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Partner lebt mit 50 zusammen mit seiner Mutter und der Zwillingsschwester

Schroti, ich glaube, dass hier das Schlüsselwort Angst ist.@Cucaraca beschreibt hier einen Mann der Angst hat eine Beziehung mit einer anderen Frau einzugehen weil er sich fürchtet, dass er seine Tochter verliert. Da gibt es kein Gleichgewicht.
Wenn man schon eine solche Angst hat, dann geht man halt auf keine Frau zu, man bleibt bei der Tochter und Schluss.

Zitat Ende


Ja...ich glaubte mein Ex hatte ausserdem allgemein zuviel Angst eine enge Beziehung einzugehen.
Es hing mit seiner Biographie zusammen, er erlebte als Kind häufige und extreme Streits zwischen seinen Eltern.


Bei deinem Freund und seiner Schwester kann es auch mit der Kindheit im Zusammenhang stehen.

Für eine Veränderung bräuchte er Therapie...wenn er es wollte.


Schroti :
Wenn ein Mann nur Nähe zu seiner 30 jährigen Tochter zulässt, sie wie seine Ehefrau behandelt (ausser Sex ) und nur auf sie emotional fixiert ist...
dann ist dies nicht normal.

Ein Partner sollte schon die Nr 1 sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schroti, ich glaube, dass hier das Schlüsselwort Angst ist.@Cucaraca beschreibt hier einen Mann der Angst hat eine Beziehung mit einer anderen Frau einzugehen weil er sich fürchtet, dass er seine Tochter verliert. Da gibt es kein Gleichgewicht.
Wenn man schon eine solche Angst hat, dann geht man halt auf keine Frau zu, man bleibt bei der Tochter und Schluss.

Zitat Ende


Ja...ich glaubte mein Ex hatte ausserdem allgemein zuviel Angst eine enge Beziehung einzugehen.
Es hing mit seiner Biographie zusammen, er erlebte als Kind häufige und extreme Streits zwischen seinen Eltern.


Bei deinem Freund und seiner Schwester kann es auch mit der Kindheit im Zusammenhang stehen.

Für eine Veränderung bräuchte er Therapie...wenn er es wollte.


Schroti :
Wenn ein Mann nur Nähe zu seiner 30 jährigen Tochter zulässt, sie wie seine Ehefrau behandelt (ausser Sex ) und nur auf sie emotional fixiert ist...
dann ist dies nicht normal.

Ein Partner sollte schon die Nr 1 sein.


Wo soll man den da anfangen. Beide Geschwister brauchen Therapie. Nur ist es so dass zumindest die Schwester überhaupt nicht erkennt, dass es ein Problem gibt. Mein Partner hat mir mal erzählt, dass bei einem Streit sie ihn damit erpresst hat, dass sie das Haus verlassen will und zu ihrer großen verheirateten (und mit einem 17jährigen Sohn) Schwester ziehen wird. Also wäre dann sozusagen das 1/3 des Kreditbetrags weg und er müsste ihn zahlen. Es ist zum verrücktwerden. Die sind nicht nur emotionell miteinander verzwirkt sondern auch finanziell. Da gibt es weder ein noch aus.
 
Wo soll man den da anfangen. Beide Geschwister brauchen Therapie. Nur ist es so dass zumindest die Schwester überhaupt nicht erkennt, dass es ein Problem gibt. Mein Partner hat mir mal erzählt, dass bei einem Streit sie ihn damit erpresst hat, dass sie das Haus verlassen will und zu ihrer großen verheirateten (und mit einem 17jährigen Sohn) Schwester ziehen wird. Also wäre dann sozusagen das 1/3 des Kreditbetrags weg und er müsste ihn zahlen. Es ist zum verrücktwerden. Die sind nicht nur emotionell miteinander verzwirkt sondern auch finanziell. Da gibt es weder ein noch aus.
Zahlen müssen alle weiterhin gleichermaßen.

Dabei ist es egal, wer wo wohnt.

Entscheidend ist, wer den Kredit aufgenommen hat und wem das Eigentum gehört.
 
Also, wenn der Partner nicht erkennen lässt, dass er mit der neuen Partnerin zusammen ziehen will in absehbarer Zeit. Sie wegen Geld anschwindelt (Höhe des monatlichen Beitrages zu Haus), dann sehe ich da ehrlich gesagt keine Basis für eine ernsthafte Beziehung. Er lässt sich bemuttern, zuhause oder bei der Freundin und ja, irgendwann können sie ja mal zusammen ziehen. Aber wahrscheinlich auch nur dann, wenn sein Rundumwohlfühlkomfort nicht darunter leidet. Scheint ein kleiner Pascha zu sein.

Und im Haus leben ohne richtige Privatsphäre ist auch in einer Familie nichts.
 
Zahlen müssen alle weiterhin gleichermaßen.

Dabei ist es egal, wer wo wohnt.

Entscheidend ist, wer den Kredit aufgenommen hat und wem das Eigentum gehört.

Den Kredit hat mein Partner aufgenommen. Weder Schwester noch Mutter haben für Renovierungen, oder Heizsystemwechsel, etc, einen Cent bezahlt. Das ganze ging auf Kosten meines Partners, da das Haus auf seinem Namen gekauft wurde. Keiner von ihnen macht Verbesserungen im Haus, weil keiner von ihnen das Gefühl hat, dass es ihm gehört. Mein Partner nicht, weil ja Schwester und Mutter drin wohnen. Seine Schwester nicht weil sie im Wohnzimmer wohnt und das Haus nicht in ihrem Namen ist. Die Mutter erst recht nicht weil sie ein kleines Portemonnaie hat. So leben allesamt seit 2006 vor sich hin.
 
