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Partner ist sehr anhänglich

Kann jeder sehen wie er will, aber ich denke man sollte es sanft angehen, denn er wird sich sonst abgewiesen und gekränkt fühlen. Und es geht ja nicht darum ihn zu verletzzen oder ihm in seine Schranken zu weisen. Man ist ja miteinander soweit glücklich, deshalb tut ein bisschen "Schmalz" nicht schaden. Und jemanden zu sagen das er einen wichtig ist, auch wenn es zu viel wird, hat ja nichts damit zu tun, ihm in seinem Tun zu bestätigen. Es soll nur ein sanfter Einstieg sein und klar stellen das man trotzdem geliebt wird, auch wenn man Kritik übt und/oder Dinge anspricht die vllt das Gefühl von Zurückweisung auslösen. WIe man den Einstieg gestaltet und welchen "Schmalz" man nutzt, ist variabel und jedem selbst überlassen.
Es handelt sich ja um einen kindlichen Zug und um kindliche Ängste, die sich hier melden.

Mir scheint, die erste Verliebtheit sehr symbiotisch, sehr, sehr eng und anhänglich zu gestalten ist doch eher normal. Aus diesem Zustand wieder herauszufinden war auch hier das Anliegen. Ich habe es genossen, nun aber will ich wieder Normalität.
 
Problem ist da eben, dass seine Normalität anscheinend das ist, was er tut und ihre Normalität eine andere ist.
Oft geht es eben nicht mit “lieb”, weil er diese Hinweise oft schon nicht gehört hat.
Es geht bei der Klarheit nicht um Verletzung, sondern um konstruktive Kritik und die gehört zum Leben dazu, es ist ein Mittel zum Lernen, es führt idealerweise zu Selbstreflektion. Das sollte jeder Mensch beherrschen, damit umgehen können - diesen Umgang lernen - denn das bedeutet Persönlichkeit.
Je früher er es lernt, desto größer ist die Chance, dass die Beziehung wächst.
People Pleasing ist definitiv kein guter Grundzug, weil man damit sich selbst verliert.
 
Das sollte jeder Mensch beherrschen, damit umgehen können - diesen Umgang lernen - denn das bedeutet Persönlichkeit.
Wo lernt man das? Mit anderen, mit denen man in Bezug ist.

Ich habe zb gelernt, mich nicht erpressen zu lassen, ich habe gelernt, mich abzugrenzen, mich, meine Wichtigkeiten zu erkennen und zu diesen zu stehen usw- dafür brauchte es seine Zeit.

Dieser furchtsame Mann will es sich richten, wie er es braucht, das deckt sich nicht, wie sie es braucht, sie muss nun lernen sich durchzusetzen und zu verteidigen, was er ihr versucht zu nehmen.

Das Beste ist ja, wegen dem wird er seine kindische Klammerei los, wenn er mit dieser keinen Erfolg hat, hört er damit auf.
 
Mein Leben reicht nicht, um dazuzulernen, um die eine oder andere Furcht zu erkennen und dieser nicht mehr Folge zu leisten.
Wieso geht sie so derart behutsam mit ihm um..?? Da steckt doch auch eine Furcht dahinter.
 

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