diesen "Witz" als unangemessen und beleidigend den Moslems gegenüber, obwohl ich von deren Glauben bis auf ein paar Fragmente gar nichts wusste.

Wenn nun ein paar Leute meinen, sie müssten unter Berufung ihrer Meinungsfreiheit im Zuge ihrer Berufsausübung den Glauben anderer Menschen verunglimpfen indem sie wesentliche Bestandteile dieses Glaubens ins Lächerliche ziehen, dann ist das eine sehr persönliche Angelegenheit zwischen diesen Zeichnern, die nicht einmal so viel Anstand und Achtung einem anderen Menschen gegenüber aufbringen können wie ein 10 Jähriger Rotzlümmel aus dem Ruhrpott der sechziger Jahre, und denen, die sie damit beleidigen.

Nicht aber mit mir! Ich bin nämlich nicht Charlie. Ich bin Karl. Ich äußere meine Meinung auch völlig frei. Aber ich setze dabei nicht das Heiligste meines Gegenübers der Lächerlichkeit aus.

Natürlich ist die Tat entsetzlich ..... aber sie ist auch keineswegs verwunderlich, sondern irgendwie gnadenlos logisch.

Wäre das was Pegida heute etwas grobschlächtig und holperig und zum Teil missverständlich auf die Straße trägt schon eher mal thematisiert worden, nämlich die Unvereinbarkeit gewisser Auswüchse verschiedener Kulturen die hier unter dem Nutzaspekt im Wahn des Wirtschaftswunders zur Nachbarschaft genötigt wurden, dann hätte das Miteinander oder auch das Nebeneinander der Kulturen eine ganz andere Entwicklung nehmen können.
 
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