Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Patchwork Probleme

  • Starter*in Starter*in Han Solo
  • Datum Start Datum Start
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
H

Han Solo

Gast
Hallo zusammen,

ich weiß im Moment nicht mehr weiter. Vielleicht hat jemand ja ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps geben.

Ich habe eine fast 11-jährige Tochter, die überwiegend bei mir lebt, da ihre Mutter immer wieder wegen Depressionen ausfiel. Wir haben nie als Familie zusammengelebt, da es zu große Differenzen gab.
Seit fast 3 Jahren habe ich eine Freundin mit einer fast 10-jährigen Tochter. Wir lieben uns auch nach dieser Zeit noch sehr. Aber unsere Probleme reiben uns so auf, dass unsere Beziehung trotzdem vor dem Ende steht.
Da meine Tochter und ich noch nie eine richtige Familie hatten, würden wir gerne mittelfristig irgendwann einmal zusammen wohnen. Die Tochter von meiner Freundin lehnt das aber total ab, da sie ihre Mutter nicht teilen will. Und deshalb wohnen wir getrennt. Meine Freundin meint, es gäbe so weniger Probleme und will das beibehalten, bis die Kinder aus dem Haus sind.
Meine Freundin versteht sich sehr gut mit ihrem Ex-Mann, was ja für die Entwicklung der Tochter echt toll ist. Aber ich habe ein Problem damit, dass er jedes Wochenende in der Wohnung meiner Freundin übernachtet und sogar in ihrem Bett schläft. Nicht mit ihr! Meine Freundin kommt dann meistens zu mir. Es geht hier nicht um Eifersucht, mich stört es halt sehr und ich habe ein ungutes Gefühl mit dieser ständigen Präsenz in der Wohnung.
Am Sonntag hatte ihre Tochter Erstkommunion und ich fühlte mich den ganzen Tag wie das fünfte Rad am Wagen. Abends bin ich mit meiner Tochter heim gegangen. Meine Freundin hat dann mit einer Freundin und Ihrem Ex-Mann noch einen über den Durst getrunken und hat dann mit ihrer Tochter und ihrem Ex-Mann zusammen in der Wohnung übernachtet. Sie wusste, dass ich das nicht ertragen kann, da ich es ihr schon früher einmal gesagt hatte.
Gestern habe ich ihr gesagt, dass ich nicht mehr im gleichen Bett, wie ihr Ex-Mann schlafen werde. Ich weiß, mit harten Forderungen kommt man oft nicht weit, aber es ist für mich ein Hilferuf an meine Freundin, damit sie versteht, dass ich an der Situation leide.

Und jetzt meine Fragen:
- Ist es unnormal, mit der Frau, die man liebt, zusammenleben zu wollen?
- Bin ich überempfindlich oder muss ich die Präsenz des Ex-Mannes ertragen?
- Kann man einem 9-jährigen Mädchen nicht vermitteln, dass neue Familienmitglieder auch eine Bereicherung sein können?
- Scheitern alle Patchworkbeziehungen zwangsläufig?
- Wenn nein, wie klappt es?

Im Voraus schon vielen Dank für eure Hilfe!
 
hallo Han,

kann ja sein, dass ich altmodisch bin, aber mich würde das fertig machen. Deine Gefühle verstehe ich und wundere mich, dass es für Deine Freundin selbstverständlich ist, dass ihr Ex in ihrem Bett pennt. So was würde ich meinem Partner nie antun und es selbst auch nicht dulden. Andere sind da vielleicht anderer Meinung, keine Ahnung.
Kann es sein, dass Deine Freundin vom alleine Leben noch mehr Vorteile hat als nur die Zufriedenheit ihrer Tochter? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nur wegen ihrer Tochter auf ein Zusammenleben verzichtet, weil es doch normal ist, dass die Kinder zuerst zickig sind. Sie mögen nun mal keine Veränderungen. Mann kann dem Mädel schon klar machen, dass man den neuen Partner liebt und mit ihm leben möchte. Ich würde mein Kind gar nicht fragen, was es dazu meint, denn es ist zu jung dafür, da mitzuentscheiden und ehrlich gesagt ist es auch das Leben der Mutter. Kein Mensch will als Erwachsener erfahren, dass die Mutter so ein Opfer gebracht hat! Und warten bis die Kinder ausziehen? Das klingt ja wie ungeduldiges Warten! Das fühlt das Mädchen doch spätestens mit 14 !