In dem Fall würde ich auch zusehen, dass ich Land gewinne und vielleicht irgendwann jemanden treffe, bei dem nicht alles so verworren und kompliziert ist und der nicht das All-Inklusive-Paket von allen Seiten erwartet.
 
Ich würde das nicht mitmachen.

Mein erster Partner hat damals noch bei seinen Eltern gewohnt, das ist mit 19 normal. Nach 6 Jahren Beziehung hat er aber immer noch bei seinen Eltern gelebt und sich partout geweigert, eine eigene Wohnung zu mieten, bevor er 30 wird. Er wollte lieber Geld sparen. Ich glaube, dass er das einfach bequem fand. Mama hat den Haushalt gemacht, die Wäsche gewaschen, das Essen gekocht.

Ich hab dann Schluss gemacht und sein ganzes Konzept ist dadurch zusammengefallen. Auf einmal gabs da keine Freundin mehr, die das einfach so hinnimmt. Und um bei anderen Frauen zu landen, sollte man doch zumindest seine eigenen vier Wände haben und eine Portion Spaghetti kochen können.

Trenn dich. Solange du dir das gefallen lässt, wird er an seinem Plan festhalten. Auch, wenn das kein Zustand ist.
 
Festzustellen ist doch, daß Du Dich in der Konstellation unwohl fühlst.

Die Aussage, wir kommen ganz gut miteinander aus, finde ich jetzt auch nicht die tragfähigste Basis für eine Liebesbeziehung. Für mich klingt das nicht nach inniger und erfüllter Partnerschaft.

Ich würde mich innerlich bei ihm bedanken für die Erfahrung, die Du mit ihm machen durftest und mich dann interessiert den eigenen Themen zuwenden, die aus der Begegnung sichtbar wurden.

Z.B. Welche eigenen Erfahrungen mit dem Thema Familie und Nähe wurden da berührt? Warum ist die emotionale Nähe zwischen den Geschwistern für Dich so ungewohnt und problematisch? Warum fühlst Du Dich so ohnmächtig einer Übermacht an Familie ausgesetzt, daß Du schon sehr früh meintest, da ist kein Platz für dich? Warum erträgst Du so lange eine für Dich unangenehme Situation?
Und was auch immer da sonst noch für Dich für Assoziationen kommen mögen.
 
Festzustellen ist doch, daß Du Dich in der Konstellation unwohl fühlst.

Die Aussage, wir kommen ganz gut miteinander aus, finde ich jetzt auch nicht die tragfähigste Basis für eine Liebesbeziehung. Für mich klingt das nicht nach inniger und erfüllter Partnerschaft.

Ich würde mich innerlich bei ihm bedanken für die Erfahrung, die Du mit ihm machen durftest und mich dann interessiert den eigenen Themen zuwenden, die aus der Begegnung sichtbar wurden.

Z.B. Welche eigenen Erfahrungen mit dem Thema Familie und Nähe wurden da berührt? Warum ist die emotionale Nähe zwischen den Geschwistern für Dich so ungewohnt und problematisch? Warum fühlst Du Dich so ohnmächtig einer Übermacht an Familie ausgesetzt, daß Du schon sehr früh meintest, da ist kein Platz für dich? Warum erträgst Du so lange eine für Dich unangenehme Situation?
Und was auch immer da sonst noch für Dich für Assoziationen kommen mögen.


Es wurde vieles gesagt und geantwortet. Ich habe irgendwo erwähnt, dass ich am Anfang verliebt war und dass die Beziehung zuerst auf Abstand lief. Nach einem halben Jahr bin ich dann umgezogen zu seiner Stadt, damit wir eine Chance haben, die Beziehung ganz und ohne Reisereien auszuleben. Also war es nicht bloß "gut mit einander auskommen". Ich setze mich schon seit geraumer Zeit damit auseinander, wieso ich ein Problem zwischen diesen beiden Geschwistern sehe. Ich hatte eigentlich nie ein Problem mit der Familie meiner vorherigen Partner. Weder mit Geschwistern noch mit Müttern. Bloß war damals nie eine Schwester eifersüchtig auf mich weil mir ihr Bruder sein altes Mobil geschenkt hat. Keine ist reingeplatzt ins Zimmer ohne Türeklopfen während wir drin schliefen. Auch habe ich niemals eine Schwester im Wohnzimmer schamlos vor mir nackt spazieren sehen. Ich habe mich in seinem Haus während ihrer Anwesenheit einfach nicht wohl und willkommen gefühlt, obwohl ich eigentlich eher schüchtern und zuvorkommend bin. Du hast natürlich recht, ich müsste früher Initiative ergreifen. Aber ich nahm mir lange Zeit um wirklich sicher zu sein, dass das nichts für mich ist. Die Gefühle spielten natürlich auch eine Rolle. Und natürlich habe ich mit meinem Partner über all das gesprochen. Hat aber alles nichts geholfen. Danke dir sehr für die Antwort!
 
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, aber ihr passt einfach nicht zusammen.

Du als selbstständige Frau bist mit einem genauso selbstständigen Partner viel besser dran.

Ich finde übrigens auch, dass dich dein aktueller Partner ausnutzt. Dazu ist er 50 Jahre alt und ein totales Muttersöhnchen.

Der wird garantiert nicht auziehen.
 

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