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Partner/In verlassen wegen des Sex?

  • Starter*in Starter*in Xandi
  • Datum Start Datum Start
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Und was hat das Versiegen der Manneskraft mit deinem Problem zu tun?

Nix. Es hat mich einfach interessiert, wo für andere Trennungsgründe in Sachen Sex gegeben sind.

Wenn es tatsächlich nur um Sex geht: warum legst du dir nicht einfach ne Geliebte zu? Insgeheim scheinst du ja auch zu denken dass eher eine andere Frau deine Leidenschaft entzündet da dir deine Frau nicht mehr so attraktiv vorkommt? Hast du bereits jemanden ins Auge gefasst?
Das könnt schon sein, dass eine andere mich entzünden könnte. Weder hab ich eine im Auge noch je daran gedacht. Meine Frau ist nach wie vor attraktiv.

Und Klo..nuja fürs größere Geschäft würde ich mich auch eher zurückziehen, aber für die normalen Strullaktionen macht es mir nix wenn der Partner

Ist das für dich anturnend?
 
Zuletzt bearbeitet:
nö ist nicht anturnend aber auch nicht abturnend, sondern einfach normal und nix Besonderes finde ich.
 
Xandi, was willst du eigentlich?
bist du jetzt mit/in diesem thread irgendwie weiter gekommen, hast du antworten bekommen, einen eindruck?
letztendlich musst du wohl selbst entscheiden, ob du deine partnerin verlassen willst, wegen dem (nicht-oder-nur-leidenschaftslosen) sex...
 
Mariechenkäfer
ich würd sie nie verlassen. Hab ich schon geschrieben. Allerdings würde mich interessieren, losgelöst von meinem Fall, ob leidenschaftsloser Sex für andere ein Trennungsgrund wäre. Ob für Frauen zB das frühzeitige Ende der Manneskraft u. U. ein solcher wäre.
 
achso!
ja, nein.
da sollten einige trennungsgründe mehr zusammen kommen - und der "schlechte oder fehlende sex" entsprechend als "i"-tüpfelchen, oder so...
manchmal beginnt es aber auch mit fehlendem/schlechten sex....
tja...
 
Ich hoffe ich bekomme meine Meinung und Erfahrung zu diesem Thema verständlich formuliert. Wichtige Punkte für den Beginn einer Beziehung sind Attraktivität und Sex.Ändern sich diese Punkte, also einer wird z.B. über die maßen dick oder möchte eben keinen Sex mehr,hat der Partner dem das nicht gefällt das recht zu sagen: das habe ich mir nicht ausgesucht! Und kann natürlich die Beziehung beenden,leichtfertig wird das niemand tun wenn von Liebe die Rede ist.Ich meine keine Erkrankungen die zu diesen Veränderungen führen,ganz wichtig!
Allerdings ist es so das Frauen,wenn ihre Biologie sich erfüllt hat, also Versorgt,behütet und geliebt werden und / oder ihre Kinder bekommen haben, ihre sexuelle Lust verlieren.Das ist auch für die Frau nicht schön, zumal sie ja gerne ihrem Mann geben möchte was er sich wünscht.Wenn Gynokologisch alles bestens ist,Zink ausreichend vorhanden und Stress so gering wie möglich muß sie evtl. erst wieder neu herausfinden was sie kickt. Das verändert sich. Ohne Leidenschaft ist Sex wirklich nicht schön,für beide nicht. Das kann 2-3 Jahre dauern....Der Supermann,der Versorger,Jäger und Held ist sexuell für eine Frau uninteressant, langweilig und unerotisch.
Ich selbst bekomme jetzt langsam nach 2 Jahren meine Lust zurück, mein Mann hat mich nicht verlassen,hat sich keine Gespielin gesucht und mich nie unter Druck gesetzt oder mit Vorwürfen gequält.Er durfte mich ohne Erwartungen "benutzen", aber das war irgendwie ...lustig.
Also: Partner verlassen wegen Sex: Ja, aber nicht zu schnell....

Ein Gast

P.S: Mein Mann würde mir wenn er nicht mehr wollte/könnte eine externe Alternative zugestehen,ich ihm ebenso. Sex gibt es zu kaufen,den Rest nicht....
Darin sind wir uns einig.Aber ohne Sex leben,nur weil ein Partner keinen mehr will:Nein!
 
also wenn du MICH fragst...😉 wir haben eine Lösung gefunden, er ist jetzt der beste Liebhaber wo gibt für mich.
Ansonsten.. wer weiß... hätt ich mir einen Liebhaber anschaffen müssen, aber DAS wollte er NICHT.

