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Öfters vergewaltigt

Hallo Amy85



Amy85 meinte:
... also mit der polizei mit meiner sache habe ich gar nix erreicht im gegenteil freispruch...
Ich hoffe Du glaubst mir, daß es mir Leid tut das zu lesen. Ich kann es nicht anders formulieren.
Außer, daß es mich manchmal wütend und traurig macht, wenn ein Täter ungeschoren davon kommt. Sich gar raustrickst. Weil einem Opfer weniger geglaubt wirs als einem "ehrenwerten Bürger". Das ekelt mich an.
...was soll man da noch zur polizei gehen.. ich denke mal sollte es erstmal über ne beratungsstelle gehen weil man von denen viel mehr hilfe bekommt und sie einen auf einen weg begleiten!!!..
Was man da zur Polizei gehen soll?
Damit man nicht aufgegeben hat. Damit hoffentlich doch alles einen richtigen Gang geht.
Und Du hast Recht mit den Beratungsstellen. Ich habe es nur vergessen zu erwähnen, weil diese aber leider keine rechtliche Befugniss haben.
Deshalb nahm ich eine Polizeipsychologin in diesem Fall als den geeigneteren Ansprechpartner.
Ich hoffe auch für Deinen Fall, daß die Gerechtigkeit siegen wird.
Geb Dich noch nicht geschlagen.
Gruß und auch Dir alle lieben und guten Wünsche
 
Hallo Naddel,

mit deiner Ansicht du seist selber Schuld liegst du falsch! Nur der Täter ist verantwortlich für sein Tun, daher ist es ein erster überlebenswichtiger Schritt für dich, dass zu erkennen und dich somit abzugrenzen.
Oft ist das, wie ein anderer Beitrag das hier auch schon so gesehen hat, ne üble Einrede des Täters, ist ein übliches Ding bei Missbrauch und Vergewaltigung, dass der Täter sagt: du hast mich halt gereizt und da konnte ich gar nicht anders...oder so ähnlich...und sone Argumentation ist der allergrößte Bockmist auf Erden. Es ist und bleibt so, dass allein der Täter für seinen Triebkram zuständig ist, jeder kann ne vernünftige Triebkontrolle aufbauen und sich auch zurückhalten, wenn einem ne Frau oder Mann...je nach gusto... mit nacktem Ar**ins Gesicht springt! Also lass dir da bitte nix einreden, oder rede dir selber was Falsches ein!
Ich hoffe sehr für dich, dass du baldmöglichst dazu in der Lage sein wirst, um damit die Verantwortung für dich selber übernehmen zu können, zu der es auch gehört jemandem, der dir Übles tut oder getan hat Contra (per Anzeige und Gerichtsverfahren) zu geben. Andernfalls gehst du seelisch vor die Hunde, oder bist v.a. auch im realen Leben weiterhin extrem gefährdet.
Ich kann dir nur nochmals raten dir so schnell wie möglich fachlichen Rat und Mithilfe bei einer Beratungsstelle oder verständnisvollen Psychologin zu holen.

Alles Gute weiterhin und denke bitte daran: von nix kommt nix, man muss schon effektiv was für sich und sein Leben tun. Verdrängen ist schädlich, daher solltest du den Mut finden dich über hinderliche Schamgefühle hinwegzusetzen und mit jemandem drüber zu reden..Hier im Forum ist ja schonmal ein guter Übungsschritt, der allerdings die notwendigen Aktionen im realen Alltag niemals vollkommen ersetzen kann.
Ich denke, dass du weitaus stärker bist als du momentan glaubst, also trau dich nur!

LG
Tyra
 
@Amy85:

tut mir leid, dass du so fatales Pech bei der Polizei hattest...an sich klappt es immer, wenn man zur richtigen Abteilung geht, am besten vorher bei ner Beratungsstelle war und jemand, der zu einem steht, begleitet, früh genug hingeht, sich auf ein psycholog. Gutachten etc. einlässt....
Die Polizei muss auf jeden Fall eine Anzeige entgegennehmen und es kommt dann auch zur gerichtlichen VErhandlung. Gute Karten hat man immer, wenn forensische Beweise, Arztgutachten etc. vorliegen. Aber auch wenn nicht...mit ner guten Anwältin klappt es an sich dann auch immer. Hattest du dich anwaltlich vertreten lassen?
Wenn nicht, kann man das ggf. noch nachholen.

