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partnerin hat kein auto

  • Starter*in Starter*in Kai_28
  • Datum Start Datum Start
Okay und war die Mühe auch gegenseitig , oder war immer nur er derjenige, der Zeit investieren musste, um zu dir zu kommen, während du schön entspannt zu Hause auf ihn gewartet hast?
Dein Beispiel klingt irgendwie so nach : Mann opfert sich auf, um seine Angebetete zu beeindrucken und sie kann ganz stolz erklären: "was hab ich doch für einen tollen Mann. Er müht sich ab und ich muss gar nichts machen. Wie klasse"

Mein lieber Sevi,
bevor man nicht die gesamten Hintergründe kennt, sollte man sich nicht hinreißen lassen und vorschnell urteilen. Mein Mann musste gar nichts er hat es freiwillig getan und zwar weil er damals vor 28 Jahren noch bei der Armee war und ich schlecht zu ihm in die Kasserene konnte. Das war ein anderes System und eine andere Zeit.

Desweiteren habe ich nicht entspannt auf ihn gewartet sondern er konnte auch nur kommen, wenn [1]. er Ausgang hatte, was damals in der ehem. DDR für einen Soldaten selten genug war und [2.] ich frei hatte da ich im 12 Stunden Schichtdienst rollende Woche beschäftigt war. War damals alles nicht so Easy. Auto, so wie heute war nicht selbstverständlich bei 12- 15 Jahren Wartezeit auf einen Trabi. Da war mein Mann mit seinem Motorrad schon der reinste Luxus.
Außerdem war mein Mann froh, der Kasserne mal den Rücken zu drehen und wenigstens Mal für ein Paar Stunden etwas anderes zu sehen.
Und an eine eigene Bude brauchtest du damals in den Zeiten in diesem System als nicht verheirateter erst gar nicht zu denken.
Aber vllt. haben mich auch ganz einfach diese Zeiten gelehrt mit manchen Unbilden zu recht zu kommen.

P.S. Sevi zu deinem Post# 23 mein Mann hat sich auch nicht darüber beklagt, das er so lange unterwegs ist. Er hat sich nicht abhalten lassen zu kommen, obwohl ich ihm oft genug gesagt habe, das er das nicht muss. Das ist der Unterschied zu dem TE.
Und wie ich schon schrieb da waren es 80 km und ich hätte es voll verstanden, der TE mokiert sich über lumpige 20 km, welche er sogar noch mit dem eigenen Fahrzeug zurück legt. Ehrlich, da fehlt mir wirklich jedes Verständnis für.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich verstehe Dein Anliegen nicht lieber TE: Sie hat kein Auto, deshalb färt sie Bus...soweit so gut. Da sie in der Stadt wohnt, braucht sie wahrscheinlich auch sonst kein Auto. Also ist das nur vernünftig.
Aber das eigentliche Problem ist doch: Man würde es doch nur als fair ansehen, dass ihr euch die Fahrerei teilt: Warum kommst Du nicht zu ihr? Abwechselnd- mal zu ihr mal zu Dir? Wenn das nicht geht, warum wechselt ihr euch nicht bei der Fahrerei ab: Mal fährt sie Bus, mal holst Du sie ab?
Es gibt doch auch sicher die Möglichkeit, sie auf halber Strecke abzuholen. Bei einer Entfernung von nur 20km, für die der Bus 2 Stunden braucht, vermute ich, dass sie mehrmals umsteigen muss. Also gibt es sicher Punkte, wo Du sie abholen kannst.
Das wäre doch das natürlichste und ich fände so ein Gleichgewicht in einer Beziehung selbstverständlich. Das ist nix, worüber man diskutieren muss. Warum ist es Dir zuviel, sie gelegentlich abzuholen? Soviel sollte Dir die gemeinsame Zeit schon wert sein.
Wie würdest Du es finden, wenn sie sagen würde: "Nö, die Fahrerei ist mir zu blöd- das ist mir die gemeinsame Zeit nicht wert. Wenn Du mich sehen willst, setz Dich ins Auto und komm her."
Klingt nicht so geil, oder?
Wäre es Dir lieber, wenn sie ein Auto hätte, damit Du Dich garnicht mehr für sie bewegen musst?
 
Wie berechnend die Menschen heutzutage sind.

Ich finde es absolut gar nicht schlimm, dass sie kein Auto hat. Sie hat sogar offensichtlich ein ernsthaftes Problem und sieht davon bewusst ab, Auto zu fahren. Nicht so wie manch andere Leute, die trotz Unfähigkeit trotzdem nicht davon absehen und das Leben anderer gefährden, in dem sie Unfälle verursachen.

Auch wenn sie kein Problem hätte und trotzdem kein Auto hätte, fände ich es auch nicht schlimm. Das ist ihre Entscheidung.

Du willst sie ja auch nicht, wegen den 20 km und verlorenen 45 Minuten von deiner wertvollen Lebenszeit, sie heimkutschieren. Wieso soll sie sich denn wegen dir ein Auto anschaffen? Wenn sie es nicht Wert ist 45 Minuten und 20 km zu fahren, wieso sollst du es ihr Wert sein, überhaupt ein Auto anzuschaffen?

Sowas kann heutzutage ja auch zu einem ernsthaften Beziehungsproblem werden. Kein Wunder aber auch, dass es sowas wie wahre Liebe und die Mühe dazu nicht mehr existiert.

