Alles Schwachsinn, bin selber Spinnenphobiker (wieso wird das Wort hier rot unterstrichen, ist doch richtig geschrieben?)... Das Problem ist, bei der Phobie besteht eine Art Trennung zwischen Körper und Geist - also in den versch. Gehirn-Bereichen ist die Angst mehrfach verankert. Als erstes sollte man sich klar darüber werden, wie sinnlos die Angst - vor allem hier in Deutschland ist. Man sollte sich immer wieder klar werden, das wenn einem hier Spinnen berühren, kommt das nur einem ähnlichen Insekt im Gefühl gleich. Könnte ja auch eine Motte sein oder so. Nicht den Fehler machen und nach Spinnen suchen, nie (fast)! Denn das verschlimmert die Phobie...
Ich rate dazu sich den Biestern zu stellen - es sind nur Insekten - und auch noch sehr sennsible und empfindliche! Wenn ihr eine seht, welche ihr nicht mögt, dann macht die Biester kalt, nicht quälen, sondern nur töten. Damit lernt euer Körper nach und nach das ER stärker ist und die Phobie verschwindet fast..... das dauert allerdings recht lang und nimmt nur den Distanz-Bereich der Phobie. Man hat einfach damit im Alltag keine Probleme mehr.
Der nahe Bereich der Phobie - ist zwar nichts anderes, aber die Nähe wollt ihr ja auf jeden Fall nicht erzeugen und diese erzeugt sich auch in unserm Alltag fast nie - das ist das eigentliche Problem. Mit anderen Worten : es wird keine Indianer (oder Ureinwohner des Waldes, etc.) geben, welche eine Spinnenphobie haben. Problem verstanden?
Für den nahen Bereich ist eine herkömmliche Therapie sehr gut - diese wird aber darauf hinaus führen das Ihr Kontakt mit großen Spinnen auf eurer Haut haben werdet.... (wer das vermeiden will, warum auch immer (Therapie - Unlust, etc.)... Macht die Biester kalt und hebt irgendwann die Toten (Teile, etc.) mit der Hand auf...
So kommt ihr auch ohne Thera durch den Alltag, aber denkt daran das ihr erst im Kopf mit den Dingern um (im Guten) sein müsst....
Habe vor wenigen Tagen eine der größten deutschen Ecken und Winkelspinnen fertig gemacht. Die war so groß, das man sie im Dunkeln (ca. 22:00+ Uhr derzeit) in einer dunklen Ecke auf schwarzem Untergrund aus ca. 6m Entfernung noch sehen konnte und das ohne Netz (ganz wenig sichtbar).
Es ist gut wenn man Werkzeug dazu verwendet, da man anders das sonst sowieso nicht kann. Zertreten solltet ihr können... - das können nicht alle. Jeder Mensch ist ja unterschiedlich, Phobien sind nat. unterschiedlich stark ausgeprägt und treffen auf unterschiedlich ängstliche Menschen. Leider ist meine Phobie immer noch stark genug, das ich im Sommer nicht in den Wald gehen kann...
...weil das einfach sinnlos ist - ich kann da nicht laufen, nicht weil ich Angst habe, sondern weil da ständig Netze sind... Da ist "der Fein(X)D" in der Überzahl. Eine Thera dazu wollte ich auch machen, aber mir fehlt die Dringlichkeit dazu....
...da könnte ich mich auch selbst Therapieren, aber da fehlt auch die Dringlichkeit zu....
Also - meide ich im Sommer lieber den (queren) Wald.