Das Schlimmste rund um Pegida sind die Gegner, die gleich alle Teilnehmer als rassistisch, islamophob, ausländerfeindlich und rechtspopulistisch beschimpfen. Wie kann man mit diesen Begriffen nur so inflationär um sich schmeißen.
Weil die Argumente der Pegida beliebig, unklar und falsch sind.
Wie kann ich Integration fordern, wenn ich die Einwanderer separieren und kasernieren möchte?
Wenn jemand findet, dass zu viele Muslime in Deutschland leben und sich deswegen sorgt, nicht zuletzt wegen IS-Terrorismus, der irgendwann auch nach Deutschland getragen werden könnte, dann ist er erstmal besorgt und nicht von Hass und Verachtung erfüllt.
Weil das eben verfassungsfeindlich ist und zudem juristisch gesehen ausgemachter Unsinn!
Schuld ist immer persönlich zuzuordnen, nicht kollektiv!
Übrigens, ebenfalls ein Grundsatz unseres Grundgesetzes!
Wenn da Teilnehmer über soziale Ungleichheit meckern, weil sie selbst nicht von ihrer Rente leben können, andere Menschen aber mehr bekommen, zeugt das erstmal davon, alles durcheinander zu werfen, vielleicht etwas Ahnungslosigkeit und viel Wut. Aber doch nicht von richtigem Hass und ausgemachter Ausländerfeindlichkeit?
Was hat das mit den Zielen der Pegida zu tun?
Also merken diese Leute doch gar nicht, hinter welche Fahne sie hinterher dackeln...
Ist sich niemand bewusst, dass es da Unterschiede mit den Begrifflichkeiten gibt? Oder wäre eine differenzierte Betrachtung zu verwirrend und kompliziert? Immer muss alles abgestempelt werden, um sich nicht weiter damit zu beschäftigen. Sind ja alles nur rechte Rassisten.
Nun, wenn die Demonstranten doch selbst nicht wissen, wogegen sie protestieren, ist es schwer, zu differenzieren.
Wenn also jemand zur Musik der Rechtsradikalität tanzt, worüber in der Zuordnung kein Zweifel besteht, ist es legal, diese Leute als Sympathisanten zu benennen.
Denn das Recht unterscheidet auch nicht danach, wer klaut und wer „Schmiere steht“.
Faktisch ist es zweifellos so, dass es plötzlich nach der NS-Diktatur keine Nazis mehr gab, obwohl Hitler demokratisch an die Macht kam.
Und in der DDR gab es auch mehr Mitläufer und willige Denunzianten, als heute zugegeben wird.
Es hat niemand einen besonderen Schutz verdient, wenn er sich im Mob tarnt... Er ist genauso schuldig!
Ich bin mir sicher, dass Pegida ein großes Potenzial hat. Auf Facebook werden sie schon von über 100.000 Leuten verfolgt und das in so kurzer Zeit. Viele denken wie die Teilnehmer, trauen sich ihrerseits nur nicht dazu zu stehen, weil man dann gleich ins gesellschaftliche Abseits gerät.
Ja und wenn es schief geht, ist es wieder keiner gewesen...
Und Feigheit fühlt sich besonders wohl, wo man sich verstecken kann und für seine Taten nicht belangt wird.
Aber daran erkennt man auch, dass sie über ihre Schuld durchaus wissen.
Ich habe gehört, dass angeblich Aldi Mitarbeiter entlässt, die offen mit Pegida sympathisieren. Keine Ahnung ob das stimmt, aber denkbar ist es ohne Weiteres.
Siehst du!
So funktioniert Pegida auch.
Es nicht wissen, aber trotzdem behaupten. So funktioniert sie, die Verleumdung.
Mit Dreck schleudern und hoffen, es bleibt etwas hängen...
Durch die ignorante Haltung der Politik wird sich ohnehin ein Teil radikalisieren, dann wird es sicher erst richtig spaßig. Sind einige dann aber auch selber Schuld.