Gutes Zureden kann ich hier auch nicht erkennen.
Leider ist es so, dass Pädophilie als Erkrankung noch nicht in unserer Gesellschaft akzeptiert wird - und daher haben die Betroffenen eine sehr große Scheu, sich zu öffnen und Hemmungen, sich aktiv Hilfe zu holen!
Und das geht zu Lasten der Kinder.
In den Köpfen der Gesellschaft ist Pädophilie untrennbar mit furchtbaren Verbrechen verbunden, Fakt ist aber: Pädophilie ist erstmal nichts Schlimmes und macht einen nicht automatisch zum Straftäter!
Es sind sie fruchtbaren Handlungen, die einen zum Täter machen und genau hier gilt es, zum Schutz der Kinder präventiv zu arbeiten.
Statistisch gesehen begeht jeder zweite Pädophilie keine Straftaten - wie könnte die Zahl aussehen, wenn wir als Gesellschaft das Krankheitsbild akzeptieren, Hilfe geben und gemeinsam präventiv arbeiten?
Pädophilie ist derzeit unheilbar. Aber es gibt Methoden, sie zu kontrollieren - dies ermöglicht den Betroffenen verminderten Leidensdruck und schützt das Schützenswerte - die Körperliche und psychische Gesundheit von Kindern!
Pädophile Handlungen sind unentschuldbar und bedeuten lebenslanges Leid für die betroffenen Kinder, keine Frage.
Umso wichtiger ist es in meinen Augen, Menschen die aktiv Hilfe suchen, wie der TE und die stummen Mitleser, zu ermutigen und zu stärken, damit sie den Schritt zur Hilfe auch wahrnehmen können.
Denn jedes Kind, was durch solche Maßnahmen nicht missbraucht wird, ist ein Gewinn.