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Meiner Beobachtung nach wird hier einfach nur unterschiedlich bewertet.
Während für meine Stiefmutter zB sowas schlimm war, wie dass an Feiertagen bei der Essensplanung was durcheinander gerät und alles (für sie gefühlt) außer Kontrolle läuft, kann sich mein Vater fürchterlich darüber aufregen (auch in einem Maße, das einem von außen übertrieben vorkommt), wenn ein Auto vor ihm zu langsam/ schnell/ whatever fährt, das Handy/PC/Navi nicht funktioniert oder irgendwer anderes ihm vermeintlich respektlos begegnet und er da jetzt mal unbedingt seinen Standpunkt klarstellen muss!!11!!11 Würde mein Papa ganz sicher hier ganz anders schreiben, denn seiner Selbstbetrachtung nach ist er ein äußerst rationaler Typ, der sich nie über Kinkerlitzchen aufregt, ich sehe das aber anders.

Wir hatten es von "weinen", nicht davon das man sich über irgendetwas ärgert. Letzteres können Männer
sicherlich genauso gut, wenn nicht sogar noch besser und intensiver.

Und der andere Fall:
Du hattest von Vollzeit plus Kinder und allem pipapo geschrieben.
In dem verlinkten Artikel ging es lediglich um die Care Arbeit an sich. Es wurde überhaupt nicht in Verbindung gesetzt mit jemandem der dann auch noch VZ arbeitet.

Also ich tue mir mit deiner Argumentation schwer, da ich die korrekte Relation vermisse.
 
Wir hatten es von "weinen", nicht davon das man sich über irgendetwas ärgert. Letzteres können Männer
sicherlich genauso gut, wenn nicht sogar noch besser und intensiver.
Und wo liegt der Unterschied? Beides ist Ausdruck von Frust, ob jetzt geflucht wird oder Tränen fließen.

Und der andere Fall:
Du hattest von Vollzeit plus Kinder und allem pipapo geschrieben.
In dem verlinkten Artikel ging es lediglich um die Care Arbeit an sich. Es wurde überhaupt nicht in Verbindung gesetzt mit jemandem der dann auch noch VZ arbeitet.
Davor ging es auch um die Mehrbelastung generell, dazu kommt aber, dass Frauen (im vergleich zu Frauen in Westdeutschland früher) inzwischen auch deutlich mehr arbeiten, oft allerdings in schlechter bezahlten Berufen als Männer, und die Doppelbelastung dadurch besonders hoch ist. Die Frau, die lediglich als Hausfrau Zuhause ist, gibts ja heutzutage kaum mehr. Was an sich gut ist, aber gleichzeitig auch schlecht, weil es unter dem Strich halt noch mehr Arbeit für Frauen bedeutet, da Pflege, Kindererziehung und Haushalt immer noch zum Großteil an ihnen hängt (statistisch betrachtet, natürlich nicht in jedem Fall). Und genau das besagt auch der Text im Link.

Aber mehr schreibe ich dazu jetzt nicht mehr, denn wie gesagt, wenn du es verstehen wollen würdest, hättest du das längst. Die Diskussion über die Verteilung von Care-Arbeit wird nicht erst seit gestern geführt.
 
Das ist lustig.

Bei vielen Männern und Frauen sowie bei meinen Mädchen und Jungs ( Pflegekinder) fiel mir immer wieder auf dass Jungs und Männer..auch mein Mann..meine Exmänner und Vater und Stiefvater, Onkel, Großvater, usw... einen wesentlich besseren Orientierungssinn haben als ich und andere Frauen, meine mum, meine Freundinnen, usw.

Vielleicht weil früher Frauen in den Höhlen hockten und nur Männer mit einem guten Orientierungssinn von der Jagd zurück kamen und nicht vom Säbelzahn Tiger gefressen wurden.

Nur wenigen Ausnahmen bei Männern und Frauen bin ich bisher begegnet.
Das stimmt natürlich nicht.
Die Frauen haben nicht in Höhlen gehockt, sondern sind Nahrungsmittel sammeln gegangen, und auch z.B. Wasser und Brennholz holen.
Das sind typischerweise die Aufgaben einer Frau in ursprünglichen Gesellschaften.
Außerdem haben die meisten Menschen in der Steinzeit gar nicht in Höhlen gelebt, das kommt noch dazu...

