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Partner will immer mehr, fragt ständig

Gerade auch im Hinblick auf die Kinder solltest Du Dich trennen, denn glaub ja nicht, das sie nichts mitbekommen, sie haben noch sehr sensible "Fühler" und nehmen meist besser als wir selbst wahr, das etwas nicht stimmt.
Meist schweigen sie, weil sie darauf vertrauen, das die Erwachsenen das regeln und alles gut wird........aber wird es das.........vermutlich wird es schlimmer und irgendwann sind es Deine Kinder die eine Therapie brauchen, weil Dein Partner auch ihr Leben zerstörte..........bei Dir funktioniert es doch auch, und Du bist Erwachsen und schaffst es nicht, den endgültigen Schlußstrich zu ziehen.......
 
Hmmm also er ist momentan ziemlich psychisch down. Haben versucht, ihn in die Psychiatrie einweisen zu lassen, aber die haben ihn nur mit Medikamenten vollgestopft und wieder heimgeschickt.

Nichtsdestotrotz ist er immer für uns da und hat solche Phasen nie vor den Kindern bzw. kontrolliert sich sehr gut (natürlich sagt er keine unflätigen Worte vor ihnen!). Und entschuldigen tut er sich auch immer sofort wenn ihm mal sowas "rausrutscht". Er meint es sei wohl eher ein Hilferuf als sonstwas, und er würde es nie so meinen. *seufz*

Trennen werde ich mich nicht von ihm, solang es nicht wirklich katastrophale Ausmasse annimmt (wie in meiner letzten Beziehung mit sexueller Nötigung und Gewalt den Kindern gegenüber). Ich hab die Bestätigung diverser Stellen, dass es den Kindern mittlerweile viel besser geht seit der Trennung von meinem letzten Partner, also so falsch können wir beide als Team nicht sein. Wir sind auch sehr konsequent in der Erziehung, die Kinder sind viel ruhiger geworden. Eine Trennung wäre für die Kinder schlecht, sie brauchen ihn unbedingt als verlässlichen Partner (und das ist er). Und für mich natürlich auch. Ich hätte das nie geschafft ohne ihn und würde es nach wie vor nur schwer.

Einiges hat sich schon gebessert. Wir arbeiten beide an der Beziehung, das ist wichtig. Das hatte ich vorher nie, so eine Beziehung, in der es dem Gegenüber wert ist, etwas zu investieren und an sich zu arbeiten.
Das mit den Fragen ist viel besser geworden, auch mit seinen Zweifeln, sowie das Sexuelle.
Ich geb sicher nicht so schnell auf. Er hat echt grosses Potential.
 
So einem Freak würde ich meine Kinder gar nicht anvertrauen.

Wie kann man überhaupt kurz nach der Trennung von einem Schläger mit einem psychisch Gestörten zusammenziehen? Wenn du keine gescheiten Männer kennenlernst, dann bleib vorerst mit deinen Kindern alleine. Sie haben doch schon genug miterlebt.
Was meinst du wie gut es ihnen erst geht, wenn ER auch noch weg ist.
 
Irgendwie klingt es, als wenn du ihn und seine Krankheit brauchst - um dich daran abzuarbeiten und um dich um ihn zu kümmern, damit du deine eigenen Baustellen nicht betreten musst. Denn dafür hast du ja gar keine Zeit...
 
es ist unverantwortlich, deinen kindern so einen psycho vorzusetzen.
weil du nicht ohne mann sein kannst, nimmst du offenbar jeden. egal ob gewalttätig oder krank im kopf. du erkennst sogar potential ,wo keines ist.
anstatt sein "potential" zu fördern, indem du den schmarotzer weiter durchziehst,verschwende deine energie lieber auf deine kinder. durch ihren gewalttätigen vater haben sie genug mitgemacht. sie brauchen eine mutter , die sie die vergangenheit vergessen lässt und nicht einen gestörten stiefvater.
 
Dacht ich mir schon dass ihr sowas sagt.

An unseren psychischen Baustellen arbeiten wir zusammen.
Und dass er die Kinder liebt als wären es seine eigenen zählt nicht? Dass er mit der grössten Geduld (die könnte nicht mal ich haben) jeden Tag mit meinem Sohn Hausübungen macht und darauf achtet, dass er wirklich was lernt, weil es ihm wichtig ist, dass er später mal erfolgreich wird?
Wie gesagt zieht er die Kinder in das Thema nicht mit rein. Da verhält er sich immer vorbildlich.

Meine Therapeutin hat mir gesagt ich mach das schon gut so, indem ich für ihn da bin, seine Fragen beantworte. Wie gesagt hat er da offensichtlich ein starkes Defizit aus seiner Kindheit mitbekommen. Aber ich merke eine deutliche Besserung, das ist mir sehr wichtig. Das war in meinen letzten Beziehungen nicht so. Da konnte ich sagen was ich wollte und gebessert hat sich nie was.

Wir werden daran arbeiten, an der Beziehung, an allem. Ich bin sicher nicht jemand, der so leichtfertig alles hinschmeisst, dazu bin ich zu loyal. Es ist gerade eine schwere Phase, für uns alle, er war ja nicht immer so. Würdet ihr da gleich alles hinschmeissen?
Und ihr habt keine Ahnung, wie sehr die Kinder und ich ihn lieben und er uns. Wir sind schon eine richtige kleine Familie, und das obwohl es nicht seine Kinder sind. Sowas hatte ich noch nie, jemand, dem ich wirklich am Herzen liege, und die Kinder eben auch, und das spüren sie.

Meine Frage war auch nur, wie ich ihm helfen kann. Eigentlich nur mehr mit seinen Suizidgedanken (sind wohl nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit), geringen Selbstwert, Zwängen. Mit dem Rest komm ich selbst klar, will sagen ich kann mich jetzt durchsetzen, das hat sich gebessert. Er saugt mich auch nicht mehr aus, weder finanziell noch emotional, respektiert mich. Er muss wohl erst lernen, wie eine richtige Beziehung funktioniert, bis jetzt hat er wohl nie gelernt, dass Bedürfnisse, wenn sie richtig artikuliert werden, auch erfüllt werden.

Und ich könnte ohne Mann sein, das war ja ursprünglich mein Plan als ich meinen Exmann verlassen habe. Ich hab halt gesehen dass mein Jetziger eine Bereicherung für uns ist und dass für uns alle die Vorteile bei weitem überwiegen. Unverantwortlich war wohl eher, dass ich so lange in der letzten Beziehung geblieben bin, und da mach ich mir schon genug Vorwürfe.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Meine Frage war auch nur, wie ich ihm helfen kann."

Soalnge dies dein Grundanliegen ist, kann man DIR und auch den Kindern leider schwerlich helfen. Fürchte ich.
 
Also in der Klinik, in der ich war hatte eine Mitpatientin Zwangsgedanken und hat immer gefragt, ob es Dämonen gibt, von denen sie besessen sein könnte.

Es wurde allen beteiligten in der Gruppe gesagt, dass man auf die Frage nicht antworten soll, sondern sagen "das weißt du doch eigentlich selber, liebe X"

Ich weiß nicht, ob man die gedanken miteinander vergleichen kann, am besten mit psychologin rücksprache halten..
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn er innerhalb von 14 Tagen vom Alptraum zu einem Traumman mutiert, dann könnt ihr sofort heiraten und ein Kind in die Welt setzen. Läuft doch alles nach Plan🙄.
Wie kann eine erwachsene Frau mit 2 Kindern, so einen Ballast noch als Bereicherung sehen und so verpeilt sein?
 

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