Man muß natürlich SAGEN, was einem fehlt.

UND eine Lösung gibt es immer dafür auch ohne Trennung.

Schau mal bei "Polyamorie".
 
Gelinda hat erneut auf eine Alternativlösung hingewiesen: Polyamorie. Damit muss man sich nicht trennen.
Und zu deiner Frage: Klar ist Sex ein symbiotischer Mechanismus und Bindungskleister für Beziehungen und daher gibt es Menschen, die sich wegen Sexmangel oder Mangel an Leidenschaft wieder trennen, die Frage ist nur ob das notwendig ist. Meiner Ansicht nach nicht wenn man sich nicht krampfhaft an konventionellen Partnerschaftskonzepten, also der Monogamie festkrallt.
Insbesondere wenn Kinder mit im Spiel sind sollte man auf Trennung möglichst verzichten und an sich ist es meiner Ansicht nach auch ein Armutszeugnis sich nur aufgrund des Sex zu trennen..es gibt ja Alternativlösungen.
Ist aber glaube ich eher was für Freigeister, also Menschen die es gewohnt sind mit dem was ihnen an freiem Willen zur Verfügung steht etwas zu MACHEN. Es geht hier nicht um Anarchie und Morallosigkeit oder sowas, sondern eher um kreativen Umgang mit der Liebe und Partnerschaftsformen.
Darum eine offenere Beziehungsform zu führen, denn zu große Freiheitsbeschränkung kann eine Liebe manchmal durchaus töten.

Die Moral sehe ich nicht gefährdet wenn man in der Partnerschaft offen miteinander umgeht und auch so ehrlich ist zu sagen: o.k. mein Partner mag Sex mehr als ich und ich will dass mein Partner seine Grundbedürfnisse befriedigt und lasse ihm daher gewisse Freiheiten. Grundregeln sollten natürlich dabei beachtet werden, wie safer Sex und Diskretion etc.
Oder man sagt offen: Partnerschaft verbinde ich mit sexueller Besitzstandsnahme und mein Partner kriegt halt nur so viel Sex wie ich mag und darüberhinaus muss er halt verzichten wenn er eine Partnerschaft mit mir will.
Letztere Position empfinde ich als etwas unsozial und zu dominant. Natürlich hat jeder das Recht auf Selbstbestimmung und darauf zu sagen: mein Maß an Sexbedürfnis ist mit 2-3 mal im Monat erfüllt...das jedoch zur allgemeinen Norm zu erklären finde ich etwas abgehoben.
In einer guten Partnerschaft sagt man: hej, also mir genügt an sich 3 mal im Monat, was sagst du dazu? Und der Partner sagt: ich will mehr und man trifft sich dann irgendwo in der Mitte.

Ich denke wenn die Verbindung generell fest und auch gleichberechtigt und tatsächlich geistig reif genug ist ist dürfte man an sich keine Angst haben, dass Sex außerhalb der Beziehung die Partnerschaft kaputt machen könnte od.ä. Es sei denn ihr beide verknüpft Sex an Liebe und glaubt nicht daran dass Sex manchmal einfach nur Sex ist.

Was ich noch anfügen möchte in Bezug auf deine in einem anderen thread erwähnte Typenlehre: natürlich liegt es auch am Charakter einer Person. Wenn du eine eher phlegmatische Frau hast so wird sie kaum so leidenschaftlich sein wie z.B eine eher sanguinische Person. Gewisse Charakterzüge sind natürlich in einem gewissen Maß (inwieweit liegt an anderen Faktoren...verknüpft mit dem Glauben an ein stückweit freien Willen kann man da schon eine Bresche schlagen) prägend...sowohl körperlich, geistig als auch seelisch. Leidenschaft bezieht sich ja nicht nur auf den Sex sondern auch allgemein auf die innere Haltung, auch geistige und seelische Haltung.
Wenn ichs mir jedoch recht überlege mit diesen Typisierungen so stellt sich mir die Frage ob solche Charakterfestlegungen nicht eher eine spezielle Realität erschaffen, die gar nicht mal zwingend so sein muss wie sie ist. Die Erwartungshaltung bestimmt das Ergebnis immer mit und erwarte ich keine Leidenschaft oder erwarte ich von einer Person, dass sie so und so ist so drückt es dieser Person einen gewissen Erwartungsdruck auf den diese dann erfüllen will und es ist gar nicht mal gesagt ob sie nicht auch anders könnte wenn sich die Erwartung ändern würde.
Das sind konstruktivistisch-philosophische Gedanken und aus meiner Erfahrung ticken Menschen in dieser Weise wie ich beschrieb, es geht hier um soziale Anspassung.
In Partnerschaften bilden sich natürlich gewisse Erwartungsstrukturen aus und verfestigen sich mit jeder Wiederholung, und es ist oftmals nicht leicht einiges zu ändern. Der Faktor Zeit spielt sicherlich eine Rolle das Verhaltensmuster und Denkmuster/Erwartungsmuster die wechselseitig verzahnt sind, die lange Zeit vorhanden waren sich tief in die neurologischen Bahnen eingraben. Mit der Zeit verliert man an Plastizität...es sei denn man integriert ein paar "Bremsmuster"...das jedenfalls war meine persönliche Erfahrung.