Gruss
Tyra
 
@tyra bei mir ist es ein wenig anders ich meine wer zeigt einfach seinen vater an? er gehört zur familie... so sprüche wie es ist schon zu lange her.. es liegen nicht genug beweise vor usw. ich habe ne ganz liebe betreuung und sie hat mich auch überall begleitet ja ahte einen anwalt aber habe zu spät gemerkt das der nicht gut ist.. aber noch mal alles zu erklären irgendwelche untersuchen 100 gespräche ne kann ich nicht mehr will ich nicht mehr möchte nur meinen frieden mehr nicht! liebe grüsse p.s wunden verheilen nur langsam und wenn man sie gut pflegt!
 
Hallo Amely,

wenn der Vater (oder auch ein anderes Familienmitglied, Bruder, Onkel, Mutter oder Tanten...)ein V*** ist, sollte er an sich nicht mehr zur Familie gehören. Er hat grossen Mist gebaut, ne Straftat innerhalb der Familie begangen und somit sein Anrecht auf Mitgliedschaft verwirkt. Die Familie sollte Schutzraum für Kinder sein, und daher ist seine Tat umso heimtückischer, als dass er hier im verborgenen Kämmerlein inzestiös am Wirken ist, das Urvertrauen der Kinder schamlos missbraucht, nur damit er seine Triebe auslebt...dieses Verbotene und die Unterdrückung von Schwächeren und Abhängigen bringt ihm wohl nen Extrakick...das ist absolut widerlich und an sich nicht wert überhaupt noch Vater genannt zu werden!!

Wichtig ist es für dich, dich hinreichend abzugrenzen, d.h. sagen zu können: hier bin ICH und niemand auf dieser Welt, auch nicht mein Vater hat das REcht mir seelisch oder körperlich zu schaden. Und wenn er es dennoch tut, habe ich alles Recht der Welt und im Grunde auch die Verpflichtung mir gegenüber mich zu wehren, den Täter zu bestrafen. Du mußt dich selber in deinem Wert erkennen und auch verteidigen: du bist keine Sexsklavin, kein Triebbefriedigungsobjekt, sondern ein wertvoller Mensch mit gewissen Grundrechten...wozu z.B. gehört, dass keiner dir Gewalt antun darf...wozu meinste sind die Gesetze da? Für alle anderen nur für dich nicht? Also schnapp dir dein REcht und setze dich gegen deinen Vater oder jedermann sonst, der dir zu nahe getreten ist, dich verletzt, erniedrigt und dir Gewalt angetan hat oder Gewalt antun will zur Wehr.
DAzu stehen dir etliche Hilfsmöglichkeiten, Mädchenhaus, Beratungsstellen, Psychologen, Rechtsberater, Anwälte, Polizei, Gericht etc. zur Verfügung und damit bist du in deinem Kampf nicht allein.
Auch hier im Forum gibt es unzählige Menschen, die mit dir fühlen, auf deiner Seite stehen und dich auch zumindest virtuell durch Zuhören etc. da sind.

Nutze deine Chancen für dich und dein Leben, denn irgendwann ist die Kindheit vorbei, deine alte family wird eh zweitrangig und du willst dir eine eigene Familie aufbauen. Und extrem schlecht ist, wenn du dich aus traumatischen Kindheitserlebnissen nicht heraustrennen konntest, dich auch nicht von einer Gewalttat, die du erlitten hast, abgrenzen kannst, sondern immer noch in unerledigtem Kram und altem Leid festhängst...
Was passiert ist kann man nicht ändern, aber man muss dadurch nicht seine gesamte Zukunft verbauen lassen. Man sollte das Buch der Vergangenheit schliessen, indem man sich selber anerkennt, seinen Wert anerkennt, sich nicht unter Wert verkauft, Grenzen erkennt/anerkennt und Grenzüberschreitungen offiziell anprangert und abrechnet...erst dann steht die Bilanz für eine unbelastetere Zukunft weitaus günstiger.

