Dess
Aktives Mitglied
Liebe Community ,
ich hoffe, dass ich es diesmal richtig machte, als ich ein neues "Thema" erstellte. Ich bin nämlich tatsächlich auch auf Partnersuche, und ich habe - neben dem Bedürfnis mit vielen Menschen zu kommunizieren ( bin ein wenig isoliert seit meiner Trennung…wir hatten eine intensive Beziehung…) - AUCH das Bedürfnis nach einem Partner. Ich suche einen Mann zwischen ungefähr 55 und 68 der sich auf eine Beziehung einlassen möchte. Also dessen Bindungsangst und Angst vor Verlust der Freiheit/Autonomie nicht allzu stark sind, und der einigermassen lernt ( wie ich ) mit den Altlasten umzugehen, und so neutral wie möglich einem neuen Menschen begegnen kann. Ich bin mir bewusst, dass das für Menschen meines Alters ( 1955) mit viel Lebenserfahrung sicherlich kein leichtes ist ( viele gebrannte "Kinder" sind unter uns…), aber ich denke, wenn die Bereitschaft existiert, "Beziehungsarbeit" zu machen wenn bei Dir oder mir alte Leichen aus dem Keller ins neue Haus spucken..man das versuchen sollte. Ich schreibe das nicht "nur" weil ich ( wie gesagt nach 36 Jahren intensivem täglichen Austausch über fast "alles" ( auch Banales..) mich daran gewöhnt habe, und heute entsprechende Schwierigkeiten mit oberflächlichen Wochenendbeziehungen, wo man den ersten Tag dazu verwenden muss, einander das Alleewesentlichste das in einem ( und des anderen) Leben geschah mitzuteilen, um sich dann so näher zu kommen.
Hiermit schreibe ich auch , was ich unter Nähe verstehe: nämlich ein täglicher Austausch ( ein Zusammenleben irgendwann…aber nicht in allzu weiter Ferne…), der nicht stundenlang sein muss, aber stetig. Ich möchte gerne wissen wie mein Partner sich fühlt ( in die Tiefe gehen), aber genauso interessiert es mir, was er am Tag machte, dachte, erlebte und so weiter. Ich denke, wenn die Chemie stimmt, die Wellenlänge auch noch und man sich nicht gerade körperlich abstösst, sollte man nicht jahrelang warten bis man ein Zusammenleben riskiert . Wir werden nicht jünger und das Angebot für Alternativen wird nicht weniger. Bei sooo viel Auswahl hat man vielleicht noch schnell mal das Gefühl ( wenn etwas beim potentiell neuen Partner nicht ideal ist..), dass man noch abwarten soll. Denn schliesslich ist man in der Regel mindestens einmal verheiratet oder "fest zusammen" gewesen, also ist Vorsicht geboten…so gibt es auch unter der wachsenden Anzahl Singles immer mehr auch solche, die sich von
Anfang an nicht verpflichten und/oder binden ..möglichst keine Verantwortung übernehmen wollen. Das Problem dabei ist aber leider, dass dann nie wirkliche Nähe und Vertrauen entstehen kann, so dass dann jede Beziehung tatsächlich überlegenster wird. Sich-Selbst-Erfüllende-Prophezeihung.
Als ich bin 59 Jahre alt, weiblich, bald geschieden und habe 2 erwachsene Kinder. Mit dem Sohn und seiner Freundin habe ich sehr schönen guten Kontakt, mit meiner Tochter, ihrem Ehemann und meinem Enkel leider
fast gar keinen. Ich arbeite auf einem sozialen Beruf stundenweise , und ich schreibe gerne Bücher. Ich bin
gesellig, aber auch zurückgezogen . Ich benötige Zeit für mich zum Reflektieren, brauche aber auch die
Geborgenheit einer ( intimen) Beziehung. Früher habe ich Körperkontakt ( familienbedingt) eher gemieden,
heute finde ich das wichtig. Sich auch mal zu umarmen, die halten und so. Gerne gehe ich mit meinem
Partner spazieren, geniesse gute essen mit einem Schluck Wein, schaue auch gern TV zusammen ( Nachrichten, Krimis und nostalgische Filme wie die "Buddenbrooks". Habe es gern gemütlich. Und ich lese sehr gerne allerlei Bücher. Auch Dokumentarfilme und TV-Diskussionen wie "Der Club" können spannend sein. Und ich lebe in der Schweiz, bin aber den Deutschen gegenüber gar nicht abgeneigt. Im Gegenteil. War während meiner Karriere als Diplomatentochter 4 Jahre in Köln, und ich Amerika besuchte ich lange die Deutsche Schule.
