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Panikattacke - Angst

alpina

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe vor ca 2-3 jahren damals panikattacken und angststörung entwickelt. Mit therapie und der vergangenen zeit habe ich das problem gelöst bekommen. 1,2,3 male in den jahren hatte ich natürlich noch eine panikattacke, aber sehr minimal und kontrollierbar. Heute nacht aber, also jetzt von vor 2 stunden, habe ich eine heftige panikattacke beim schalf bekommen. Nun schaffe ich es nicht - wie die letzten male es unter kontrolle zu bekommen. Ich bin in einem Angststrudel wovon ich es gerade nicht rausschaffe.

Ich versuche die ganze zeit mich ruhig zu halten und es unter kontrolle zu halten. Ich wende die sachen an die ich in der therapie gelernt habe, wie z.b. zu mir sagen das es ok ist wie es mir gerade geht und es nix schlimmes ist, was ja auch wirklich so ist.

Ist das normal ? Hatte das jemand auch so erlebt ? Hat hier jemand auch dieselben probleme gehabt und dann nach längerer zeit aus dem nichts die probleme wieder bekommen ?

Danke und Gruß

Alpina
 
A

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Re: Panikattacke - Angst
Das ist ja das gemeine an Panikattacken, das die manchmal scheinbar aus dem nichts kommen.
Ist bei mir zwar schon länger her, hatte das in meinen 20-30er Jahren.
Das mieseste an das ich mich ich erinnere, war der Vorfall.....
Ich hatte einen schönen langen spaziergang gemacht mit meinem damaligen Freund, wieder zuhause hab ich mich aufs sofa gelegt, um mich auszuruhen. Plötzlich bekam ich schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Zittern. Das war so extrem, das mein Freund den Notarzt gerufen hat. Es sah aus wie ein Anfall oder Herzattacke. Ich hatte sowas vorher noch nie.
Der Arzt konnte aber nichts körperliches feststellen, ich bekam eine Beruhigungsspritze.
Danach folgte dann eine längere Diagnostik bei verschied. Ärzten.
Es wurde nichts gefunden, es lag an der Psyche, ich bekam ein Notfallmedikament.
Das trat dann in den Jahren danach immer mal wieder auf.
Der "Witz" daran, als ich schwanger wurde, ging es komplett weg.
Als ob der Körper dann umgelenkt war auf andere Tätigkeiten.
 
Ich hatte als Studentin gelegentlich schwere Panikattacken, Depressionen und Angstzustände gehabt und ich litt sehr darunter.

Einige Leute meinten zu mir...die Ursache wäre eine traumatische Kindheit und Elternbeziehung,

welche man selber verdrängt hat.

Ich machte eine Therapie, bearbeitete meine Kindheit und Elternbeziehung, auch über Genogrammarbeit und Familienaufstellungen.

Danach hatte ich diese psychischen Störungen und Ängste nie wieder erlebt.
 
Hatte das jemand auch so erlebt

Das war einmal und ist nicht mehr...

Hallo liebe alpina, bei mir war einmal so eine Phase, einige Monate, wo ich extrem tief eingetaucht bin in solche Gefühle, ich kenne das also, wie das ist und weiß, wovon du sprichst.

Heute würde das nicht mehr gehen, dass ich mich mitreißen lasse von solchen Zuständen, dafür bin ich mental viel zu nüchtern, viel zu sachlich, viel zu standfest.

Ich vergleiche das irgendwie, wie wenn man schwimmen lernt und irgendwann kapiert, wie man machen muss, dass man nicht mehr untergeht.
 
@alpina
Darf ich fragen, wie alt du bist?
Oft tritt sowas nämlich in jüngeren Jahren auf.
Da kommt vieles zusammen, beruflich, privat und man ist noch nicht so innerlich gefestigt.
Auch wenn man denkt, klappt doch alles, es läuft, ist man innerlich überfordert, vorallem wenn man es allen recht machen und überall gut sein will. Und dazu noch sensibel ist.
Trifft da was zu auf dich?
 
Zuersteinmal, bedanke ich mich bei jedem von euch für die Antworten. Danke.
Es beruhigt mich zu sehen das es nicht unnormal ist.
Ich bin 28 Jahre alt, männlich. Ja in meinem jetzigen leben bin ich nicht ganz so zufrieden und habe viele Ziele vor mir, was mich innerlich auch beunruhigt.
Ich hatte diesen "anfall" gestern für ca 4-5 stunden. Übelkeit kam am ende noch dazu. Aber danach ging es mir plötzlich besser. Die Angst ging langsam weg. Wahrscheinlich konnte ich durch die vergangene Zeit und das was ich gelernt habe es unter kontrolle halten, auch wenn es am anfang sehr schwer war.
Heute geht es mir top. Wie eigentlich davor auch. Sehr merkwürdig.
 
Hallo @alpina, ja, Kontrolle allein löst das nicht unbedingt. Es kann eine Überlegung wert sein, Dir einen Psychiater zu suchen und über ein Notfallmedikament mit ihm zu reden.
Ich habe sogar eine Beruhigungstablette. Aber ich weiß net mehr wie die heißt und ob die noch gut sind oder abgelaufen. Die Verpackung ist leider nicht mehr lesbar 😀.
Aber ich habe es ja immer ohne geschafft, auch damals wo ich kurz vorm "sterben" war. Vomex hilft mir da tatsächlich sehr gut, vorallem wenn ich diese angst und übelkeit habe, da diese ja auch noch müde macht.
 
Ich habe sogar eine Beruhigungstablette. Aber ich weiß net mehr wie die heißt und ob die noch gut sind oder abgelaufen. Die Verpackung ist leider nicht mehr lesbar 😀.
Aber ich habe es ja immer ohne geschafft, auch damals wo ich kurz vorm "sterben" war. Vomex hilft mir da tatsächlich sehr gut, vorallem wenn ich diese angst und übelkeit habe, da diese ja auch noch müde macht.
Ja, vor Medikamenten oder auch zusammen damit sind Skills das A und O. Hast Du mal Therapien gemacht? Hast Du da Skills für Dich gelernt?
 

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