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Pegida

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DAS war ein imaginärer.


In meiner Gegend bin ich nicht auf solche getroffen. Die bei Dir, von damals, sind jetzt er erwachsen, Famileinväter geworden, die auf die nächste Generation hoffen oder kinderlos geblieben sind, wegen mangeldem Vertrauen in die Zukunft.
Kennst Du die noch?

FG

Nein, ich kenne die nicht mehr. Ich bin weggezogen.
Aber glaub mir, die sind alle Familienväter geworden (schließlich muss die arische Rasse doch erhalten werden) und höchstwahrscheinlich springen die auch noch auf jeden Zug (z.B. Pegida) auf, den sie bekommen können. (und um mir nicht sagen zu lassen, ich hätte da Vorurteile: Meine Familie wohnt da immer noch und ich weiß natürlich, was aus vielen von denen geworden ist.)

Und um mal beim Thema zu bleiben: Es geht hier ja um die Pegida. Deren Positionsliste ist toll und gut, hat aber nichts mit deren wahrer Intention zu tun - die erfährt man u.a. , wenn man die Abkürzung "voll ausspricht". Und nur, weil jemand Dummes, was vielleicht Wahres und vielleicht auch Gutes als Aushänge(Eingangs-)schild benutzt, muss man noch lange nicht auf den "Zug aufspringen", sondern kann auch erstmal die Tür aufmachen und schauen, was sich "da drinnen" befindet.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo tulpe,

schau mal hier: Pegida. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Finde ich eine schöne Idee. Wie kann man sie umsetzen?

Hmm.. schwierig. Oder vielleicht doch ganz einfach?

Bei einem Konflikt erscheint die einfachste Lösung immer, einen anderen zu töten oder "abzuschieben". Gruselig? Ja, ein bisschen schon. Kommt wohl immer auch ein bisschen darauf an, auf welcher Seite man steht,.

Die "Lösung" ist so einfach, wie sie auch schwer ist. Betrachte Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe oder Religion, sondern als Menschen. Betrachte deine Mitmenschen nicht als geringer, als du auch ein Mitglied deiner Familie betrachtest. Sorge nicht nur dafür, dass es dir, sondern auch deiner Familie und deinen Mitmenschen gut geht.
 
Tue ich. Habe ich immer getan. Es wurde mir aber oft nicht gedankt - trotzdem handele ich weiterhin danach.


Was also tun mit jenen, die es nicht tun?

Ich verstehe schon deine Gedanken, aber ich sehe die Schwierigkeit der Umsetzung, solange nicht jeder sich damit identifiziert. Es bleibt beim Wunsch - nichts zu sehen von tatsächlichem Geschehen.

Wie ich schon sagte, gar nicht neu, am Ende des Tages bleibt der Krieg. Und so sehr wir das alle wahrscheinlich nicht möchten, so sehr mag es doch die einzige Lösung sein.

Solange wir aber nicht zum nächsten Krieg schreiten müssen, sollten wir es mit freundlicher und kooperativer Existenz versuchen.

Und ja, so hart das jetzt auch klingt, wenn jemand die Freiheit oder Freiheitsrechte von mir oder meinen Mitmenschen angreift, bin ich der Erste, der zu den Waffen greift und einen anderen umbringt.
 
Zumal sich Geringschätzung für andere Menschen durch alle Kulturen und Länder zieht. Da weisst du gar nicht, wo du anfangen sollst alle zu toleranten Antirassisten zu machen.
Klar ist es scheisse und Rassismus ist Müll aber irgendwer wird immer den anderen hassen und ablehnen warum auch immer.
Ich sehe es wie Trampelzwerg: ich betrachte andere nicht als geringer, kann aber nicht vermeiden, dass andere mich trotz meiner Toleranz mich trotzdem wegen meiner Hautfarbe, meines Geschlechts oder meiner Weltanschauung verachten.
 
