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Partner(in) hatte Taschengeldsexbeziehung vor der Beziehung

Wenn eine Frau beim Date dann einem Mann das Abendessen zahlt oder Geschenke macht, prostituiert sich der Mann dann auch, wenn Sex gegen Gegenwert immer Prostitution ist?
Ich glaube nicht, daß irgendwer bei einem normalen Date mit der Frau ins Bett steigt, weil sie ihm das Essen bezahlt hat.
Und umgekehrt übrigens auch nicht!!
Einladungen und Dinge wie Blumen sind nette Gesten, Aufmerksamkeiten, aber doch kein Zahlungsmittel!
Mit so einer freundlichen Einladung, Blumen und kleinen(!) Geschenken wie z.B. eine Tafel Lieblingsschokolade zeigt man sein Interesse am Gegenüber, man zeigt daß man die Person mag, nicht mehr und nicht weniger...
 
Sich gegenseitig zum Essen einladen, guten Sex teilen, dem anderen etwas Gutes tun - alles wunderbar und hat nichts mit Prostitution zu tun.
Prostitution impliziert den temporären Zugriff auf einen Körper, der einem ohne Zahlung einer im Vorfeld festgesetzten Summe nicht gewährt würde.
Eben, Prostitution hat mit einer Einladung zum Essen überhaupt nichts zu tun.

Anders ist es mit teuren, wertvollen Geschenken.
Es war in alten Zeiten nicht umsonst die Benimmregel Nr1 für Mädchen und unverheiratete Frauen, keine wertvollen Geschenke von einem Verehrer anzunehmen.
So wie in einem Roman aus dem vorletzten Jahrhundert, wo es über ein anständiges Mädchen heißt:
"Niemals nahm sie andere Dinge von ihm an, als einen Strauß Blumen, ein Buch, oder ein paar Näschereien..."
Oder in einem anderen Roman die Ermahnung einer Mutter:
"Sobald du wertvolle Geschenke von einem Herrn annimmst, bist du keine Dame mehr. Und die Herren wissen das, und nehmen sich dir gegenüber Freiheiten heraus."

Natürlich ist das lange her, aber so ganz verschwunden sind solche Sittenregeln noch nicht.
Und das ist vielleicht auch ganz gut so...
 
Je eher du das verstehst, dass du hier eine Dienstleistung in Anspruch nimmst, desto besser.

Warum das ein Problem für dich ist: Du bist unerfahren und du lernst bei dem bezahlten Sex nichts. Du lernst nicht, wie man flirtet. Du lernst nicht, bei welchen Frauen du ankommst und bei welchen nicht. Du lernst auch nichts von der Dynamik zwischen zwei Menschen. Du ruinierst dir systematisch deine Sexualität und deine Beziehungsfähigkeit. Du läufst Gefahr, emotional abzustumpfen, noch bevor du echte Beziehungen und echten Sex hattest.

Also: Deine Sorge sollte nicht sein, was irgendjemand über Paysex denkt. Deine Sorge sollte dir selbst gelten. Wenn du Probleme hast, auf Frauen zuzugehen, dann arbeite daran. Wenn du das allein nicht schaffst, hole dir Hilfe! Meistens steckt dahinter die Angst vor Ablehnung. So etwas kann man angehen.
Sehr wichtiger Beitrag!
@TheWizard97 Wie man das nennt ist egal, Du verbaust Dir mit der regelmäßigen Nutzung von Bezahlsex echte Erfahrungen.
 
Je eher du das verstehst, dass du hier eine Dienstleistung in Anspruch nimmst, desto besser.

Warum das ein Problem für dich ist: Du bist unerfahren und du lernst bei dem bezahlten Sex nichts. Du lernst nicht, wie man flirtet. Du lernst nicht, bei welchen Frauen du ankommst und bei welchen nicht. Du lernst auch nichts von der Dynamik zwischen zwei Menschen. Du ruinierst dir systematisch deine Sexualität und deine Beziehungsfähigkeit. Du läufst Gefahr, emotional abzustumpfen, noch bevor du echte Beziehungen und echten Sex hattest.

Also: Deine Sorge sollte nicht sein, was irgendjemand über Paysex denkt. Deine Sorge sollte dir selbst gelten. Wenn du Probleme hast, auf Frauen zuzugehen, dann arbeite daran. Wenn du das allein nicht schaffst, hole dir Hilfe! Meistens steckt dahinter die Angst vor Ablehnung. So etwas kann man angehen.
Ich weiß ja, dass es ne Dienstleistung ist.

Aber sonst stimme ich dir teilweise zu, teilweise nicht. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ich mir dadurch was "ruiniere", aber der Lerneffekt in diesem Rahmen ist deutlich begrenzt, es kann keine Lösung für immer sein.

Was man generell noch sagen kann: Ich hatte "schon" einmal Sex außerhalb dieser zwei Geldsexbeziehungen, das war im Rahmen eines ONS. Ansonsten hatte ich schon ein paar (vielleicht 5/6) Dates im Rahmen von Onlinedating.

Angst (teils vor Ablehnung, aber eigentlich eher insgesamt vor Unsicherheit) spielt da schon ne Rolle, deshalb bin ich auch in Therapie und war es auch schonmal früher.
 
Und wieder erzählt uns das aber nichts über die beiden Frauen, die in der Geschichte von @TheWizzard97 eine Rolle spielen.
Die sich nicht aus Geldnot auf einschlägigen Seiten anboten wie im Beispiel.

Jemand, dem es nicht oder zumindest nicht vorrangig ums Geld geht, wird ganz anders herangehen und nicht wahllos zig Männer treffen, sondern gut auswählen.

Es gibt keinen Grund, diese Möglichkeit wegzublenden.
Ich fand den Beitrag, den Weidebirke gepostet hat, interessant und auch wichtig, stimme aber Ausnahmsweise zu. Es gibt verschiedene Gründe, warum Frauen das machen, bei den zwei Frauen in meinem Kontext kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, dass Elend dahintersteckt (klar, man kann sowas nie zu 100 Prozent ausschließen, das ist nie möglich).
 
deshalb bin ich auch in Therapie und war es auch schonmal früher.

Das ist gut.

Wahrscheinlich hat dir dein Thread hier nicht viel gebracht, weil du zum Teil doch ganz schön runtergemacht wurdest und dann die ganze Zeit allgemein über Prostitution diskutiert wurde.

Ich bin zwar auch keine Befürworterin davon, aber diese beiden Frauen wissen vermutlich, was sie tun und ich sehe da kein Ausnutzen von deiner Seite.
 
Es ist Prostitution, aber aus meiner Sicht eine andere Art als wenn jemand im Bordell etc. arbeitet und gewissermaßen "jeden" Mann annehmen muss oder Ähnliches.
Auch im Bordell muss man nicht jeden Freier nehmen - außer, man befindet sich im Elend der Zwangsprostitution.
Aber es ist ok, es sich schönzureden. "Taschengeld geben" klingt halt hübscher als "Prostituierte bezahlen". Fakt ist, dass weder die Profihure, noch das TG-Girl ihre Kunden gratis ranlassen.
Mein Bruder ist ein versierter Freier und redet sich gerne ein, die Damen seien bei ihm "ganz anders" und hätten "richtig Spaß" und "natürlich auch Höhepunkte".
So blöd können Männer tatsächlich sein. 🙂
 

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