das Gefühl
Aktives Mitglied
Hi Du,
also zunächst einmal: ich bin Raucher. Wenn ich Besuch habe, der schwanger oder krank ist, oder wenn Kinder dabei sind, gehe ich ins Nebenzimmer (Fenster offen) oder rauche gar nicht. Bei Freunden, die Nichtraucher sind verhält es sich anders. Wenn sie gar nicht damit klarkommen würden, würde ich ihnen von Besuchen bei mir abraten.
Was mir allerdings immer etwas aufstößt ist diese Hysterie. Ich finde es wirklich schön, dass heute nicht mehr jeder überall rauchen kann. Ich stamme aus einer Generation, die sich selbst noch im Taxi oder der Tram eine Zigarette anzünden konnte. Sicherlich hat dieses überall und immer rauchen auch zu Schäden der Nichtraucher geführt, aber...
ich bin vermutlich 10.000.000 mal mehr Rauch ausgesetzt als Du und lebe immer noch. Dauerkonsum macht krank, aber auch dieses nicht immer. Menschen wie Helmut Schmidt oder auch mein Opa sind weit über 90 geworden. Und das sind aktive Raucher und nicht wie Du einmal im Monat 2 Stunden Rauch ausgesetzt (wobei ich vermute, dass auch dort gelüftet wird).
Gut, mit dem Schicksal lässt sich nicht spielen, aber man kann auch hysterisch reagieren. Damit meine ich die Angst Dinge emotional hochzuspielen, die Dir dann wiederum eher schaden als eine Stunde Besuch.
Du darfst heute kein Fleisch mehr essen, kein Deo verwenden, nicht bei Feinstaub rausgehen, Kleidung enthält Gifte, ins Krankenhaus darf man schon gar nicht, wer Auto fährt ist eh bald tot, wer sich nach dem Reinkommen die Hände nicht desinfiziert, ...Askese als Bedrohung!😉
Vielleicht hilft es Dir ja auch, die Dinge nüchterner zu betrachten, denn Du schreibst von der Lebensfreude der Familie Deines Partners. Und zur Lebensfreude gehört auch Toleranz und eben auch Genuss ohne Reuegefühle.
Die heutigen Menschen, die immer älter geworden sind/werden haben auch immenses Passivrauchen überstanden. Mein Vater ist über 80 und hat das Rauchen meiner Mutter auch ohne Schäden überlebt. ich will esnicht verharmlosen, aber Extreme in die andere Richtung sind psychisch auch nicht gesund.
Ich glaube, dieses ewig politisch Korrekte und diese Healthpanic gehen eher auf Kosten der Freude/des Miteinanders. Du kannst Dich von allen Menschen und Einflüssen fernhalten. Der Verlierer wirst dann eventuell Du sein.
Mir fällt auf, dass Menschen, die sich da so energisch geben, häufig die sind, die am meisten Probleme mit ihren Mitmenschen haben. Häufig ist dann auch noch eine Keimphobie oder Ähnliches vorhanden. Aber ich möchte hier nichts unterstellen. Es ist meine Wahrnehmung.
Menschen, die wirklich durch den Rauch Probleme bekommen, müssen ihn dann auch konsequent meiden, da habe ich selbstverständlich Verständnis. Wenn es bei Dir so ist, ok. dann meide sie oder rede eben, aber ist es denn auch wirklich so oder sind da nicht mehr Ängste im Spiel?
Deine Millieuwertung mag intellektuell für Dich stimmig sein, aber so ohne Gefühl, wahren Respekt und Anstand?
Ich verstehe die Eltern Deines Partners gut, wenn sie Deinen Wunsch so nicht akzeptieren werden. Ich würde es nicht. Meine Wohnung, mein Leben.
Gut, sollte ich das mit Deinen Asthmaanfällen unterbewertet haben, tut es mir natürlich Leid. Aber Du schriebst nicht, dass Du seit den Besuchen wieder Anfälle hast. Es ging mehr um ein generelles Gefühl des Unwohlseins. Und da traue ich Deiner Wahrnehmung nicht (sorry).
Ich rauche bei mir! Das ist meine Wohnung.
