Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Durchaus. Aber du hast auch immer wieder betont das es dir wichtig ist, all das was du tust mit entsprechender Transparenz. Ohne Heimlichkeiten. Das ist halt schon der richtige Weg.
Also ich finde es schon Mist, aber ich habe eben keine Skrupel mehr.
Ja klar, ich mag Lügenkonstrukte nicht, bevorzuge klare Verhältnisse, das heißt aber doch nicht, dass du das nicht anders sehen kannst. Was mir wichtig ist, muss dir noch lange nicht wichtig sein.
Richtiger Weg - für wen?
Für mich: ja.
Das Aber setze ich ans Ende.
In vielen Fällen würde sich ein Partner Ehrlichkeit wünschen, da wäre es nach meinem Empfinden und Denken richtig.
Rational auf der anderen Spur gedacht sieht das schon wieder anders aus:
Wieso empfinde ich das so?
Woran will ich festmachen, dass die mit Moralvorstellungen verknüpften Wünsche des einen wichtiger/mehr wert sind als die Wünsche desjenigen mit anderen Moralvorstellungen?
Was nehme ich mir da heraus?
Das ginge noch weiter...
So läuft Denken in etwa permanent ab bei mir, immer mehrere Blickwinkel. 😅
Einer davon wird dann nach außen vertreten. 😁
Nicht immer derselbe; kann dann widersprüchlich wirken.
Und jetzt kommt's, das moralisch schockierende Aber:
Ich lebte die ehrliche Variante.
Hätte aber zu wenig moralische Bedenken, um es nicht heimlich leben zu können.
Könnte ich.
Würde ich, wenn ich einen Partner liebe, der nicht damit umgehen könnte, ich ihn nicht verletzen möchte, aber auch nicht dauerhaft verzichten könnte.
Ausschließlich dann.
Klingt für viele sicher paradox.
Wenn ich nicht mehr liebe, weshalb sollte ich mir den Stress dann antun? Dann kann ich auch gehen und machen was ich will.
Da kann es dann nur um Bequemlichkeit und Gewohnheit gehen. Mir das nicht wert.