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Nur Probleme

Hallo kasiopaja,

schau mal hier: Nur Probleme. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das ist eine sehr gute Idee. Und ich kann das ja auch belegen. Ich bin auch am Überlegen, ob ich evtl einfach eine Gegendarstellung zu dem Vermerk in meine Akte gebe, dass auch die andere Seite gehört wird und nicht nur eine Seite da steht.

Davon rate ich dir dringend ab. Allein das Wort "Gegendarstellung" suggeriert ja, dass du dich falsch beurteilt fühlst und es quasi "richtig stellen" möchtest. Damit bestätigst du lediglich ein weiteres Mal, dass du nichts verstanden hast, beleidigt bist und die anderen schuld sind und dir die Zukunft verbauen wollen...

Kann es sein, dass du dir damals "zu sicher" warst (Stichwort Sicherheit im ÖD), dass mit Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag alles ein Selbstläufer ist und es keine Rolle mehr spielt, wie du dich präsentierst und wie du arbeitest? Klingt fast so.

Bitte versuche einmal die Sicht des Arbeitgebers zu sehen. Du hast denen große Probleme gemacht und sie mussten dich bis zum Ende der Ausbildung irgendwie durchschleppen. Erst danach hatten sie die Möglichkeit den Vertrag, der bis zum Ausbildungsende befristet war, auslaufen zu lassen und keine Folgebeschäftigung anzubieten.

Wenn du da nochmal etwas in die Akte ergänzen möchtest, sollte dies eine Art Entschuldigungsschreiben sein, wo du glaubhaft vermittelst, dass dir heute - nach erfolgreicher Therapie - bewusst ist, wie schwierig die Situation auch für den AG gewesen sein muss. Mit dem Wissen von heute, würdest du in der gleichen Situation anders kommuniziert haben und bist sicher, dann auch Unterstützung und Hilfe erfahren zu haben. Dies war dir damals jedoch nicht möglich, da du dich geschämt hast und nicht wusstest was mit dir los war. Abschließend kannst du dich dann schreiben, dass es dir ein Bedürfnis sei, ihnen mitzuteilen, dass dir inzwischen bewusst ist, warum es damals nicht funktioniert hat und du dich freust, inzwischen wieder ganz gesund und leistungsfähig zu sein.

Diesen Brief solltest du dann aber einfach mal stehen lassen und die nächsten zwei Jahre keine neuen Bewerbungen an den ÖD versenden. Denn die zeitliche Nähe zwischen dem Brief und einer Bewerbung wirkt so, als sei es rein strategisch, dass du den Brief geschrieben hast und nicht dein Bedürfnis, die unangenehme Situation aufzulösen.

Unabhängig von dem Eintrag in der Akte oder der ganzen Situation, hast du keinen Anspruch eingestellt zu werden. Auch eine Einladung zum Gespräch bedeutet nicht, dass du die interessanteste Kandidatin bist. Es kann immer sein, dass ein Mitbewerber den Zuschlag bekommt.

Ich habe nach wie vor Zweifel an deiner Motivation, da du klar zugibst, dass insbesondere Sicherheit, automatische Lohnsteigerungen und geregelte Arbeitszeiten dich reizen.
 
Davon rate ich dir dringend ab. Allein das Wort "Gegendarstellung" suggeriert ja, dass du dich falsch beurteilt fühlst und es quasi "richtig stellen" möchtest. Damit bestätigst du lediglich ein weiteres Mal, dass du nichts verstanden hast, beleidigt bist und die anderen schuld sind und dir die Zukunft verbauen wollen...

Kann es sein, dass du dir damals "zu sicher" warst (Stichwort Sicherheit im ÖD), dass mit Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag alles ein Selbstläufer ist und es keine Rolle mehr spielt, wie du dich präsentierst und wie du arbeitest? Klingt fast so.

Bitte versuche einmal die Sicht des Arbeitgebers zu sehen. Du hast denen große Probleme gemacht und sie mussten dich bis zum Ende der Ausbildung irgendwie durchschleppen. Erst danach hatten sie die Möglichkeit den Vertrag, der bis zum Ausbildungsende befristet war, auslaufen zu lassen und keine Folgebeschäftigung anzubieten.

Wenn du da nochmal etwas in die Akte ergänzen möchtest, sollte dies eine Art Entschuldigungsschreiben sein, wo du glaubhaft vermittelst, dass dir heute - nach erfolgreicher Therapie - bewusst ist, wie schwierig die Situation auch für den AG gewesen sein muss. Mit dem Wissen von heute, würdest du in der gleichen Situation anders kommuniziert haben und bist sicher, dann auch Unterstützung und Hilfe erfahren zu haben. Dies war dir damals jedoch nicht möglich, da du dich geschämt hast und nicht wusstest was mit dir los war. Abschließend kannst du dich dann schreiben, dass es dir ein Bedürfnis sei, ihnen mitzuteilen, dass dir inzwischen bewusst ist, warum es damals nicht funktioniert hat und du dich freust, inzwischen wieder ganz gesund und leistungsfähig zu sein.

