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toomuchtoomuch
Gast
Hallo, ich wollte euch fragen, ob es jemanden gibt, dem es auch so geht:
Ich habe Freundinnen, gehe mit ihnen aus, studiere und lebe ein ordentliches Leben.
Ich spiele aber mir selbst vor, dass meine (Freizeit-)Aktivitäten toll wären und einen Sinn machen.
Manchmal wird mir bewusst, was das alles für ein Sch.... ist. Du gehst in einen Club, und schaust zu, wie manche, meiner Meinung nach grundlos, nicht reinkommen. Die wollen doch auch nur tanzen gehen...
Diese ungebildeten Muskelpakete an der Tür halten sich für gaaaanz toll und mächtig. Wow, Applaus, dass du hirnloser Solarium-Ochse Menschen sortieren darfst, wenn schon nichts anderes kannst.
Dann stehst du dort, oder tanzt, und wirst von allen beobachtet.. Deine Kleidung, deine Haare, dein Gesicht..
Du gibst total viel Geld aus, um diesem Bild standhalten zu können. Shopping, Party, Fitness-Studio, Make Up...
Du möchtest, nein, du MUSST dazugehören...
Ich hatte schon ein Phase, mit etwa 17-18, in der ich versuchte all diese Oberflächlichkeiten aus meinem Leben zu schließen. Ich wurde extrem depressiv,inkl. Suizid-Gedanken, die schon gefährlich ernst gemeint waren..
Solch ein Leben, wie ich jetzt habe, lenkt schließlich von unangenehmen Gedanken ab... Daher bin ich immer mit Freunden unterwegs.
Das Vertrauen in die "Liebe" habe ich längst verloren. Schon in meinen beginnenden 20ern musste ich erkennen, dass das auch nur oberflächlicher Shit ist. Es geht nur ums Bett. Und wenn es wirklich um Gefühle geht, kommt irgendwann eine Andere, die noch mehr Gefühle bei ihm hervorruft. Nie bist du gut genug. Immer wirst du ersetzt. Liegt wahrscheinlich am Alter, wobei Fremdgeherei ja eine alterslose Sache ist.
Nur bei meinen Eltern habe ich das Gefühl, dass ich immer Rückhalt haben werde. Aber da auch nur, wenn ich im Großen und Ganzen nach ihrer Pfeife tanze.
Ich habe auch eine beste Freundin, der ich alles anvertraue, aber erfahrungsgemäß trennen sich die Wege nach 6-7 Jahren, man entwickelt sich halt so. Ist ja normal, nichts ist absolut.
Nur wenn ich lerne, mich in die Uni-Arbeit stürze, dann bin ich abgelenkt genug, OHNE deprimiert zu sein. Aber das ist ja auch keine Lösung. Ich brauche meine sozialen Kontakte, Freunde, ist ja normal.
Ich weiß auch nicht, was ich noch denken soll...
Ich frage mich, ob die anderen auch so denken?
Oder bin ich seltsam? Ich weiß, ich sollte nicht unglücklich sein, alles ist doch gut, das sag ich mir. Aber manchmal kommt das alles, was ich hier schrieb, einfach hoch.
Ich habe Freundinnen, gehe mit ihnen aus, studiere und lebe ein ordentliches Leben.
Ich spiele aber mir selbst vor, dass meine (Freizeit-)Aktivitäten toll wären und einen Sinn machen.
Manchmal wird mir bewusst, was das alles für ein Sch.... ist. Du gehst in einen Club, und schaust zu, wie manche, meiner Meinung nach grundlos, nicht reinkommen. Die wollen doch auch nur tanzen gehen...
Diese ungebildeten Muskelpakete an der Tür halten sich für gaaaanz toll und mächtig. Wow, Applaus, dass du hirnloser Solarium-Ochse Menschen sortieren darfst, wenn schon nichts anderes kannst.
Dann stehst du dort, oder tanzt, und wirst von allen beobachtet.. Deine Kleidung, deine Haare, dein Gesicht..
Du gibst total viel Geld aus, um diesem Bild standhalten zu können. Shopping, Party, Fitness-Studio, Make Up...
Du möchtest, nein, du MUSST dazugehören...
Ich hatte schon ein Phase, mit etwa 17-18, in der ich versuchte all diese Oberflächlichkeiten aus meinem Leben zu schließen. Ich wurde extrem depressiv,inkl. Suizid-Gedanken, die schon gefährlich ernst gemeint waren..
Solch ein Leben, wie ich jetzt habe, lenkt schließlich von unangenehmen Gedanken ab... Daher bin ich immer mit Freunden unterwegs.
Das Vertrauen in die "Liebe" habe ich längst verloren. Schon in meinen beginnenden 20ern musste ich erkennen, dass das auch nur oberflächlicher Shit ist. Es geht nur ums Bett. Und wenn es wirklich um Gefühle geht, kommt irgendwann eine Andere, die noch mehr Gefühle bei ihm hervorruft. Nie bist du gut genug. Immer wirst du ersetzt. Liegt wahrscheinlich am Alter, wobei Fremdgeherei ja eine alterslose Sache ist.
Nur bei meinen Eltern habe ich das Gefühl, dass ich immer Rückhalt haben werde. Aber da auch nur, wenn ich im Großen und Ganzen nach ihrer Pfeife tanze.
Ich habe auch eine beste Freundin, der ich alles anvertraue, aber erfahrungsgemäß trennen sich die Wege nach 6-7 Jahren, man entwickelt sich halt so. Ist ja normal, nichts ist absolut.
Nur wenn ich lerne, mich in die Uni-Arbeit stürze, dann bin ich abgelenkt genug, OHNE deprimiert zu sein. Aber das ist ja auch keine Lösung. Ich brauche meine sozialen Kontakte, Freunde, ist ja normal.
Ich weiß auch nicht, was ich noch denken soll...
Ich frage mich, ob die anderen auch so denken?
Oder bin ich seltsam? Ich weiß, ich sollte nicht unglücklich sein, alles ist doch gut, das sag ich mir. Aber manchmal kommt das alles, was ich hier schrieb, einfach hoch.