Hollunderzweig
Aktives Mitglied
Heute geht es mir top.
Alleine schon das wird dir helfen, dich nicht mehr so zu fürchten vor diesem "Beben"- du weißt ja, es geht vorbei.
Vielleicht kommts noch ein oder ein paarmal, bis es dann verebbt und aufhört.
Kennst du diese Kurse, wo man lernt über glühende Kohlen zu laufen?
Jeder würde sich die Sohlen verbrennen, es sei denn, er beachtet bestimmte mentale"Kniffe und Tricks", die kannst du auch erlernen, zb wenn du in Eiswasser tauchst, da funktioniert das ähnlich. Du lernst ein "Wegblenden" dieser Kälte, dir gelingt irgendwann, diese nicht mehr zu registrieren.
Ich kann ohne Schmerz zu spüren über spitze Kiesel laufen, oder barfuß im Schnee zu gehen, ich brocke mit der bloßen Hand meine Brennessel, reib mich damit sogar ein ( weil das Serum in den Nesselspitzen eine komplett gute Medizin ist, wie auch in Eiswasser tauchen, das löst Reaktionen aus, die körpereigene Stoffe freisetzen, die wiederum glücklich fühlen lassen.... das probier mal durch, rein um zu erleben, was es bewirkt bei dir.
Stahl härtet man auch durch kaltes Eintauchen, für mich waren diese Panikzustände damals irgendwie eh wie wenn ich eingetaucht worden wäre in Todesängste, wie wenn ich ein Worst Case durchgemacht hätte, ab da habe ich eine dickere Haut, so etwa.
Die kann bei dir auch auftauchen, wie gesagt, rein schon dann, wenn dir solche Zustände schon beim "Anrollen" egal sind.
Was ich auch in Erfahrung gebracht habe, das ist, wenn man wie ein Forschender hinschaut, also nicht wie ein "Involvierter", sondern wie ein Beobachter ist, ist man rein deshalb schon nicht mehr in der Lage das ganze sehr ernst zu nehmen- man ist ja Zuseher, mit allen Sinnen wach dabei, außen vor irgendwie. Niemand kann dich wirklich mehr aufregen, du beobachtest die Situation, du schaust dir zu, dem Geschehen zu.... all das ist immens hilfreich gegen Stress in jeder Lage.