Zu Hause geblieben sind eher die Leute, die schlechter zu Fuß waren, also die Älteren, oder gehandicapten Aber bei gutem Wetter saß man tagsüber eher draußen vor der Hütte oder Höhle, so schön war die Luft da drin nämlich nicht...

Das Einzige Argument das für deine Theorie spricht ist, daß die Jagdzüge der Männer weiter weg führten und länger dauerten als die Sammeltiouren der Frauen und älteren Kinder.
Und sie sind wohl auch seltener in ganz unbekannte Gegenden gekommen, und mussten also nicht versuchen, dann wieder nach Hause finden.

Oder kann es vielleicht auch sein, daß die Mädels bei euch weniger draußen sind, und vor allem, weniger alleine?
Und daß man sie eher mal mit dem Auto irgendwo abholt?
Dann wär's klar, warum die einen schlechteren Orientierungssinn haben. Manche Eltern halten gerade die Mädchen mehr zu Hause, als die Jungs, ist das bei euch vielleicht auch so?
So aus reiner Sorge, daß den Mädchen eher was passieren könnte?
 
Zuletzt bearbeitet:
@Ausbahmsweise, dich hätte ich gerne als Kollegin, aber als Partnerin? Brrr. Wieso und warum da fragst du am besten deine KI. 😎
Nimm's locker

Warum eigentlich nicht?
Weil sie frecherweise trotz Verliebtheit auch noch den Kontakt zu ihrer Familie und Freunden behalten will?
Wie stellst du dir das vor mir dem "alles aufgeben", das würde mich wirklich interessieren...
 
Was Casio schon erwähnt hat. Passender Partner ohne Probleme
Naja, Partnerschaften ohne Probleme sind sehr selten, denke ich mal.

Man lebt als Paar ja auch nicht auf einer einsamen Insel, oder einer Märchenwelt, sondern muss sich den Gegebenheiten wie z.B. Arbeit und Umfeld anpassen.
Und dabei kann das natürlich auch bei den am allerbesten zusammen passenden Paaren Probleme geben!

Ein gutes Paar kann diese Probleme besser lösen, oder sich vielleicht auch mit den Problemen arrangieren, als ein zerstrittenes oder nicht mehr miteinander kommunizierendes.
Darauf kommt es in einer Beziehung oder Ehe doch eigentlich auch an, daß man zusammenhält, wenn Schwierigkeiten auftauchen.
Daß das nicht immer möglich ist, sollte auch klar sein, wir leben nunmal nicht in einer einfachen Welt...
 
Ja, in Ordnung. Ehrlich ist es so gesehen sicherlich. Die Frage ist da natürlich vielmehr, ob man mit jeder Kleinigkeit direkt überfordert sein muss.
Ich kenne wenig Frauen, die mit jeder Kleinigkeit überfordert sind. Ganz im Gegenteil.
Du hattest erwähnt das es Erziehungssache sei und Männer anerzogen wurde das sie nicht weinen dürften!
Aber wenn ich im Alltag sehe, bei welchen Kinkerlitzchen Frauen direkt in Tränen ausbrechen und für den Rest des Tages "out of order" sind, muss ich halt feststellen das dies teilweise Sachverhalte sind, die für Männer nicht mal ein schwerwiegendes Problem darstellen. Also haben diese Fälle auch eher weniger damit zu tun als "dürfe" Mann das nicht, sondern es gibt für ihn auch einfach keinen Grund dazu.
Dann kennt Du viele komische Frauen.
Ich kenne so gut wie keine, die diesem Klischee entspricht.
 
Warum eigentlich nicht?
Weil sie frecherweise trotz Verliebtheit auch noch den Kontakt zu ihrer Familie und Freunden behalten will?
Wie stellst du dir das vor mir dem "alles aufgeben", das würde mich wirklich interessieren...
Alles aufgeben war eher symbolisch gemeint. Man widmet sich halt eher in der Verliebtheitsphase auf den Partner. That it.
Zänken kann ich mich mit Kollegen und Kolleginnen. Von mir aus den ganzen Tag. Geht auch mit Partner, ist ja klar, aber da hat anderes Vorrang.
 

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