Geht mir ähnlich. Es hätte jedoch kein 'richtiger' oder 'besser' gegeben, es gab keine gute Variante.
Diese Gedanken sind aber überflüssig.
Zum damaligen Zeitpunkt haben wir mit unserem damaligen Wissen unser Bestes gegeben. Mehr war nicht möglich.
Was ich heute tun kann, habe ich getan. Es nochmal thematisiert, die Varianten und wahrscheinliche Folgen benannt, mich nochmal entschuldigt, keine bessere Kindheit geboten haben zu können, und angeboten, bei Aufarbeitungsbedarf/Therapiestundenbedarf jederzeit zur Verfügung zu stehen.
Mehr Möglichkeiten sah ich nicht und ich denke, man muss das auch loslassen können und dem erwachsenen Nachwuchs die Verantwortung für das eigene Leben dann auch komplett übergeben.
Auch diese Generation kann sich nicht auf der Kindheit ausruhen, sondern muss Eigenverantwortung übernehmen.
I.d.R. werden ihnen ganz allgemein mehr Möglichkeiten zur Verfügung gestellt als den vorherigen Generationen. Und auch viele Eltern, ich kann aber nur für mich sprechen, versuchen ganz bewusst Gutes mitzugeben.
Neben allem Negativen gibt es auch viel Positives. Ich habe das Glück, dass auch das vom Nachwuchs gesehen und diese Seite der Medaille sehr geschätzt wird.