Gruss
Tyra

Abgrenzung= Sich als eigenständige Person mit Rechten erkennen, nicht als abhängige Person ohne Rechte. Du bist nicht deines Vaters Tochter, die, da sie ihm ihre Existenz verdankt oder so, sich seinem Willen total unterwerfen muss, sondern hast immer und zu jeder Zeit menschliche Grundrechte. Du bist also auch immer du selber, als ein eigenständiges Wesen. Es gibt gewisse Grenzen, die niemand überschreiten darf. Diese Grenzen sind die seelische und körperliche Unversehrtheit. Diese Grenzen sind von allen anderen Menschen anzuerkennen und zu achten. Achtet jemand diese Grenze nicht, übertritt diese Grenzen mit psychischer oder physischer Gewalt, dann hast du das Recht und auch die Pflicht dir ggü dich zu wehren...mit den legalen Mitteln (Polizei) im Falle körperlichen Angriffs auch ggf. Notwehr mit physischer Gegengewalt.

Zu deiner Frage: wer zeigt schon seinen Vater an? Wenn der Vater V*** oder Missbräuchler ist, dann zeigt ihn jeder, der davon weiss an, und auch und v.a das Opfer wenn es noch genügend Selbstwert besitzt. Leider ist es sehr oft so, dass die Opfer null Selbstwert besitzen, und anstatt sich nach außen zu wehren auf Selbstbestrafung verfallen...Autoaggressionen..Esstörungen, Ritzen etc. Da raus hilft nur ein gute Therapie, Kamfsport erlernen, selbstbewusst werden, eine Revolution der inneren verkehrten Logik, die den Opfern einflüstert: du bist nix wert, also halt stille und dulde und leide...und schweige...Damit allerdings verfestigt man die Macht des Täters, Abgrenzung bedeutet hier: zu sagen: ich bin was wert, ich halte nicht mehr still, ich dulde nix mehr, ich will nicht mehr leiden, ich rede und wehre mich...Damit legt man auch den Opferhabitus ab, was ein effektiver Selbstschutz ist. Die meisten Triebtäter trauen sich an Mädchen oder Frauen, die selbstbewusst auftreten und von denen laute und deutliche Gegenwehr zu erwarten ist, erst gar nicht ran...die suchen sich gezielt die Unsicheren, leisen Mäuschen, die immer lieb und brav sein wollen, die Kontrollierbaren und Manipulierbaren (denen man z.B. sagt: den eigenen Vater zeigt man doch nicht an etc..)Wer aber immer nur lieb und brav ist unter Menschen (= hochausdifferenziertes + spezialisiertes und auch ziemlich stark sexualisiertes Raubtier...aus biolog. Sicht) die halt nicht lieb sind, der ist extrem gefährdet und i.d.R im Ar***.Das ist die Realität, mit der wir alle leben müssen!
Mein Rat: laut sein, wenn es mal sein muss...REchte fordern, Selbstverteidigung lernen...der Mensch ist flexibel und dafür bekannt sein Leben lang lernen zu können, sich weiterzuentwickeln, ein Gewalt-Opfer kann sehr gut seinen Selbstwert wiederfinden, selbstbewusst werden, zu einem glücklichen Leben finden.
 
Hey!

Danke für die Antworten...Ihr habt zwar Recht, aba irgendwie geb ich mir trotzdem schuld... Na ja, hatte ´ner Freudin nen Brief geschrieben und die is sofort zu unserem Vertrauenslehrer gegangen...na ja, dann hatten wir heute halt nen Gespräch und naja...ich konnte die ganze Zeit alle möglichen Wörter aussprechen und sie hat mir dann ihre Hand gegeben, damit ich die festhalten konnte und hab ihr dann die Hand fast zerquetsch weil ich so dolle zugedrückt habe...Auf jeden Fall hat sie ihm dann den Brief gegeben, weil ich da eig nicht hinwollte, weil ich den Typen nicht abkann und nur unter der Einigung mit bin, dass sie das meiste sagt...na ja, wir haben dann darüber geredet und ich die ganze Zeit fast geheult...er meinte aba das ich mir das WE über überlegen soll, ob ich mit ´ner Polizistin reden will, und Montag in der Schule zu ihm kommen soll, und ihm sagen soll ob ich das machen will oder nicht...schätz mal das ich das machen werde, solange ich nicht allein mit ihr reden muss...na ja, dann ham wir noch über konzentration, schulische Leistung und so gelabert bis er dann auf meinen Schnitt am rechten Unterarm aufmerksam geworden ist und ich ihm dann erstmal alles erklären musste, und er mich dann prompt auch noch auf meinen riesen blauen Fleck am linken unterarm angesprochen hat, und mir nicht glauben wollte, dass ich nicht we´ß, wo der herkommt...schätz mal vom Fußball aba ich weiß es nicht...und dann hat er mir noch irgendwas gesagt von wegen dass es komisch ist, dass ich die ganze Zeit zitter und ob mir kalt ist, und als ich dann nein gesagt habe, hat er mich mit irgendwas zugequatscht was ich nicht verstanden habe...na ja, werd dann mal drüber nachdenken mit der Polizistin...hab dann noch zwei anderen Freundinnen von mir nen Brief geschrieben und denen auch alles erklärt, weil die wissen wollten was los ist, weil sie meinten, dass ich voll krank ausehe, weil ich im moment noch blasser bin als sonst...na ja, sie haben mich aba versucht zu drängen zum Arzt zu gehen und zu gucken ob ich eine Geschlechtskrankheit oder so habe, weil meine schmerzen zwischen den Beinen immer schlimmer werden...na ja...ma schauen...