Neee, ich würde nicht warten, sondern die Patchworkfamilie angehen! Ne neue Schwester zu bekommen ist doch auch toll! Und Ihr beide werdet es mit zunehmendem Alter schwerer haben zusammenzuziehen, weil man sich dann mehr und mehr abgrenzt und seinen Freiraum gewohnt ist.

Könnt Ihr beide das nicht mal durchdiskutieren? Ich meine überlegen, was jeder für Bedürfnisse hat, wie man das organisieren könnte und so?

Ich kenne eine Patchworkfamilie. Jeder brachte einen Sohn mit, 10 und 11 Jahre alt. Die Jungen waren sehr verschieden vom Charakter her und folglich auch in ihren Interessen. Also bekamen sie getrennte Zimmer. Zu Anfang redeten die Jungen wenig miteinander, mussten erst miteinander warm werden. Nach ein paar Monaten hörte man schon: "Lass das liegen, das gehört meinem Bruder!"
Heute ist alles okay, die verstehen sich alle prima!

Hab ich da nicht mal gehört, es gäbe Selbsthilfegruppen für Patchworks?

Viele Grüße,
Annalina
 
hallo herr solo 🙂

also ich lebe auch in einer patchworkfamilie - ich bin 33 habe einen 7 jährigen sohn und einen 2 jährigen sohn, der 2 jährige ist unser gemeinsamer sohn, also von mir und meinem mann.

ich kann es überhaupt nicht verstehen, warum ihr nicht zusammenziehen könnt und denke das du über kurz oder lang sehr darunter leiden würdest, also getrennt zu wohnen.
die präsenz des vaters allerdings solltest du tolerieren, er kann auch für dich oder für euch eine bereicherung sein.
bei uns kann der vater von meinem "grossen" ein und aus gehen, wenn er da ist, dann nimmt ihn auch der "kleine" in den beschlag und findet ihn ganz toll.

ich weiß, das mein mann anfangs damit probleme hatte.
schliesslich wollte er gerne die vaterrolle übernhemen, hat er eigentlich auch 🙂 luis sagt, er hat 2 papas 🙂 und ich hab meinem mann vermittelt, wie schön es doch für ein kind ist 2 papas zu haben.
die kinder gehören uns nicht und das hat er eingesehen 🙂

geh doch mit deiner freundin mal in eine beratungsstelle, da bekommt iihr ganz neue impulse und vielleicht gibts danach einen gemeinsamen weg .)

liebe grüsse
 
Hallo bettyblue und annalina,

vielen Dank für eure Antworten.

@bettyblue:
Klar hat meine Freundin im Moment Vorteile: Unterhalt von ihrem Mann und Steuerklasse 2. Wenn wir zusammen wohnen würden, würde das wegfallen. Dafür aber auch ihre Miete. Dann muss Sie im Moment nur Haushalt und Wäsche für 2 machen. Ich würde in einem gemeinsamen Haushalt natürlich auch meinen Teil beitragen, aber da ich Vollzeit und sie Teilzeit arbeitet befürchtet sie, dass mehr bei ihr hängen bleiben würde.

Ich finde auch, dass man sein Leben nicht von Kindern in diesem Alter bestimmen lassen sollte. Klar soll man auch auf ihre Wünsche eingehen. Bei meiner Freundin habe ich aber den Eindruck, dass ihre Tochter die Chefin ist.