Aber ich will wissen - wie kommen wir dahin? Was ist dafür nötig? Und wie verfahren wir mit jenen, die lieber versuchen wollen zu missionieren?

Mit Bildung und Wohlstand und menschlicher Erziehung (im Familienkreis) könnte man es eventuell hinbekommen, aber da entsteht dann wieder die Frage, wie kann man gleiche Bildung und gleichen Wohlstand und menschliche Erziehung gewährleisten? Ich sehe da aktuell keine Lösung.
 
Wer will denn schon Krieg? Gibt es nicht die Möglichkeit, ihn zu umgehen? Sind wir schon soweit, sollen wir "warten, bis er da ist"? Ist er überhaupt abzuwenden (auf lange Sicht)?

Ich gehe vollkommen mit dir konform - kooperatives und liebevolles Miteinander. Aber ich will wissen - wie kommen wir dahin? Was ist dafür nötig? Und wie verfahren wir mit jenen, die lieber versuchen wollen zu missionieren?

Sehr herausfordernd. Stelle mal wieder fest, dass es sehr viel einfacher ist, für sich selbst zu denken, anstatt für andere.

Gerade jetzt und hier stellt sich eben mal wieder die Frage: Was können wir, was wollen wir?

Was man mit denen macht, die Verbrechen begehen? Man verdonnert sie, und zwar am Besten nicht zu Knast, sondern zu sinnvoller Arbeit für die Gemeinschaft, damit sie eventuell und hoffentlich lernen, dass es auch noch andere Wege gibt.

Was alle "in der Mitte" betrifft, die müssen einfach nur lernen, was Wahrheit ist. Nicht lügen, sich nicht verstecken, sondern im breitesten Licht zu dem stehen, wer man ist.
 
Hach, Menschen machen es irgendwie immer so kompliziert. Irgendwie nicht meine Welt. Da wird Energie aufgewendet, um Separation, Mobbing und Kriege zu betreiben, Häuser anzustecken. Alles aufwendig verschwendete Ressourcen und Kapazitäten. Feindseligkeit, Dummheit und Verschwendung von Ressourcen pur. Das ist mir alles viel zu mühselig.
Das stimmt, das geht auch viel suptiler, wurde ja schon Jahrzehnte praktiziert.

wollte ein Video einsetzen, habe es aber leider nicht gefudnen, werde es noch nachholen.

Auf die Idee sind schon andere viel früher gekommen. Und denkst Du was so abläuft, läuft nicht ohne kalten Krieg? Warum waren die Menschen in der DDR unzufrieden? Die ahtten den goldenen Westen im Kopf. aber nach Jahren haben wir doch vgemerkt, daß der Westen nicht golden ist, die kochen auch nur mit Wasser, können sich aber besser in Szene setzen.
 
Geht mir ebenso. Theoretisch ist mir vieles klar - aber die praktische Umsetzung bleibt mir ein Rätsel. Wie die Menschen dazu bringen? Mit Zwang? Wie gewährleisten? Wie finanzieren?

Da zitiere ich gerne eine ehemalige Freundin von mir:

"Wo ein Wiille ist, wird auch ein Weg geschaffen werden."

Und dann möchte ich ergänzend noch sagen: "Der eigene Wille ist die beste Gewährleistung."

---

Anders ausgedrückt:

Der Wille des Menschen ist sein Königreich.
 
Wir drehen uns im Kreis. Ich habe den Willen, du hast den Willen. Wir tun, was wir können. Aber Pitbull-Ali hat den Willen nicht - Bernd aus Rostock, der damals die schrecklichen Cocktails warf, ebenso nicht. Wir tun, sie nicht.

Und nun?

Raus aus der Illusion.

Na ja, ich tue, was ich für richtig halte. Was interessiert mich fremdes Elend? Wenn ich es für hilfreich halte, anderen Menschen zu helfen, dann werde ich es tun.
 
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