LG
also zunächst einmal: ich bin Raucher. Wenn ich Besuch habe, der schwanger oder krank ist, oder wenn Kinder dabei sind, gehe ich ins Nebenzimmer (Fenster offen) oder rauche gar nicht. Bei Freunden, die Nichtraucher sind verhält es sich anders. Wenn sie gar nicht damit klarkommen würden, würde ich ihnen von Besuchen bei mir abraten.
Was mir allerdings immer etwas aufstößt ist diese Hysterie. Ich finde es wirklich schön, dass heute nicht mehr jeder überall rauchen kann. Ich stamme aus einer Generation, die sich selbst noch im Taxi oder der Tram eine Zigarette anzünden konnte. Sicherlich hat dieses überall und immer rauchen auch zu Schäden der Nichtraucher geführt, aber...
ich bin vermutlich 10.000.000 mal mehr Rauch ausgesetzt als Du und lebe immer noch. Dauerkonsum macht krank, aber auch dieses nicht immer. Menschen wie Helmut Schmidt oder auch mein Opa sind weit über 90 geworden. Und das sind aktive Raucher und nicht wie Du einmal im Monat 2 Stunden Rauch ausgesetzt (wobei ich vermute, dass auch dort gelüftet wird).
Gut, mit dem Schicksal lässt sich nicht spielen, aber man kann auch hysterisch reagieren. Damit meine ich die Angst Dinge emotional hochzuspielen, die Dir dann wiederum eher schaden als eine Stunde Besuch.
Du darfst heute kein Fleisch mehr essen, kein Deo verwenden, nicht bei Feinstaub rausgehen, Kleidung enthält Gifte, ins Krankenhaus darf man schon gar nicht, wer Auto fährt ist eh bald tot, wer sich nach dem Reinkommen die Hände nicht desinfiziert, ...Askese als Bedrohung!😉
Vielleicht hilft es Dir ja auch, die Dinge nüchterner zu betrachten, denn Du schreibst von der Lebensfreude der Familie Deines Partners. Und zur Lebensfreude gehört auch Toleranz und eben auch Genuss ohne Reuegefühle.
Die heutigen Menschen, die immer älter geworden sind/werden haben auch immenses Passivrauchen überstanden. Mein Vater ist über 80 und hat das Rauchen meiner Mutter auch ohne Schäden überlebt. ich will esnicht verharmlosen, aber Extreme in die andere Richtung sind psychisch auch nicht gesund.
Ich glaube, dieses ewig politisch Korrekte und diese Healthpanic gehen eher auf Kosten der Freude/des Miteinanders. Du kannst Dich von allen Menschen und Einflüssen fernhalten. Der Verlierer wirst dann eventuell Du sein.
Mir fällt auf, dass Menschen, die sich da so energisch geben, häufig die sind, die am meisten Probleme mit ihren Mitmenschen haben. Häufig ist dann auch noch eine Keimphobie oder Ähnliches vorhanden. Aber ich möchte hier nichts unterstellen. Es ist meine Wahrnehmung.
Menschen, die wirklich durch den Rauch Probleme bekommen, müssen ihn dann auch konsequent meiden, da habe ich selbstverständlich Verständnis. Wenn es bei Dir so ist, ok. dann meide sie oder rede eben, aber ist es denn auch wirklich so oder sind da nicht mehr Ängste im Spiel?
Deine Millieuwertung mag intellektuell für Dich stimmig sein, aber so ohne Gefühl, wahren Respekt und Anstand?
Ich verstehe die Eltern Deines Partners gut, wenn sie Deinen Wunsch so nicht akzeptieren werden. Ich würde es nicht. Meine Wohnung, mein Leben.
Gut, sollte ich das mit Deinen Asthmaanfällen unterbewertet haben, tut es mir natürlich Leid. Aber Du schriebst nicht, dass Du seit den Besuchen wieder Anfälle hast. Es ging mehr um ein generelles Gefühl des Unwohlseins. Und da traue ich Deiner Wahrnehmung nicht (sorry).
Ich rauche bei mir! Das ist meine Wohnung.
LG
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