Das Thema zu diskutieren ist ja unser großes Problem. Seit über einem Jahr versuche ich immer wieder das Thema anzusprechen und bekomme nur zu hören, dass ihre Tochter es nicht will und alle Patchworkbeziehungen scheitern würden. Ausserdem fühlt sie sich unter Druck gesetzt, was ich aber auch irgendwie verstehen kann. Ich hatte sie nach einem realistischen Zeithorizont gefragt und sie meinte ich müsse wohl noch deutlich länger als 2 Jahre warten und solle nicht so ungeduldig sein. Bei einer Beratungsstelle versuchen wir schon seit Januar einen Termin zu bekommen, aber meine Freundin will nur von einer Frau beraten werden und das macht es nicht einfacher.

@annalina
Die Präsenz des Vaters ist für mich nicht das Problem. Ich kann es nicht ertragen, dass er im Bett meiner Freundin schläft, wenn er da ist (jedes Wochenende). Er wohnt etwa 1 Stunde von uns entfernt und seine Tochter war dieses Jahr noch kein einziges Mal mit ihm in seiner Wohnung. Er ist immer nur in der Wohnung meiner Freundin. Da sollte es doch wenigstens ab und zu auch noch andere Lösungen geben.
Ich will ihn auch absolut nicht als Vater verdrängen.

Ich leide schon eine ganze Weile unter der Situation. Und ich habe den Eindruck, dass meine Freundin das nicht versteht.

Der einzige Kompromiss, den sie vorschlägt, ist dass wir ja in 2 neben- oder übereinander liegenden Wohnungen wohnen könnten. Das ist aber schwer realisierbar, wenn es vielleicht auch besser wäre als jetzt. Noch dazu renoviere ich gerade ein Reihenhaus, in dem Platz für uns alle wäre.
Aber zusammen einziehen kann sie sich die nächsten 2 Jahre wohl nicht vorstellen. Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass ich noch warte, bis meine Tochter 13 oder noch älter ist und weder ich noch sie je eine Familie (wenn auch Patchwork) gehabt hätten.

Irgendwie frage ich mich, ob sie wirklich die Frau fürs Leben ist.

Viele Grüße
Han Solo
 
Da verstehe ich Dich vollkommen!
Auch das Problem mit dem Vater ist mir klar. Ich würde ihn auch akzeptieren, aber eben nicht so "hautnah". Hat er denn keine Freundin? Wie steht sie dazu?

2 Jahre sind zu lange. Wie organisiert Ihr es denn momentan? Trefft Ihr Euch mal ein ganzes Wochenende lang mit beiden Mädchen? Ward Ihr mal alle 4 im Urlaub?
Ich würde die Beratung mal in Ruhe abwarten. Vielleicht zeigt sich im Gespräch ja, warum Deine Freundin ihre Tochter so viel entscheiden lässt. Sie könnte ihre Meinung ja ändern, wenn sie von funktionierenden Patchworks erfährt.
Der Freund meiner Freundin ist zu ihr gezogen, als ihre Kinder 8 (Zwillinge) und 10 waren. Er hatte es so schwer, weil sie ihm nicht geholfen hatte. Die Mädchen wollten nicht neben ihm sitzen, nicht mit ihm reden.....Er wurde dann auch Vater und sein Sohn war viel mit ihm zusammen, aber die Mädchen meiner Freundin fanden weder zum Bruder noch zum neuen Partner der Mutter Zugang. Sie sträubten sich. Meiner Meinung nach war meine Freundin nicht konsequent. Sie hat sich von ihren Mädchen dominieren lassen.
Bei mir hat`s funktioniert. Meine Tochter akzeptierte meinen Mann sofort. Ich hatte einfach gesagt: " Mit ihm sind wir nun eine neue Familie und ich freue mich darauf. Klar werden wir irgendwann auch Probleme haben, wie alle Familien. Bitte lasst uns dann sofort alles offen ansprechen!" In der ersten Zeit haben wir nach dem Abendessen lange zusammengesessen und aus unserem Leben erzählt. Mein Mann erzählte von seinen Eltern und seiner Kindheit. Manchmal haben wir auch gegrillt und mein Mann hat am Feuer Gitarre gespielt und gesungen. Es war meiner Meinung nach wichtig, gleich zu Anfang so viel wie möglich voneinander zu erfahren.
Der Freund meiner Freundin schlägt sich nach 8 Jahren immer noch tapfer, ich bewundere ihn, aber es ist hart. Ein paar Patchworks kenne ich, aber nur die meiner Freundin ist problematisch und trotzdem zieht das Paar es durch. Wer sich liebt, hat doch das Recht auf ein gemeinsames Leben. Das werden die Kinder früher oder später merken.
 