LG

@amy85: Das tut mir echt voll leid für dich!!!! Darf ich fragen wie oft es passiert ist, also einmal oder öfters? Wie alt warst du denn da?? Was hat dein "Vater" gemacht, als du geredet hast??
 
Hallo Naddel

Du hast einen wertvollen Schritt getan. Obwohl Du vielleicht nicht gerade die richtige Anlaufstelle getroffen hast. Lehrer sind halt... Lehrer. (Womit ich keine Proteste hervorrufen will. Aber sie sind in erster Linie Leher - dann Mensch. 😉
Aber wieso dann wertvoll?
Ganz einfach:
...weil ich da eig nicht hinwollte, weil ich den Typen nicht abkann und nur unter der Einigung mit bin, dass sie das meiste sagt...
Du konntest erzählen obwohl Du den nicht abkannst.
Dann wirst Du einer Polizeipsychologin - wichtig: nicht Polizistin - erst recht erzählen können.
Und Du hast die Erfahrung gewonnen daß jemand, der für einen spricht, der Briefe übergibt wichtig ist.
2 Dinge, die Dir zeigen, daß Du das kannst. Und das ist auch der Weg für Dich Dir selbst zu helfen.
Sicher lassen sich manche bei einem ähnlichen ersten Schritt entmutigen.
Weil sie unsicher werden. Oder sich gar entmutigen lassen.
Vielleicht hast Du es beim schreiben nicht gemerkt...
Aber Du hast bereist den Entschluß gefasst weiterzumachen.
Und es liest sich jetzt vieleicht etwas seltsam:
aber Du hast die Generalprobe geschafft.

Sicher wird es nicht einfach. Aber sicher werden Deine Freundinen jetzt erst recht zu Dir stehen. Und nimm ihnen das Drängen nicht übel. Es zeigt Dir nur, daß sie sich echte Sorgen machen. Und - ich weiß, daß Du das wohl nicht machen wirst - aber: manchmal fragt man Freunde wieso sie "nix gemerkt haben". Sie können es nicht, wenn man sich selbst versteckt.
Und sie werden sich selbst vorwürfe machen, warum sie nicht "da waren".
Laß sie Dir helfen. Und hilf ihnen. 🙂
Und unabhängig wodurch Schmerzen entstehen - sie sind ein Warnsignal des Körpers.
Vertrau Dich einem Arzt an - und sag ihm, was los ist.
Oder nimm eine Freundin mit und laß sie erzählen.
Wie bei allem: wenn Deine Stimme versagt - oder sich nicht traut:
nimm eine "Ersatzstimme" mit... oder 2.
Das ist sehr wichtig. Du bist nicht allein.
Und wenn Dich jemand an einer "wunden Stelle" trifft. Denk dran, daß nicht jeder das mit Absicht macht. Und nicht jeder weiß, daß er das getan hat.
Laß Dich davon nicht entmutigen. Mit Absicht darf Dir keiner weh tun.
Und wer es doch tut - der muß halt entsprechend bestraft werden.
Und sorry - aber: nix (einfach) nur schauen.
Wie wenn man vor einem Schaufenster steht.
Man schaut weil man eine feste Absicht hat. 😉
Wobei Du dann wieder Recht hast: schauen - und dann angehn. 🙂
Ich wünsch Dir alle Kraft
Gruß
 
Hey noVIP!

