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Partnerin will keine Intimität mehr

Sie sieht selbst keine Lösung und möchte von mir einfach Zeit haben
Und , wenn du es damit mal versuchst?

Lass sie mal komplett in Ruhe, setzt einen Zeitraum fest, wo es keinen Sex geben darf.
Egal wie sehr jemand von euch möchte ( also wahrscheinlich eher du...).
Macht trotzdem Sachen zusammen, seid euch nahe.
Verwöhne ihren Körper mit Massagen, z.B., ohne dass du dir Hoffnung auf mehr machst und sie sich unter Druck gesetzt fühlt.

Ein Versuch wäre es wert.
 
Er gibt sich selber einen abwertenden Namen..
Er wirkt auch nicht in seinen Beiträgen selbstbewusst.
Er redet sich die Beziehung rosarot.
Er rennt ihr hinterher anstatt mehr an sich selber und sein Leben zu denken.
 
Im Prinzip gibst Du Dir die Antwort schon selber-die hormonell bedingte Libido ist unten.Ich kenne das Problem nur zu gut aus eigener Erfahrung, da ich kein Testosteron mehr produzieren kann. Deine Frau ist vielleicht gehemmt zu geben, weil sie nicht empfangen möchte-dieses Problem solltet ihr besprechen.bei mir ist es z-B. so-ich gebe wirklich gerne in einer Partnerschaft, ich liebe es meine Partnerin z.b. manuell, mit Spielzeug oder oral zu befriedigen, aber es ist ein graus für mich wenn ich stimuliert werde, da diese Reitzung einfach unangenehm ohne Hormone ist. Es ist mehr ein restliches reagieren der noch vorhandenen Nervenenden, es ist wie soll ich es sagen-stelle Dir als Mann vor, du hast jetzt (erinnere dich an die Jugendzeit) 6-7 mal hintereinander einen Orgasmus gehabt, es wird von mal zu mal unangenehmer. Ohne Hormone ist das der Dauerzustand-da der natürliche Trieb fehlt, es muß immer die reibung von außen erfolgen und es ist wie wenn man permanent überreizt ist, wie nach einem , bzw.mehreren Höhepunkten.So kannst du Dir das gefühl bei deiner frau vorstellen. Redet ohne falsche Scham darüber und mache ihr klar das Du sie liebst und das Du es Dir herbeisehnen würdest, wenn sie Dich z.B. manuell stimulliert und das Du sie nicht bedrängst. Glaube mir, wenn die Hormone unten sind, kann die Liebe noch so groß sein, aber wenn derjenige dessen Hormone fehlen , stimulliert wird-dann ist das keinerlei Vergnügen sondern einfach furchtbar vom Gefühl!

Muss die Person selbst in Angriff nehmen.
 
okay ich habe das Gefühl, dass ich mich nicht klar genug ausgedrückt habe. Sie hat aufgrund des Verdachts einer gynäkologischen Erkrankung die Pille genommen, das ganze zwei mal mit zwei verschiedenen Präparaten. Seit aber einem Jahr hat sie die Pille abgesetzt, also sie nimmt sie nicht mehr.

Wir haben sehr oft darüber geredet und sie meinte auch zuletzt, dass es für sie in der Wahrnehmung ein wenig besser wurde, aber ich es jedes mal wieder „kaputt gemacht“ habe (meine Wortwahl, nicht ihre), indem ich ungeduldig wurde und sie gedrängt habe bzw konfrontiert habe mit Berührung. Ich habe dann jedes Mal wieder eine Grenze überschritten für sie.
Sie hat kein Vertrauen was Berührung angeht. Sie denkt bei allem, dass ich gleich auf GV hinausmöchte. Absprachen, dass ich die Berührung nicht weiterführen möchte, sondern die reine Berührung wieder normalisieren möchte, habe ich gebrochen aufgrund von steigender Frostration und Ungeduld.

Außerdem noch zu ihrer Vergangenheit:
- sie hatte früher schon Phasen von sexueller Unlust, die aber nur über wenige wochen bis monate gingen. ihr damaliger partner hatte dies einfach akzeptiert und kein druck gemacht, so wurde es dann von alleine wieder besser
- sie wurde in der vergangenheit naja nicht wirklich missbraucht, aber sie hat es nicht geschafft nein zu sagen und hat somit sex dann immer als etwas gesehen was sie geben muss und nciht, was etwas schönes ist
- für sie ist sex deshalb auch nicht etwas voller nähe und liebe, sondern reine lust. für sie ist liebe, was sie im alltag für uns tut und macht

wie gesagt, für mich kommt eine Trennung nicht in Frage. Sie ist meine Traumfrau in jeglicher anderer Hinsicht und wir beide lieben uns wirklich sehr, das weiß ich. es ist „nur“ dieses eine Thema und ich möchte ihr gerne helfen. Dementsprechend keine offene Beziehung, keine Trennung, kein ich werde das nciht (alleine) schaffen, etc. Ich bitte um konstruktive Hilfe mit Vorschlägen und Empathie.

Danke 🙂
Lieber Breitmaulfrosch,
du hast dir deine Antworten alle selbst gegeben. Belass es dabei. Ihr liebt euch und wollt zusammen bleiben. Sie will keinen Sex, du schon, aber du willst aus Liebe zu ihr darauf verzichten. Dann tu das so gut es geht. Stell dich einfach darauf ein mit ihr keinen Sex zu haben. Halte sie künftig nur noch im Arm und lass sie dich berühren und streicheln wenn sie es mag. Es muss von ihr kommen! Erwidere es nicht.
Ob du das auf Dauer kannst und willst, musst du entscheiden. Optionen wären dann Trennung und/oder Sex mit einer anderen Frau.
 