Deine Probleme kann ich gut verstehen (ich misch mich da auch mal ein), da wir selbst eine Patchwork Familie im weitesten Sinne sind.
Dien Wunsch des Zusammenlebens ist nicht egoistisch, sondern verständlich! Jedoch sind die Probleme hierbei nicht zu unterschätzen. Wenn sich das Mädchen penetrant dagegenstellt, kann Euer Zusammenleben auch mit einem Spießrutenlauf verglichen werden.
Ich verstehe noch nicht, warum der Vater bei Deiner Freundin nächtigt?! Kann er das Frl. nicht zu sich holen? Was spräche denn dagegen? Dann hat das Mädchen seine Freiheit und kann Eure Beziehung eventuell eher tollerieren...
Der Vater soll ihr ja nicht verloren gehen, aber Du Deiner Freundin auch nicht.
Fragt sie doch einmal, was in 6 Jahren sein wird.... Möchte sie dann immernoch bei ihrer Mutter wohnen oder führt sie dann ihr eigenes Leben? Hat Deine Freundin nicht auch das Recht glücklich zu werden? Warum will sie denn Euch das Glück nicht gönnen?
Als Übergangslösung halte ich es für notwendig, wenn ihr das Töchterchen davon überzeugen könntet, dass ihr das Wochenende gemeinsam verbringen möchtet. Wenn man Eltern ist, hat man viele Verpflichtungen, jedoch auch das Recht, sich wohlzufühlen....
Wenn das Töchterchen dann entscheidet, dass sie lieber das Wochenende bei ihrem Vater verbringt, dann sei es ihr gegönnt. Immerhin muss sie sich ja an diesem Punkt auch einmal unterordnen.
Es bedarf hierbei jedoch enorme Standhaftigkeit von Euch Turteltäubchen.
... könnt Ihr nicht einmal den leiblichen Vater miteinbeziehen? Hat dieser auch schon eine andere Partnerin??? Das Problem wird dann auch auf ihn zukommen....

Gruß EWG
 
Hallo zusammen,

tut echt gut auch andere Meinungen zu hören.

Der Ex-Mann meiner Freundin wohnt ca. 1 Stunde von uns weg. Ich bin der Meinung, dass man es schon realisieren könnte, dass die Tochter ab un zu ein Wochenende bei ihm verbringt. Er kommt aber jedes Wochenende nur für eine Übernachtung zu meiner Freundin. Meine Freundin meint, es ist besser, wenn ihre Tochter ihren Vater jedes Wochenende nur 1 Tag sieht. Ich habe nichts gegen ihn, aber ich möchte nicht im gleichen Bett schlafen, in dem auch er immer nächtigt. Er könnte doch auch auf einem Gästebett im Zimmer der Tochter schlafen.
Meine Tochter ist von Sonntagabend bis Donnerstagmorgen bei mir und geht dann nach der Schule zu ihrer Mutter. Die arbeitet jedes 2.WE und so wechseln wir uns ab.
Meine Freundin und ich haben also meist kein WE für uns aber oft wenigstens einen Abend. Ein ganzes WE wäre meiner Meinung nach schon besser.

Seit wir zusammen sind hatte der Ex-Mann meiner Freundin so 4-5 Freundinnen. Bisher hat er aber erst 1mal eine mitgebracht. Mit einer anderen hat er einen 1jährigen Sohn, zu dem er aber keinen Kontakt hat, weil er ihn nicht wollte. Die Tochter meiner Freundin will ihren Halbbruder übrigens auch nicht kennenlernen. Ich finde das schon etwas seltsam.