Ich hoffe, dass ich ein wenig ein Bild von mir geben könnte, und ich wäre dankbar um jede Antwort. Auch wenn jemand einen guten Tip hätte, wo ich auf die Suche gehen könnte, wäre ich Dankbar. In den Partnerbörsen "Gleichklang" , "Elitepartner" war ich schon und auf "Parship" bin ich noch. ich muss zwar zugeben , dass ich in den letzten beiden Jahren ( Trennung von Ex-Mann) nicht so häufig Platz und Energie hatte ( also nicht sehr sehr aktiv war) mich um neue Beziehung zu kümmern, doch einige Kontakte und Dates hatte ich doch schon. Trotzdem möchte ich es auch auf anderen Wegen versuchen. Im Mai plane ich sogar in eine persönliche-Beratung zu gehen, doch da das dann ziemlich teuer ist, wäre es nicht schlecht die "grosse Liebe" schon vorher zu treffen 🙂
Also was meint Ihr…bitte lasst Eure Fantasie walten, jeder Tip wird von mir sehr geschätzt, Desdemonaschall
ich hoffe, dass ich es diesmal richtig machte, als ich ein neues "Thema" erstellte. Ich bin nämlich tatsächlich auch auf Partnersuche, und ich habe - neben dem Bedürfnis mit vielen Menschen zu kommunizieren ( bin ein wenig isoliert seit meiner Trennung…wir hatten eine intensive Beziehung…) - AUCH das Bedürfnis nach einem Partner. Ich suche einen Mann zwischen ungefähr 55 und 68 der sich auf eine Beziehung einlassen möchte. Also dessen Bindungsangst und Angst vor Verlust der Freiheit/Autonomie nicht allzu stark sind, und der einigermassen lernt ( wie ich ) mit den Altlasten umzugehen, und so neutral wie möglich einem neuen Menschen begegnen kann. Ich bin mir bewusst, dass das für Menschen meines Alters ( 1955) mit viel Lebenserfahrung sicherlich kein leichtes ist ( viele gebrannte "Kinder" sind unter uns…), aber ich denke, wenn die Bereitschaft existiert, "Beziehungsarbeit" zu machen wenn bei Dir oder mir alte Leichen aus dem Keller ins neue Haus spucken..man das versuchen sollte. Ich schreibe das nicht "nur" weil ich ( wie gesagt nach 36 Jahren intensivem täglichen Austausch über fast "alles" ( auch Banales..) mich daran gewöhnt habe, und heute entsprechende Schwierigkeiten mit oberflächlichen Wochenendbeziehungen, wo man den ersten Tag dazu verwenden muss, einander das Alleewesentlichste das in einem ( und des anderen) Leben geschah mitzuteilen, um sich dann so näher zu kommen.
Hiermit schreibe ich auch , was ich unter Nähe verstehe: nämlich ein täglicher Austausch ( ein Zusammenleben irgendwann…aber nicht in allzu weiter Ferne…), der nicht stundenlang sein muss, aber stetig. Ich möchte gerne wissen wie mein Partner sich fühlt ( in die Tiefe gehen), aber genauso interessiert es mir, was er am Tag machte, dachte, erlebte und so weiter. Ich denke, wenn die Chemie stimmt, die Wellenlänge auch noch und man sich nicht gerade körperlich abstösst, sollte man nicht jahrelang warten bis man ein Zusammenleben riskiert . Wir werden nicht jünger und das Angebot für Alternativen wird nicht weniger. Bei sooo viel Auswahl hat man vielleicht noch schnell mal das Gefühl ( wenn etwas beim potentiell neuen Partner nicht ideal ist..), dass man noch abwarten soll. Denn schliesslich ist man in der Regel mindestens einmal verheiratet oder "fest zusammen" gewesen, also ist Vorsicht geboten…so gibt es auch unter der wachsenden Anzahl Singles immer mehr auch solche, die sich von
Anfang an nicht verpflichten und/oder binden ..möglichst keine Verantwortung übernehmen wollen. Das Problem dabei ist aber leider, dass dann nie wirkliche Nähe und Vertrauen entstehen kann, so dass dann jede Beziehung tatsächlich überlegenster wird. Sich-Selbst-Erfüllende-Prophezeihung.
Als ich bin 59 Jahre alt, weiblich, bald geschieden und habe 2 erwachsene Kinder. Mit dem Sohn und seiner Freundin habe ich sehr schönen guten Kontakt, mit meiner Tochter, ihrem Ehemann und meinem Enkel leider
fast gar keinen. Ich arbeite auf einem sozialen Beruf stundenweise , und ich schreibe gerne Bücher. Ich bin
gesellig, aber auch zurückgezogen . Ich benötige Zeit für mich zum Reflektieren, brauche aber auch die
Geborgenheit einer ( intimen) Beziehung. Früher habe ich Körperkontakt ( familienbedingt) eher gemieden,
heute finde ich das wichtig. Sich auch mal zu umarmen, die halten und so. Gerne gehe ich mit meinem
Partner spazieren, geniesse gute essen mit einem Schluck Wein, schaue auch gern TV zusammen ( Nachrichten, Krimis und nostalgische Filme wie die "Buddenbrooks". Habe es gern gemütlich. Und ich lese sehr gerne allerlei Bücher. Auch Dokumentarfilme und TV-Diskussionen wie "Der Club" können spannend sein. Und ich lebe in der Schweiz, bin aber den Deutschen gegenüber gar nicht abgeneigt. Im Gegenteil. War während meiner Karriere als Diplomatentochter 4 Jahre in Köln, und ich Amerika besuchte ich lange die Deutsche Schule.
Ich hoffe, dass ich ein wenig ein Bild von mir geben könnte, und ich wäre dankbar um jede Antwort. Auch wenn jemand einen guten Tip hätte, wo ich auf die Suche gehen könnte, wäre ich Dankbar. In den Partnerbörsen "Gleichklang" , "Elitepartner" war ich schon und auf "Parship" bin ich noch. ich muss zwar zugeben , dass ich in den letzten beiden Jahren ( Trennung von Ex-Mann) nicht so häufig Platz und Energie hatte ( also nicht sehr sehr aktiv war) mich um neue Beziehung zu kümmern, doch einige Kontakte und Dates hatte ich doch schon. Trotzdem möchte ich es auch auf anderen Wegen versuchen. Im Mai plane ich sogar in eine persönliche-Beratung zu gehen, doch da das dann ziemlich teuer ist, wäre es nicht schlecht die "grosse Liebe" schon vorher zu treffen 🙂
Also was meint Ihr…bitte lasst Eure Fantasie walten, jeder Tip wird von mir sehr geschätzt, Desdemonaschall