An ihrer Stelle würde ich die Beziehung beenden, aber schleunigst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Freundin meines Sohnes ist früher immer mit Bus und Bahn zu uns gekommen. Sie hat sich auch nie darüber beklagt und fand das in Ordnung. Aber da man mit dem Auto schneller ist und mein Sohn sie abends, gerade im Dunkeln, alleine nicht in Öffis haben wollte, hat er es übernommen, sie zu fahren. Das ist für ihn keine Zeitverschwendung, er fährt gern.
Sie hat keinen Führerschein und die beiden sind häufiger bei uns als bei ihr.

Bei meiner Tochter ist es übrigens umgekehrt, ihr Partner hat keinen Führerschein und sie fährt ihn immer. Die beiden wohnen allerdings zusammen.
 
Und warum kann sie nicht einfach weiter mit dem Bus fahren? Sie verlangt doch nichtmal , dass er sie abholt. Warum sollte er dann?
Du hast doch grade so stolz erzählt, wie dein Mann bei Wind und Wetter mit dem Motorrad oder ewig lange mit dem Zug zu dir gefahren ist. Oder ist sowas nur Männern zuzumuten ? Er kann doch auch ganz stolz sein, dass seine tolle Freundin so viel Zeit investiert, um zu ihm zu kommen. Aber nein, er ist ein böser, böser Egoist.
Männer müssen sich wohl deiner Meinung anstrengen um zur Frau zu kommen. Je weiter sie fahren, desto größer der Liebesbeweis. Aber Frauen muss man es als Mann so bequem wie möglich machen.

Du hast da was falsch verstanden. SIE strengt sich an, um ihn zu sehen und ER will es sich so bequem wie möglich machen.

Das hat NICHTS mit dem Geschlecht zu tun, sondern damit wie gern man den Partner/in sehen möchte. In diesem Fall möchte es die Frau offensichtlich mehr als der Mann. Ideal ist es, meiner Meinung nach, wenn beiden die Beziehung gleich viel Wert ist. Darum würde ich dieser Partnerin auch einen anderen Mann an ihrer Seite wünschen.

Du schriebst doch neulich in einem Thread, wie blöd Klischees sind. Jetzt verbreitest du selbst welche, wo keine sind. *schüttel mit dem Kopf*
 
Sevi vllt. hast du den Eingangspost nicht richtig gelesen, der TE schrieb sie fährt zwei Stunden mit dem Bus um ihn zu sehen. Und er macht sich in den Kittel weil er eine dreiviertel Stunde zu ihr unterwegs ist, ja dafür habe ich wirklich kein Verständnis, auch nicht wenn es umgekehrt wäre.
 
Aber sie fährt doch meistens zu ihm?
Und er beschwert sich doch noch darüber, dass sie mit dem Bus fährt, während sie ja anscheinend kein Problem damit hat. Sie hat ja nicht mal von ihm verlangt sie zu fahren.

Warum Geister rufen, wenn keine da sind?
 
Sevi, man sollte niemals Emotionsgeladen auf einen Beitrag antworten. Ich glaube du missverstehst hier etwas ganz gewaltig.

Nein es stört sie nicht das sie zwei Stunden mit dem Bus fährt.
Ihn hingegen stört es ganz gewaltig das er eine Dreiviertelstunde seiner Zeit opfern muss um sie nach Hause zu fahren und das finden sehr viele hier nicht schön von ihm. Und stören tut mich nur das was du Sevi in einige Beiträge hinein interpretierst.

Wenn du meine Ausführungen nicht verstanden hast und trotzdem noch der Meinung bist, Männer müssten bei mir parat stehen, dann kann ich dir nicht helfen. Dann ist das eben so. Übrigens schrieb ich ja, das ich es auch nicht in Ordnung finden würde, wenn es umgekehrt wäre. Hast du aber wahrscheinlich auch überlesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hä? bin ich jetzt im falschen Film?
Die Freundin des TE beschwert sich nicht (warum auch immer)
ER beschwert sich!
Warum dann sagen, sie soll sich doch ins Taxi setzen (was übrigens ne ECHTE Geldverschwendung wäre)
Wenn schon Taxi, dann bitte nur, wenn die Kosten gleichmäßig geteilt würden.
Sie will nicht fahren und das ist ihr gutes Recht. Selbst wenn sie ein Auto hätte, wäre es trotzdem nicht gerecht, wenn sie IMMER zu ihm fahren würde. Auch wenn sie begeisterte Autofahrerin wäre, würde es die Fairness gebieten, dass man sich abwechselt, oder?

@Sevi: Deine Einstellung wundert mich. Alle User außer Dir sind der Meinung, dass Kosten und Mühe der Fahrerei gerecht auf BEIDE Schultern verteilt werden sollten. Wieso siehst Du das anders?
Momentan herrscht aber hier ein Ungleichgewicht zu Lasten der Freundin. Trotzdem beschwert ER sich, obwohl er im momentanen Arrangement eh schon besser wegkommt.
Wenn sich ein Paar nur unter größeren Anstrengungen sehen kann, dann sollten diese Anstrengungen auch gleichmäßig verteilt werden. Siehst Du das nicht so?
Wie würdest Du es sehen, wenn hier eine Frau schreiben würde, dass es sie nervt, ihren Freund auch mal nachhause fahren zu müssen?
Was wäre das für eine Beziehung, in der ein Partner nicht bereit ist, genausoviel zu investieren, wie der andere?
Auf Dauer funktioniert das nicht!
 

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