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Patchwork /finanzielle Regelung

Du hast dich freiwillig in diese Situation begeben. Warum auch immer.

Tja, du siehst es als Beziehung mit "all in", während er nur die
Du hast dich freiwillig in diese Situation begeben. Warum auch immer.

Tja, du siehst es als Beziehung mit "all in", während er nur die Vorteile ausnutzt. Da bist du aber auch selber schuld, wenn du das mit dir machen lässt und keine Forderungen stellst. Ich bin auch schon 55, aber niemals hätte ich einem Partner den kompletten Haushalt gemacht, wieso hast du dich darauf eingelassen?

Da ist es mit dem "wir" anscheinend schnell vorbei bei ihm.

Ich weiß, ich habe mich ganz alleine in diese Situation begeben. Vielleicht da ich weiß, dass ich jederzeit zurück könnte.
Mir tat einfach die Gesamtsituation sehr leid und natürlich hatte ich mir das anders vorgestellt.
Ich sah und sehe uns als Familie, bin wirklich in jeder Hinsicht für die Kinder da.
Ich weiß, oder besser gesagt, dachte ich es mir, dass es mir gegenüber nicht fair läuft und wären seine beiden nicht, wäre ich vielleicht schon weg.
Er ist der Meinung, dass ich - statt Miete- die Einkäufe übernehme.
Aber seine Frau musste dies ja auch nicht.
Mir tut das Lesen der Antworten hier gerade richtig gut.
Ich glaube, die italienische Erziehung meiner Eltern hat mir nicht gut getan - so sehr familienbezogen, dass ich Tomaten auf den Augen habe.
 
Du hast auch gewußt, was du dafür aufgibst und auf was du dich einlässt und hast es freiwillig getan.
Und du hast es nicht aus Mitleid getan, sondern weil du ihn liebst und bei ihm sein willst.

Ich finde es gut von dir, das du trotzdem deinen Teil beisteuerst und dich nicht von ihm abhängig machst.
Nachdem man sich eingelebt hat, und auch der Alltag Einzug hält, beginnt man sich schon den ein oder anderen Gedanken zu machen. Über, was wäre wenn und die Fakten durchdenkst.
Da er selbst nicht zur Miete wohnt, musst du dir keine Gedanken machen, dass du dort mietfrei wohnst. Denn du bist ja nicht seine WG Mitbewohnerin. Und solange du nicht im Grundbuch stehst, dafür aber den Haushalt und andere Kosten mitfinanzierst, hält sich die Waage.

Was mich aber auch stören würde, das er sich den Sportwagen holt und du aber selbst sehen musst wie du mobil bleibst. Den Sportwagen kann er sich ja kaufen, ist ja von seinem Geld, aber ich würde von ihm etwas mehr Unterstützung fordern.

Wie ist der Stand mit seiner Frau?
Läuft die Scheidung wenigstens schon?
Zahlt sie ihm Unterhalt für mind. 1 Kind?
Hast du mal mit ihm über das was dich beschäftigt geredet?

Oder bist du eher der Typ Frau, die ja nicht will das man ihr nachsagt, das du dich "aushalten" lässt und deshalb jeden Cent gibat und gibst und gibst und nichts sagt, weil du nicht falsch verstanden werden willst?
Ich weiß gerade nicht, ob ich richtig und überschaubar antworte, ich kenne mich hier noch nicht aus.
Scheidung soll im Dezember geregelt werden. Ist etwas schwieriger, da nicht Deutsch und nicht in D geheiratet.
Ja, ich habe mich freiwillig in die Situation begeben, jedoch wirklich für die Kinder. Ich wäre sonst nicht zu ihm gezogen.
Er bat mich darum, als er mit den beiden alleine da stand.
Ich wollte helfen und habe nicht an mich gedacht
 
Als erste Massnahme würde ich für den Todesfall ein Wohnrecht einfordern, für mindestens ein Jahr. Mietfrei. Das lässt sich unkompliziert beim Notar regeln. So viel solltest du ihm wert sein.

Warum du die Einkäufe komplett bezahlst, ist mir ein Rätsel. Da würde ich ihm monatlich oder wöchentlich eine Rechnung präsentieren.

Hallo 🙂
Er ist der Meinung, dass ich die Einkäufe für uns fünf bezahle und dafür keine Miete.
Als er mich bat zu ihm zu ziehen (ging wg der Ausgangssituation alles sehr schnell), habe ich den finanziellen Aspekt angesprochen.
Er antwortete, uns wird es nicht schlecht gehen, ich verdiene genug...
Deshalb hatte ich eine andere Vorstellung.
 
Es ist klasse, dass du dich um die Kinder kümmerst, das muss mal gesagt werden!
(Vielleicht bekommst du nach der Scheidung ja einen Heiratsantrag. 😉)
 
Es ist klasse, dass du dich um die Kinder kümmerst, das muss mal gesagt werden!

Sie sind der Hauptgrund, warum ich nochmal mit ihm sprechen möchte. Auch wenn ich mich entscheiden sollte zurück zu gehen, warte ich bis sie auf der richtigen Bahn sind. Die große holt gerade sogar ihr Abi nach, und sie sagt immer, dass sie das mir zu verdanken habe. Der Junge sagt, wenn ich irgendwann ausziehen sollte, würde er mit mir gehen.
Ich kann sie gerade nicht alleine lassen. Natürlich sind auch Gefühle für den Vater da, aber wären die beiden nicht da, würde ich nur mit dem Kopf entscheiden.
 
Wieso verzögert sich die Scheidung, nur weil die Ehefrau ins Ausland abgehauen ist? Maßgeblich ist mindestens ein Trennungsjahr und das die Ehe zerrüttet ist. Da sie im Ausland lebt und er eine neue Partnerin hat, ist die Ehe offensichtlich zerrüttet. Eine Zustimmung der Ehefrau braucht er nicht, er könnte das mit der Scheidung also einfach durchziehen.

Anschließend könntet ihr nach Dänemark fahren und am gleichen Tag verheiratet zurückkehren. Damit hättest du einen Anspruch auf Ausgleich für das Zurückstecken.

Auf mich wirkt es jetzt eher so, als ob ihm eine Scheidung zu teuer ist und das aktuelle Arrangement ist für ihn ja sehr bequem.

Die Scheidung zögert sich hin, da beide nicht Deutsch sind und nicht in D geheiratet haben.
 
War er denn einverstanden das du hinter dir alle Brücken abbrichst und mit Sack und Pack bei ihm einziehst?
Habt ihr das gemeinsam entschieden und was wurde damals vereinbart? Wohnung, Miete. Haushalt, Beruf... etc.?

Wenn ihr das zusammen so entschieden habt und er das auch so wollte, dann verstehe ich diese Schieflage nicht. Ihr müsst über das Finanzielle reden, denn gerade hier gibt es das größe Konfliktpotential in eurer Beziehung.

Er lebt wie ein Jungeselle gönnt sich einen Sportwagen und du machst die Haushälterin.
Und glaube nicht das er realisiert was du alles tust, vermutlich will er es auch gar nicht sehen und solange du schweigst, wird sich nichts ändern.

Er bat mich darum zu ihm zu ziehen, als die Kinder von einem auf den anderen Tag bei ihm waren.
Da alles sehr schnell ging, sprach ich den finanziellen Aspekt nur kurz an: Ich solle mir keine Sorgen machen, er verdiene genug.
Stimmt ja auch, nur habe ich rein gar nichts davon...
 

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