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Panikattacken was tun?

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Igel123

Gast
Hallo Leute,
ich w 19 leide seit dem Tod meiner Mutter unter Panikattacken und weis einfach nicht was ich machen soll. Wenn ich in meinem Bett liege, bekomme ich ein ganz komisches Gefühl im ganzen Körper und meine räumliche Wahrnehmung verändert sich. Ich spüre wie die Angst, wie bei einem Thermometer ansteigt und bilde mir dabei Sachen ein, wie zum Beispiel eine Batterie, die an der Decke schwebt und sich stetig füllt. Mit jedem weiteren Balken steigt auch meine Angst. Ich bilde mir auch sowas ein, wie wenn ich vor dem Spiegel stehe, dass sich mein Gesicht grauenhaft zu einer Fratze verzehrt. Ich bekomme stetig das Gefühl weglaufen zu müssen, ich hyperventiliere und bekomme ein super beklemmendes Gefühl im Brustkorb, was auch eine Atemnot auslöst. Lieber würde ich mich von jemandem schlagen lassen, als eine Panikattacke zu bekommen :oops:. Ich war schon extra in einer Klinik aber die haben mir auch 0% geholfen. So langsam bin ich echt ratlos und vielleicht gibt es hier jemanden mit der selben oder einer ähnlichen Symptomatik und kennt Tricks und Tipps zur Prävention.

Danke im Voraus.
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Igel123,
mein Vater ist gestorben, als ich 13 war und ich
kann mich erinnern, dass mich das mehr gestresst
hat, als ich mir damals eingestand. Was du über
die komischen Wahrnehmungen erzählst, kenne
ich aus dieser Zeit ganz ähnlich.

Ich bin dann irgendwie mit der Zeit darüber hin-
weggekommen, aber als sich mein jüngerer Bruder
Jahre später das Leben nahm, fing das wieder an.

Geholfen hat mir letztlich erst die Erkenntnis, dass
ich an Zinkmangel litt (u.a. ausgelöst durch den
langanhaltenden Stress). Als ich das ausgeglichen
habe, sind sämtlichen ungewöhnlichen Wahrneh-
mungen verschwunden und auch meine Gehirn
hat wieder normal gearbeitet.

Hat man in der Klinik über das Thema Zink oder
Nährstoffe allgemeine gesprochen bzw. deine Er-
nährung thematisiert? Vielleicht magst du mal
nachsehen, ob du noch mehr (auch körperliche)
Zinkmangelsymptome hast. Schlafstörungen sind
häufig, auch ein schwaches Immunsystem, die
Haut heilt schlechter und oft leiden auch die Haare.

Hast du denn jemand, mit dem du über den Tod
deiner Mutter und was das für dich bedeutet,
reden kannst?

Alles Gute!
Werner
 

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