Danke für die Antwort. Ich kapier nur bloß nicht, warum ich mit ´ner Polizistin reden soll, wo ich doch schon auf der Polizei war...ich check voll nicht, warum ich nochmal mit ´ner Polizistin reden soll...na ja, mir sagen viele im moment, dass ich voll krank aussehe und man sieht, dass es mir nicht gut geht, aba was soll ich machen? Mit meinen Freudninnen kann/will ich nicht reden, weil ich nicht will, dass sie sich Vorwürfe machen, weil sie von alledem nix mitgekriegt haben...Na ja, manche Lehrer sind ja ganz okay...hmm, ja, ich werd mal welche fragen, ob die mit zum Arzt kommen, falls ich dahin gehe...

LG
 
Hallo Naddel

Du mußt jetzt bitte nicht denken, daß ich Haarspalterei betreibe...
aber:
Naddel meinte:
...Ich kapier nur bloß nicht, warum ich mit ´ner Polizistin reden soll, wo ich doch schon auf der Polizei war...ich check voll nicht, warum ich nochmal mit ´ner Polizistin reden soll...
Ich schrieb:
Polizeipsychologin

Der kleine Unterschied:
Es handelt sich dabei entweder um eine Psychologin, die sehr eng mit der Polizei arbeitet. Und sogar mit vor Ort geht. Und somit das ganze nicht aus irgendwelchen Berichten kennt - sondern aus eigener Erfahrung.
Oder es handelt sich dabei um eine Polizistin, die aufgrund ihrer Berufserfahrung eine entsprechende psychologische Ausbildung macht um auf diese Weise vielleicht besser helfen zu können.
Es geht also um die Kombination Polizeierfahrung und Psychologie.
Und es geht darum, daß Psychologen zwar die Schilderung ihrer Patienten beurteilen können. Aber nie die ganze Situation und alle Umstände in dem Maße wie es eine Zusammenarbeit mit der Polizei erlaubt.

Du schreibst auch:
Naddel meinte:
...na ja, mir sagen viele im moment, dass ich voll krank aussehe und man sieht, dass es mir nicht gut geht, aba was soll ich machen?...
Das ist ganz einfach - und ohne Druck oder Zwang.
Bei Schmerzen immer zu einem Arzt. Wenn Du absolut nicht möchtest... dann mußt du ihm auch nichts über die Umstände erzählen. Dann reicht es Deine Schmerzen zu beschreiben. Aber helfen kann Dir nur jemand, wenn Du Dir helfen läßt. Wenn Du halt zum Arzt gehst.
Geh einfach hin und sag: Tach Herr Doktor. Ich habe die und die Schmerzen.
Alles weitere ergibt sich. Und das sollst Du nicht machen. Das "kannst" Du - für Dich - machen.


Apropos helfen lassen:
Naddel meinte:
...Mit meinen Freudninnen kann/will ich nicht reden, weil ich nicht will, dass sie sich Vorwürfe machen, weil sie von alledem nix mitgekriegt haben...
Du siehst ich habe mir das schon fast gedacht. Aber nicht, weil ich da eine hellseherische Fähgikeit gebraucht hätte.
Sondern weil es oft bis meist so ist.
Du mußt auch hier nichts unter Zwang tun.

Ich meinte nur, daß Du - im Falle eines Falles - mit ihnen reden kannst.
Ihnen aber gleich klarmachst, daß sie sich keine Vorwürfe machen müßen. Auch weil Du das nicht tust. Und daß Du ihre Hilfe also solche annehmen willst. Und halt eben nicht aus einem Schuldgefühl.

Aber diesen Fall und vor allem den Zeitpunkt bestimmts auch wiederrum Du.
Ich bitte Dich einfach nur darum alles zu überdenken ... und mit dem Handeln nicht zu lange zu warten. Es geht um Dich und Deine Gesundheit.

Und sorry, wenn ich wieder mal etwas direkt formuliere - aber:
jedes Opfer ist 1ooo mal wertvoller als 100 Täter.
Und auch aus diesem Grunde würde ich nie drängen oder gar Zwang anwenden. Denn wenn ich mir auch wünsche, daß jeder Täter zur Rechenschaft gezogen wird. So hat doch die Fürsorge für die Opfer Vorrang.
Ich wünsch Dir alles erdenklich Gute und viel Kraft
 

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