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Panische Angst vor Spinnen

Rosy80

Mitglied
Hallo! Gibt es hier vielleicht jemanden, der früher panische Angst vor Spinnen hatte und diese überwinden konnte? Vielleicht mit einer Therapie, in der man mit dem Objekt der Angst konfrontiert wird?

Ich bin echt kein ängstlicher Mensch und stehe mit beiden Beinen im Leben, aber seit jeher habe ich diese Spinnenphobie. Kleine Exemplare machen mir zwar nichts aus, dafür gerate ich beim Anblick einer grossen Spinne in totale Panik. Ich weiss, wie irrational das ist, aber diese Wissen hilft auch nicht. Bis jetzt kam ich damit klar, da ich selten mit einer grösseren Spinne konfrontiert wurde, aber nun ziehen wir in ein anderes Haus, in dem sie regelmässig auftauchen. Mir graut richtig davor. Ich glaube, ich werde wöchentlich den Kammerjäger bestellen 🙈
 
Spinnen kann man meist einsaugen. Oder wenn du mutig bist: Glas überstülpen, Pappe drunter und sie draußen freilassen.

Ich habe selbst ein gewisses Unbehagen vor Spinnen, doch in Vergleich zu Wespen und Co, würde ich Spinnen im Haus immer vorziehen.
 
ich lese interessiert mit.
Ich könnte große Spinnen auch mit 4m Staubsaugerrohr nicht einsaugen. Die rumpeln dann ja durch das Rohr an meiner Hand vorbei und irgendwann muss auch mal der Beutel getauscht werden. Geht gar nicht! (abgesehen davon, dass meine Angst ja mein Problem ist und ich dafür die Spinne nicht killen möchte).
Früher gingen auch kleine Spinnen und Langbeine nicht und ich kann mich mit ausreichend Distanz in einem Raum mit einer Winkelspinne aufhalten, solange ich sie sehe. Ist sie plötzlich weg, muss ich raus aus dem Raum und irgendwer muss das Vieh suchen und vor die Tür setzen.

Ich empfehle Insektengitter an den Fenstern, auch im Keller.
Im Sommer bleiben Fliegen, Wespen und Mücken draußen, im Herbst die Achtbeiner.
 
Alles Schwachsinn, bin selber Spinnenphobiker (wieso wird das Wort hier rot unterstrichen, ist doch richtig geschrieben?)... Das Problem ist, bei der Phobie besteht eine Art Trennung zwischen Körper und Geist - also in den versch. Gehirn-Bereichen ist die Angst mehrfach verankert. Als erstes sollte man sich klar darüber werden, wie sinnlos die Angst - vor allem hier in Deutschland ist. Man sollte sich immer wieder klar werden, das wenn einem hier Spinnen berühren, kommt das nur einem ähnlichen Insekt im Gefühl gleich. Könnte ja auch eine Motte sein oder so. Nicht den Fehler machen und nach Spinnen suchen, nie (fast)! Denn das verschlimmert die Phobie...

Ich rate dazu sich den Biestern zu stellen - es sind nur Insekten - und auch noch sehr sennsible und empfindliche! Wenn ihr eine seht, welche ihr nicht mögt, dann macht die Biester kalt, nicht quälen, sondern nur töten. Damit lernt euer Körper nach und nach das ER stärker ist und die Phobie verschwindet fast..... das dauert allerdings recht lang und nimmt nur den Distanz-Bereich der Phobie. Man hat einfach damit im Alltag keine Probleme mehr.

Der nahe Bereich der Phobie - ist zwar nichts anderes, aber die Nähe wollt ihr ja auf jeden Fall nicht erzeugen und diese erzeugt sich auch in unserm Alltag fast nie - das ist das eigentliche Problem. Mit anderen Worten : es wird keine Indianer (oder Ureinwohner des Waldes, etc.) geben, welche eine Spinnenphobie haben. Problem verstanden?

Für den nahen Bereich ist eine herkömmliche Therapie sehr gut - diese wird aber darauf hinaus führen das Ihr Kontakt mit großen Spinnen auf eurer Haut haben werdet.... (wer das vermeiden will, warum auch immer (Therapie - Unlust, etc.)... Macht die Biester kalt und hebt irgendwann die Toten (Teile, etc.) mit der Hand auf...

So kommt ihr auch ohne Thera durch den Alltag, aber denkt daran das ihr erst im Kopf mit den Dingern um (im Guten) sein müsst....

Habe vor wenigen Tagen eine der größten deutschen Ecken und Winkelspinnen fertig gemacht. Die war so groß, das man sie im Dunkeln (ca. 22:00+ Uhr derzeit) in einer dunklen Ecke auf schwarzem Untergrund aus ca. 6m Entfernung noch sehen konnte und das ohne Netz (ganz wenig sichtbar).

Es ist gut wenn man Werkzeug dazu verwendet, da man anders das sonst sowieso nicht kann. Zertreten solltet ihr können... - das können nicht alle. Jeder Mensch ist ja unterschiedlich, Phobien sind nat. unterschiedlich stark ausgeprägt und treffen auf unterschiedlich ängstliche Menschen. Leider ist meine Phobie immer noch stark genug, das ich im Sommer nicht in den Wald gehen kann...

...weil das einfach sinnlos ist - ich kann da nicht laufen, nicht weil ich Angst habe, sondern weil da ständig Netze sind... Da ist "der Fein(X)D" in der Überzahl. Eine Thera dazu wollte ich auch machen, aber mir fehlt die Dringlichkeit dazu....

...da könnte ich mich auch selbst Therapieren, aber da fehlt auch die Dringlichkeit zu....

Also - meide ich im Sommer lieber den (queren) Wald.
 
Bin auch Spinnenphobikerin und bin froh, dass meine Katze die wenigen die sich trotz Fliegengitter verirren wenigstens tot macht.
Leider lässt er die Leichen liegen und selbst die finde ich schlimm.
Die Spinnenbeine machen mich fertig. Selbst vor toten Spinnen stehe ich mit Angstschweiß und erhöhtem Puls und brauche sehr lange um die Leiche einzustufen. Da gibt's die irrationale Angst, die Spinne steht wieder auf (Zombiespinne haha) und krabbelt oder springt mich an.
Ich hab's auch noch nicht geschafft, selbst größere Spinnen zu töten. Da müsste ich selbst mit Staubsaugerrohr zu dicht ran. Besen ist auch zu kurz. Müsste was sein, was sicher Spinnen entfernt aus sagen wir Mal 4 Meter Entfernung und ohne das ich dabei hinsehen muss. Kann das Mal jemand erfinden?

Denke aber darüber nach, Hypnose auszuprobieren. Nur ein seriöser Hypnotiseur muss gefunden werden.
 

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