Hallo Leute,

ich wende mich an euch, da ich langsam an Ende bin und einen Rat brauche.
Meine Partnerin und ich sind seit 3,5 Jahren zusammen, größtenteils auch harmonisch. Wir streiten kaum mehr und leben grundsätzlich eine tolle Beziehung. Ich [COLOR=revert-layer] liebe[/COLOR] sie wirklich sehr und sie mich auch, das weiß ich.

Leider aber haben wir seit knapp 2,5 Jahren ein kaputtes Intimleben. Wir haben ca 1-2 mal im Jahr Sex. Das kommt aber nicht von irgendwo, sondern weil ich ihr vertrauen zerstört und sie massiv unter Druck gesetzt habe.

Vor ca 3 Jahren hatten wir ein tolles und häufiges Sexleben, dann hat sie angefangen die Pille zu nehmen. Daraufhin hat ihre Libido einen riesigen Knick gemacht und ich habe es nicht verstanden. Mein Unverständnis zur Situation ist dann oft in Streit eskaliert und so wurde auch ihre Libido immer weniger. Ich habe versucht alles besser zu machen, aber es eher verschlimmbessert und dazu ist meine Ungeduld gekommen. So ging es bis heute. Ich habe ihr damals viel an den Kopf geworfen und verstehe, dass sie sich maximal zurückgezogen hat. Jetzt seit einem Jahr und Gesprächen, bei denen ich viel eingesehen und verstanden habe, gebe ich mir größte Mühe. Aber auch ich habe Bedürfnisse, aber werde nur noch abgewiesen. Jeder Annäherungsversuch wird abgeblockt. Jedes Gespräch darüber hat das selbe Ende, nämlich dass sie nicht weiß, was ich ändern kann/soll/muss und sie nicht weiß was sie will. Sie weiß nur, dass sie sich maximalst unwohl fühlt sobald ich sie an intimen Bereichen berühre oder sie auch nur die Ahnung hat, dass ich gerne mehr würde. Ich habe auch bereits wochenlang sie nicht berührt und ihr vollkommen ihre Ruhe gelassen, aber es ändert sich nichts mehr. Sie weigert sich ebenfalls in Paartherapie zu gehen oder dass wir uns sonst irgendwelche Hilfe holen. Sie sieht, dass die Intimität für den Rest der Beziehung wohl eher vorbei ist und sie damit leben könne. Arbeiten daran mit mir möchte sie aber nicht. Sie hat damals außerdem oft das Gefühl von mir vermittelt bekommen, dass sie einen „Knacks“ hat wegen der Intimität.

Ich will ihr um Gotteswillen keine Schuld an dem Ist-Zustand geben, an dem bin nur ich Schuld. Aber ich möchte, dass ihr versteht, was passiert ist.
Letztlich liegt es nur an mir die Situation zu lösen, denn nur ich bin bereit dafür noch zu investieren. Und ja mir ist es das Wert und ja ansonsten ist unsere Beziehung toll.
Ich bin bereit auch weitere 3 Jahre auf Intimität zu verzichten, weil ich sie wirklich liebe, aber eine Beziehung vollkommen ohne Intimität… ich glaube nicht, dass ich nicht daran zerbrechen würde…

Und noch paar Nebenfakten:
Wir küssen uns (nicht leidenschaftlich, aber wir tun es), sie kuschelt mich liebend gern, sie fasst mir auch in die Hose (ohne sexuellen Hintergedanken) und [COLOR=revert-layer] liebt[/COLOR] es an mir zu riechen. Also grundsätzlich ist Körperkontakt nicht das Problem, nur alles was in Richtung Sex geht…

Könnt ihr mir Helfen? Und bitte keine Schuldzuweisungen, ich bin mir bewusst, was ich ihr angetan habe und wir haben das mehrfach besprochen. Ich würde nur gerne beitragen zur Lösung und nehme dafür auch einen langen Weg auf mich!

Danke 🙂
Das Problem ist, dass sich bei deiner Partnerin über die Jahre eine tiefe körperliche Abwehrreaktion manifestiert hat. Man nennt das oft eine sexuelle Aversion: Ihr Körper schaltet sofort auf Alarm, sobald er eine sexuelle Intention wittert, weil Sex für sie mit Druck, Streit und dem Gefühl verknüpft ist, nicht „richtig“ zu sein. Das kriegt man leider nicht mit ein paar Wochen „in Ruhe lassen“ weg, weil sie unterbewusst ständig scannt, ob hinter deiner nächsten Berührung doch wieder eine Erwartung steckt. Dass sie eine Paartherapie ablehnt und sagt, sie könne mit dem Zustand leben, ist eigentlich das kritischste Signal. Es zeigt, dass sie den Bereich Sexualität für sich komplett abgeschaltet hat, um sich selbst zu schützen. Für sie ist der Status Quo sicher, für dich ist er langsam zerstörerisch. Du musst dir klarmachen, dass du das allein nicht „lösen“ kannst, egal wie viel Mühe du dir gibst. Eine Beziehung ist ein Zusammenspiel, und wenn sie die Tür zu diesem Raum abgeschlossen hat und den Schlüssel nicht suchen will, kannst du davor warten, so lange du willst, es wird sich nichts ändern. Du sagst zwar, du wärst bereit, noch drei Jahre zu warten, aber damit schiebst du das Problem nur vor dir her und fütterst deine eigene Resignation.
 

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