Tyra

@gast du generalisierst ein wenig zu stark, glaube ich. Nicht alle Frauen, die Kinder gekriegt haben, verlieren ihre sexuelle Lust. Es gibt Frauen, bei denen das nicht so ist, auch oft direkt nach der Geburt nicht. Einige Frauen für die Sex von vornherein weniger interessant war, und die die Sache nach dem Kinderkriegen für noch unwichtiger ansehen neigen ggf dazu sich dann mehr zurück zu ziehen. Aber das liegt auch immer sehr stark an den Liebhaberqualitäten des Mannes.
Es stimmt dass viele Frauen direkt nach der Geburt erst mal für einige Zeit lustlos sind für einige Monate, manchmal für 1-2 Jahre, ist unterschiedlich und liegt an den Hormonen, Stillen oder etc. Aber danach spielen auch andere Faktoren ne Rolle, wenn Kinder da sind ist mehr Stress vorhanden, man hat weniger Zeit für sich für die ersten Jahre etc. Gerade Stress ist ziemlich lustkillend.

Attraktivität spielt meiner Ansicht nach auch eine Rolle...

In diesem Fall war es aber glaube ich eher der Fall dass von Anfang an Sex eine unwichtigere Rolle spielte, soweit ich es verstanden hatte, oder zumindest nie richtig Leidenschaft da war.

Was mich interessieren würde: was genau war lustig daran, dass dein Mann dich ohne Erwartungen "benutzen" durfte?
Ihr scheint offenbar eine sehr enge und solide Beziehung zueinander zu haben...so etwas ist sehr selten und bewundernswert.
 
Zuletzt bearbeitet:
was mir noch einfällt: interessant finde ich auch die Korrelation: Leidenschaft + Kontrolle/ Harmoniebedürfnis.

Leidenschaft ? Wikipedia

tja die Konnotation hat sich heute geändert..früher wurde auch das Leidenselement oder ein zerstörerisch wirkender Teil betont.
Ich kann mir vage vorstellen warum...das Pendel der Zeit schwang aus kriegerischen unruhigeren Zeiten in denen die Sublimierung von Leidenschaften wichtig war herüber in unsere ruhigere, gemäßigtere Zeit und der Zeitgeist denkt ggf dass zu wenig Leidenschaft auch nicht so gut ist. Unsere Zeit rast dahin und verliert sich oft in Oberflächlichkeiten...die Sehnsucht nach tieferer Leidenschaft wird wach und man fokussiert eher die positiven Seiten der Leidenschaft.
Leidenschaft wird in ritualisierter Form zelebriert: auf der Bühne, im Film, in Büchern...in der Kunst....unter anderem auch in der Liebeskunst.

Leidenschaft birgt postive und auch ungünstige Elemente...wie alles im Leben.
 
Die Moral sehe ich nicht gefährdet wenn man in der Partnerschaft offen miteinander umgeht und auch so ehrlich ist zu sagen: o.k. mein Partner mag Sex mehr als ich und ich will dass mein Partner seine Grundbedürfnisse befriedigt und lasse ihm daher gewisse Freiheiten. Grundregeln sollten natürlich dabei beachtet werden, wie safer Sex und Diskretion etc.
Oder man sagt offen: Partnerschaft verbinde ich mit sexueller Besitzstandsnahme und mein Partner kriegt halt nur so viel Sex wie ich mag und darüberhinaus muss er halt verzichten wenn er eine Partnerschaft mit mir will.

Ich habs ein wenig umformuliert. So würde es auf uns passen:

o.k. mein Partner mag Sex mehr als ich und ich will dass mein Partner seine Grundbedürfnisse befriedigt und gebe ihm halt Sex, weil's notwenig ist.

Oder: Partnerschaft verbinde ich auch mit der Notwenigkeit von Sex für den Mann und mein Partner kriegt halt nur so viel Sex wie ich mag und darüberhinaus muss er halt verzichten.
 
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