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Patienten sollen ihre Rechnung künftig selbst zahlen - zieht FDP-Rösler mit?

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Ich denk nicht, dass Beträge in 4 bis 5-stelliger Höhe vorgeschossen werden müssen.

Das ist bei den privat Versicherten auch nicht so.

Ich lag ja 2006 nach einem schweren Reitunfall 2 Wochen im KH, teils intensiv, musste alle paar Tage in die CT-Röhre - und das hat das Krankenhaus damals mit meiner Versicherung und dem Beihilfeträger direkt abgerechnet. Dass nicht jeder eben mal locker 10.000 € auf der hohen Kante rumfliegen hat, wissen die auch.

Ich denk, das sind genauso solche "Sommerloch-Maulfürze" wie der Vorschlag, den Jahresurlaub der Arbeitnehmer auf 4 Wochen zu kürzen. Da will sich ein Hinterbänkler profilieren....
 
Es hätte auch zwei weitere Nachteile:

die Ärzte könnten dann den Patienten Leistungen andrehen "Das erstattet Ihnen die Kasse dann bestimmt"

Die Kassen könnten mit den Patienten um jeden Cent rumdiskutieren.

Aber ich glaub auch ans Sommerloch.
 
Also, seitdem dieser Rösler für Gesundheit zuständig ist, kommt irgendwie nur noch Müll auf den Tisch. :mad::mad::mad:

Im Grunde ist es aber dann bei der GKV ja wie bei der PKV, weil man bei der PKV ja auch erst mal die Arztrechnung selbst zahlt und es dann später erstattet bekommt; aber in der PKV sind ja für gewöhnlich auch die, die solche Arztrechnungen aus der Portokasse bezahlen können.
 
Mal abgesehen davon, dass es wieder die sozial Schwachen treffen wird, die das gar nicht zahlen können, wird ein Arzt sich sicher freuen, wenn er mit 4-5 stelligen Barbeträgen jeden Tag zur Bank dackeln darf. In Deutschland ist Barzahlung noch immer üblich. Ich erinnere mich an die Einführung der Praxisgebühr und an einen Facharzt, bei dem ich war, der unbedingt ne Überweisung wollte, weil er einfach nicht mit dem Bargeld hantieren wollte.
.
 
Naja, ich bin gegen Barzahlung. Aber ich bin durchaus dafür, dass den Patienten eine Rechnung gegeben wird bzw. ein Beleg, was gemacht wurde und wie viel es gekostet hat.

Das würde das Kostenbewusstsein stärken und Betrug eindämmen.
 
Mal wieder so eine Sozialneiddiskussion.

Was hindert den Patienten die Rechnung an die Krankenkasse zu leiten und den erstatteten Betrag dem Arzt zu überweisen?

So mache ich das als Privatpatient auch.

Wo ist das Problem?
 
Naja, ich bin gegen Barzahlung. Aber ich bin durchaus dafür, dass den Patienten eine Rechnung gegeben wird bzw. ein Beleg, was gemacht wurde und wie viel es gekostet hat.

Das würde das Kostenbewusstsein stärken und Betrug eindämmen.

Ist das nicht das gleiche wie die Patientenquittung?
Deine Idee ist nicht neu und es wurde bereits 2004 umgesetzt und auch heute noch bekommt man problemlos Patientenquittungen in jeder Artzpraxis - aber niemand nutzt diese Möglichkeit. Jeder Arzt ist seit 2004 verpflichtet seinen Patienten eine Patientenquittung auf Nachfrage hin auszustellen.
KBV: Patientenquittungen werden kaum genutzt | tagesschau.de
 
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