Ja und hättest du deshalb nicht auch en Hals auf ihn, wenn er dich (gesetzt: umgekehrter Fall, er macht die Bemerkung: "Ach übrigens, da hinten kommt meine Freundin. War schön mit dir!") dann nach zwei Stunden wegen sowas eisksalt abserviert? Da kannst du noch soviel richtig gemacht haben...
Das Problem und der Unterschied ist:
Deine Erwartungshaltung.
Dadurch erlebst du Enttäuschungen.
Das liegt in dir, nicht im Außen.
Ich hatte z. B. Flirts in Mittagspausen. War lustig, war schön, danach ging jeder seines Weges.
Keiner erwartete etwas.
Noch nichtmal, dass es eine schöne Mittagspause wird.
Das kann sein.
Es kann sich aber auch anders entwickeln.
Alles ist offen!
Ich weiß absolut nicht, weshalb ich da wütend werden sollte.
Wenn ich mir mal mehr gewünscht hätte, schwang bei der Verabschiedung leises Bedauern mit.
Jeder erhält mal einen Korb.
Ich quatschte auch schon jemanden an und wurde abgewiesen.
Das gehört dazu!
Ich sehe auch da das große Drama nicht.
Ich habe nicht weniger als vorher, alles ist unverändert.
Ich bin kurz enttäuscht, weil ich ja hoffte. Na und?
Hast du dich mal mit Emotionsregulation beschäftigt?
Du scheinst ja regelrecht überflutet zu werden.