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Organspende

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Ich denke nicht, dass man sich rechtfertigen muss, wenn man nicht gefleddert werden will.


Natürlich nicht, aber man sollte auch mal die andere Seiten sehen. Du lebst doch auch gerne oder?

Selbstversändlich muss jeder Mensch, das der Recht auf Selbstestimmung behalten dürfen. Es wird sich ins Leben eh schon genug eingemischt.
 

Hallo Rose,

schau mal hier: Organspende. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Organhändler schrecken auch vor Kindern nicht zurück. Es geht nur um Profit.
Bevor jemand Unschuldiges zerstückelt wird, nehme ich mein Schicksal lieber an.
 
Dann gehörst Du aber auch zu den Eltern, die ihr todkrankes Kinder sicher lieber einfach sterben lassen, als sich um ein Ersatzorgan zu bemühen. Finde ich pfui.
 
Liegtkeine Entscheidung des Verstorbenen im Hinblick auf seine Organe vor, entscheiden die Erben.

Spahns Vorschlag wäre in diesem Zusammenhang als Enteignung der Erben zu verstehen 😉, da die Entscheidung über die Organe immer in den Machtbereich des Staates fallen würde!

Na, hoffentlich handelt es sich bei den Erben nicht um gierige Erben, die den Menschen so schnell wie moeglich unter der Erde sehen wollen...

Organe eines Toten sind nicht mehr fuer eine Transplantation verwertbar.

Das Problem ist, dass es sich bei der Organentnahme nicht um einen Toten handelt, somit gibt es auch (noch) nichts zu erben und auch nichts zu bestimmen. Der Organlieferant kann nur nicht selbst gefragt werden. Man sollte davon ausgehen, dass, wenn nichts Schriftliches vorliegt, der potentielle Spender auch nicht spenden moechte, es sei denn, es handelt sich um ein noch unmuendiges Kind. Genug Reklame, sich als Spender zu registrieren, gibt es schliesslich.
 
Dann gehörst Du aber auch zu den Eltern, die ihr todkrankes Kinder sicher lieber einfach sterben lassen, als sich um ein Ersatzorgan zu bemühen. Finde ich pfui.
Das tut bestimmt niemand gerne, aber wer garantiert daß die Lebensqualität dadurch besser wird und das Kind nur einer kurze Zeitspanne voller Qualen bekommt, weil das Organ abgestoßen wird. Das weiß niemand vorher! Ich finde es pfui und abartig, noch nicht ganz toten Menschen, Organe zu klauen und wenn andere damit wie mit einem Ersatzteil bestückt werden. Das empfinde ich einfach nur abartig, mit keinerlei Respekt vor dem menschlichen Leben, des Spenders. Ich würde niemals auf Kosten eines anderen Lebens, noch eine Spanne dazu haben wollen. Wenn die Uhr eines Menschen abgelaufen ist, dann sollte man das einfach akzeptieren können, wir sind nicht unsterblich. Sterben gehört zum Menschein dazu, wie geboren werden.
 
Grundsätzlich kann und dürfen nur zwei Ärzte, einem Hirntoten Organe entnehmen. ( bei "ganz" Toten auch Haut und Augen-Hornhaut übrigens ) Was will man mit einem Hirntoten? Wenn man die Maschine abstellt, fließt künstlich kein Blut mehr.
Ich habe das mit dem Kind erwähnt, weil ich spätestens da mal nachdenken würde. Es ist zwar jetzt, hier und heute locker gesagt: Ja, da würde ich meinem Kind die allerletzte Chance nehmen udn es halt sterben lassen - ich kann nicht verstehen, wie man so locker und einfach darüber urteilt. ( daher mein Pfui) Ich bin nun wirklich ein Jahr lang durch die Hölle gegangen ( Diabetis, Unterschenkel weg, 10 Operationen, 1 Jahr Krankenhaus ) und ich habe kein Problem damit zu sterben. Ich wollte auch kein Organ. Aber bei einem Kind würde ich mir das schon sehr überlegen.

Ein Mensch der hirntot ist, ist tot. Da kann niemand von einem lebenden Menschen ausgehen.
 
Grundsätzlich kann und dürfen nur zwei Ärzte, einem Hirntoten Organe entnehmen.
Und wer garantiert, daß die beiden nicht bestechlich sind, für Leute die verzweifelt ein Organ für ihr Kind oder Angehörigen brauchen und bereit dafür sind alles zu zahlen? Sorry, aber bei dermaßen großen Gewinnchancen, glaube ich nicht mehr nur an das Gute im Menschen.

Nicht nur Du kennst die Hölle, sie hat verschiedene Abteilungen ...
 
Grundsätzlich kann und dürfen nur zwei Ärzte, einem Hirntoten Organe entnehmen. ( bei "ganz" Toten auch Haut und Augen-Hornhaut übrigens ) Was will man mit einem Hirntoten? Wenn man die Maschine abstellt, fließt künstlich kein Blut mehr.
Ich habe das mit dem Kind erwähnt, weil ich spätestens da mal nachdenken würde. Es ist zwar jetzt, hier und heute locker gesagt: Ja, da würde ich meinem Kind die allerletzte Chance nehmen udn es halt sterben lassen - ich kann nicht verstehen, wie man so locker und einfach darüber urteilt. ( daher mein Pfui) Ich bin nun wirklich ein Jahr lang durch die Hölle gegangen ( Diabetis, Unterschenkel weg, 10 Operationen, 1 Jahr Krankenhaus ) und ich habe kein Problem damit zu sterben. Ich wollte auch kein Organ. Aber bei einem Kind würde ich mir das schon sehr überlegen.

Ein Mensch der hirntot ist, ist tot. Da kann niemand von einem lebenden Menschen ausgehen.

Es ist ein sehr großer Unterschied, ob man ein Organ erhält, weil man auf einer legalen Spenderliste steht (selbst, wenn es da unfair zugeht) oder ob man bewusst ein Organ kauft, welches zuvor von einem entführten Kind herausgeholt hat.
Man tauscht das eigene Leid gegen das Leid anderer Eltern ein.
Dass das Leben grausam sein kann, steht ausser Frage.
 
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