Diesen Brief solltest du dann aber einfach mal stehen lassen und die nächsten zwei Jahre keine neuen Bewerbungen an den ÖD versenden. Denn die zeitliche Nähe zwischen dem Brief und einer Bewerbung wirkt so, als sei es rein strategisch, dass du den Brief geschrieben hast und nicht dein Bedürfnis, die unangenehme Situation aufzulösen.

Unabhängig von dem Eintrag in der Akte oder der ganzen Situation, hast du keinen Anspruch eingestellt zu werden. Auch eine Einladung zum Gespräch bedeutet nicht, dass du die interessanteste Kandidatin bist. Es kann immer sein, dass ein Mitbewerber den Zuschlag bekommt.

Ich habe nach wie vor Zweifel an deiner Motivation, da du klar zugibst, dass insbesondere Sicherheit, automatische Lohnsteigerungen und geregelte Arbeitszeiten dich reizen.
Ich klinke mich doch noch mal rein. Was genau hat deiner Bekannten das genützt, dass sie so eine Art "Gegendarstellung" in die Personalakte legen ließ?

Ich würde kein Entschuldigungsschreiben in die AKte legen lassen. Auch keine Rechtfertigung oder "Gegendarstellung". Für mich wirkt das wie jemand, der nicht zu den eigenen Fehlern steht, Probleme macht und keine Verantwortung übernimmt.
 
Kann es sein, dass du dir damals "zu sicher" warst (Stichwort Sicherheit im ÖD), dass mit Unterschrift auf dem Ausbildungsvertrag alles ein Selbstläufer ist und es keine Rolle mehr spielt, wie du dich präsentierst und wie du arbeitest? Klingt fast so.
Es wurde aber auch so verkauft. Vielleicht ein bisschen. Noch Leute meinen Leute...nicht übernommen im öD? Wow, wie geht das bitte? Leute gehen doch grad da rein, weil sie ne ruhige Kugel schieben wollen?

Mir wurde eh geraten, erstmal keine Bewerbungen im öD zu machen...zumindest dort wo Akteneinsicht ist, weil die Beurteilung noch zu frisch ist und oft die letzte Beurteilung für andere Dienstherren ausschlaggebend ist.
 
Es wurde aber auch so verkauft. Vielleicht ein bisschen. Noch Leute meinen Leute...nicht übernommen im öD? Wow, wie geht das bitte? Leute gehen doch grad da rein, weil sie ne ruhige Kugel schieben wollen?

Mir wurde eh geraten, erstmal keine Bewerbungen im öD zu machen...zumindest dort wo Akteneinsicht ist, weil die Beurteilung noch zu frisch ist und oft die letzte Beurteilung für andere Dienstherren ausschlaggebend ist.
Sorry, da hast du dich dann zu sicher gefühlt. Ich meine, es muss schon ganz blöd laufen, dass doch keine Stelle bewilligt wird, oder der Bewerber ist tatsächlich ungeeignet.

Eigentlich ist logisch, dass die letzte Beurteilung entscheidend ist. Du hast halt nicht gut performt. Was willst du jetzt noch erreichen?
 
Ich klinke mich doch noch mal rein. Was genau hat deiner Bekannten das genützt, dass sie so eine Art "Gegendarstellung" in die Personalakte legen ließ?
Kenne nur die Erzählung. War jemand, deren befristete Stelle nicht verlängert wurde und sie ziemlich schlecht beurteilt wurde ihrer Meinung nach und es so empfand, dass Dinge total verdreht worden sind. Sie ist da dann eh weg, wollte es aber nicht so stehen lassen. Daher die Gegendarstellung. Die Gegendarstellung deswegen, weil sie einem möglichen neuen Dienstherren beide Seiten zeigen wollte.
 
Absolut nicht. Was soll das bringen? Im Nachhinein erklären, dass du krank warst? Sorry, nö. SChreib hier doch mal rein, was du dir als Gegendarstellung vorgestellt hast. Das kann aber mal so richtig nach hinten losgehen. Aber dann trägt auch der Arbeitgeber keine Schuld.
Ja, ach keine Ahnung. Plausibel klingt es und einsichtig...aber dann landet andererseits noch mehr Kram in der Akte.
 

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