Leider turteln wir im Moment nicht mehr so viel. Ich habe den Eindruck, dass meine Freundin lieber die Wünsche ihrer Tochter zu 100% erfüllt, als mir ein wenig entgegenzukommen.

Die Ursache unserer Probleme ist meiner Meinung nach die Ablehnung ihrer Tochter gegen meine Tochter und mich. Die ist mal besser und mal schlimmer aber hat ihren Ursprung vermutlich in Ängsten vor Veränderung und teilen müssen. Wenn wir ihr diese Ängste nehmen könnten, kämen wir wahrscheinlich viel besser miteinander aus. Meine Freundin bekämpft aber lieber die Symptome. Sie distanziert sich von mir und meiner Tochter, damit ihre nicht zickt, und wir machen höchstens alle 2 Wochen einmal etwas zu viert. Ich bin der Meinung, dass damit alles schlimmer wurde. Klar braucht jedes Kind auch Zeit nur mit seinem Elternteil, aber das kann man doch auch einrichten.

Sie hat ihrer Tochter schon gesagt, dass sie auch noch jemanden braucht, wenn ihre Tochter mal ausgezogen ist. Aber bis dahin soll ich wohl noch warten.

Im Urlaub waren wir auch schon 3* zusammen. Problematisch ist es, wenn die Mädels bei der Urlaubsplanung mitreden dürfen. Dann will jede dahin, wo sie früher schon immer war. Dann fallen diese Ziele halt künftig weg.

In 2 Wochen haben wir jetzt einen Termin bei einer Beratungsstelle. Ich hoffe, dass es uns weiter bringt. Das soll euch aber nicht daran hindern, weitere Antworten zu schreiben. Ich freue mich über jede Meinung!

Viele Grüße
Han Solo
 
Hallo,

ich verstehe, dass du mit der momentanen Situation nicht zufrieden bist.

Aber letztendlich gibt es nur zwei Möglichkeiten,
entweder, du akzeptierst es, wie es zur Zeit ist oder
du änderst es, indem du dich von deiner Freundin trennst.

Andere Menschen kannst du jedoch nicht ändern.

Sabine
 
Hallo Sabine,

ich will ja meine Freundin gar nicht ändern. Sie hat so viele wundervolle Seiten, die ich an ihr schätze, dass ich die hier gar nicht alle aufzählen könnte.
Es ist mir klar, dass man Menschen nicht ändern kann. Man kann nur lernen, miteinander klar zu kommen und sich zu tolerieren. Aber das setzt beiderseitiges Entgegenkommen voraus. Aus meiner Sicht bewegt sie sich, wenn es um die Durchsetzung des Willens ihrer Tochter geht um keinen Zentimeter. Damit habe ich ein Problem.

Ich würde gerne mit ihr zusammen unsere Probleme aufarbeiten. Aber ich habe den Eindruck dass entweder Sie dazu nicht bereit ist, oder aber ich das Thema total falsch angegangen bin (ich kann nämlich schon ziemlich schwierig und empfindlich sein und ich kritisiere sie zu oft, wenn mir was nicht passt) oder vielleicht beides zusammen.

Wenn wir es nicht schaffen, aufeinander zuzugehen, werden wir uns aber wohl trotz unserer tiefen Verbundenheit trennen müssen. Denn so kann es nicht mehr weitergehen.

Viele Grüße
Claus
 
Hallo Claus,

du schreibst sehr lieb über deine Freundin und hast sie auch sehr lieb.

Um so mehr kann ich verstehen, wie sehr dich die Situation belastet,
weil du sehr gern mit ihr und den Kindern eine Familie sein möchtest.

Vielleicht bringt euch ja euer Termin bei der Beratungsstelle in dieser Hinsicht weiter.

Ich wünsche dir/euch viel Glück.

Liebe Grüße von Sabine
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 1) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben